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Autor Thema: über Hausbesetzer auf Mallorca  (Gelesen 5931 mal)

Offline Pinie2017

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Antwort #60 am:
14, Mai, 2018, 16:22:39
Luxusautos...Kampfköter und echte Hühner  :-?
Nagelneue Häuser...
Was mach ich falsch? :)) :))

Offline marija69

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Antwort #61 am:
21, Mai, 2018, 17:17:15
Da kann ich euch auch zustimmen!

Offline Pringels

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Antwort #62 am:
23, Mai, 2018, 21:06:55
Hausbesetzungen - die Kehrseite. Oder:

Wenn "Normalverdiener" in Palma de Mallorca die immer weiter steigenden Mieten nicht mehr zahlen können. Ein MZ-Interview mit der Leiterin der "Oficina Antidesahucios" (der vom Rathaus Palma eingerichteten Anlaufstelle für Bürger, denen Zwangsräumungen drohen).

Hohe Mieten in Palma de Mallorca: das Drama der Zwangsräumungen / Quelle

Ein Zitat daraus: "Manchmal ist es zum Verzweifeln. Wir versuchen, dass niemand auf der Straße bleibt. Aber klar, dann verweisen wir auf Obdachlosenheime, und das ist das Letzte, was eine Familie hören will. Aber wir haben keine Alternativen. Wir haben einfach keine. Wir haben nicht die Mittel, das Problem zu lösen."

Ohne weitere Worte...  :-[
.

Offline herbstzeit

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Antwort #63 am:
Heute um 01:52:05
Ich kann mich der "Sprachlosigkeit" nur anschließen.  Die Mieten stehen absolut in keinem Verhältnis.

Ich habe gerade mal so mit den Peseten rum kalkuliert: ich habe von 1993 bis 2002 in einem hübschen kleinen Appartement in Camp de Mar gewohnt und habe zunächst 40.000 Pts. = 240 € + Nebenkosten und 1 Jahr später, weil ein schöner gelegenes Appartement im gleichen Gebäude, 50.000 Pts. = 300€ + Nebenkosten bezahlt, habe aber 240.000 Pts. = 1.440 € verdient.

Dies stand seinerzeit in einem absolut akzeptablem Verhältnis und ist mit dem heutigen Verdienst/Mietpreis nicht mehr zu vergleichen.

Andererseits habe ich festgestellt, dass ich für einen "Wocheneinkauf" ca. 10.000 Pts. = 60€ ausgab und heute doch mindestens auf das Doppelte komme. Natürlich kaufe ich heute für 2 + Hund ein, dann relativiert sich das natürlich.....

Auf der einen Seite sieht man heute haufenweise brandneue Autos und SUV's und auf der anderen Seite bitterste Bedürftigkeit.

Wo ist das eigentlich heutzutage nicht mehr so, frage ich mich?
Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

(John Lennon)

Offline Spezies8472

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Antwort #64 am:
Heute um 08:19:29
Tjo, die Schere zwischen arm und reich besteht natürlich auch hier. Zudem ist hier die Touristische Nutzung. D.h. die gewinnbringende Nutzung der Imobilien ist hier um ein weites grösser. Interesse an Langzeitvermietung teils ja, wenn denn aber meist an den " reichen Ausländer" der halt die hohen Preise zahlt. Irgendwer bleibt immer auf der Strecke, wenn es um Geld geht. Die Ferienvermietung hat sein Übriges getan. Ob die neuen Gesetze da was ändern, wird man sehen. Die an der Ferienvermietung Blut geleckt haben, wollen dies auch erst mal weiter tun. Wenn diese dann langzeit vermieten. Dann gegen demensprechendes Geld.
So ist das , mit dem schnöden Mamon...

Offline chico

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Antwort #65 am:
Heute um 09:44:57
Ich habe für eine Freundin ein Haus gesucht bis ca 4-5.000 Euro monatlich. Vor zwei Jahren hätte ich noch gesagt, dass ist frech was da angeboten wird. Heute normal. Häuser einfache Ausstattung, mallorquinische Einrichtigung, 200 qm, ohne Garten und Poolpflege, 3.000 Euro.
Wir tun hier die jungen Familien leid, wo kein Bauplatz oder Haus für die Kinder gebaut wurde. Die leben hier wirklich am Existenzminimum.

Auf der anderen Seite gibt es viele junge Leute die gar nicht arbeiten müssen. Eltern haben etliche Häuser in der Ferienvermietung, putzen selbst (die Mama) und man kann sich ein schönes Leben machen.
Für Wunder muß man beten, für Veränderungen arbeiten.





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