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Umfrage

Stierkämpfe sind...

...ein unwürdiges Relikt aus alten Zeiten und gehören verboten!
8 (100%)
...kulturell ein Teil Spaniens und daher schützens- und sehenswert!
0 (0%)
... mir egal.
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 8

Autor Thema: Demos gegen Stierkämpfe in Palma  (Gelesen 29835 mal)

Offline T*I*N*A

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Antwort #30 am:
23, August, 2009, 23:22:45
Tierquälerei bleibt immer eine riesige SAUEREI! Ob in der Vergangenheit oder Zukunft!
Kultur ist für mich was anderes! Basta!

Liebe Brits, es gibt Dinge in der Vergangenheit, die sollte man sicher nicht vergessen und man sollte aus ihnen lernen, aber GANZ SICHER sollte man nicht zangsläufig davor Respekt haben! Respekt bezeichnet nämlich eine Form der Wertschätzung und Ehrerbietung! Ich denke, es gibt Dinge, die das nicht verdienen!
Da sind wir uns ja hoffentlich einig!

In diesem Sinne:
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. (M. Ghandi)

Tina :wave:


Offline m*a*r*i*a

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Antwort #31 am:
24, August, 2009, 00:12:12
Der renommierte spanische Veterinär Dr. Albert Sordé, der an der Universität von Barcelona Tiermedizin lehrt, beschreibt die körperlichen Leiden des Stieres während des Kampfes:  

  »Nachdem das Tier durch das Tuch irregeführt wurde...     ... versetzt ihm der Picardor einen Stoß mit der "puya", einem Speer, der zur Verängstigung des Tieres und der Zerstörung von Muskeln (Trapezius-Muskel, Rhomboideus-Muskel, Spinatur-Muskel, Serratus-Muskel, Semitendinosus-Muskel, Supraspinatus-Muskel, Infraspinatus-Muskel) führt...      ... Er durchtrennt ebenfalls Blutgefäße und Nerven, indem er große Löcher öffnet, in denen sich die "banderillas" (kleine Speere mit 6 bis 8 cm langer rasierklingenscharfer Harpune) dann im Tierfleisch festkrallen...    
 
 
                ... Dann wird der Stier mit einem 80cm langem Schwert durchbohrt, das sein Herz, seine Leber, seine Lungen und sein Rippenfell zerstört - abhängig vom Punkt, in dem es in den Tierkörper eindringt....     ...Wenn die Schlagader getroffen wird, erbricht das Tier im Todeskampf Blut...     ... Im verzweifelten Versuch, sich an sein Leben zu klammern, kämpft das Tier darum, nicht zusammenzubrechen und versucht, im Vertrauen auf sein Gedächtnis, wieder zur Tür zu gelangen, aus der es in die Arena gelangt war, um damit einen Weg aus so viel Leiden und Pein zu finden...     ...Und so erdolchen sie ihn in den Rücken und am Genick mit dem "descabello", einem weiteren langen Schwert mit einer 10 cm langen Klinge...    
 
 
     ...Wegen seiner außergewöhnlichen körperlichen Stärke stirbt das Tier oft nicht in Folge dieser Peinigungen, auch wenn es sich manchmal geschlagen gibt und auf den Boden fällt...      ... Daraufhin wird mit der "puntilla", einem 10cm langen Dolchmesser, der Todesstoß gegeben, indem versucht wird, das Rückenmark des Tieres auf der Höhe der Halswirbel durchzutrennen. So gelähmt ist der Stier unfähig, nur einen Muskel zu rühren und stirbt einen Erstickungstod.«     Der Stier wird unter tosendem Beifall des Publikums aus der Arena gezogen.     - »Kultur« im Europa des 21. Jahrhunderts?    
 
 
Quelle: Freiheit der Tiere


Also ich finde, ihr solltet nicht alleine zur nächsten Demo kommen, bringt am besten eure Freunde, die Familie und auch eure Nachbarn mit. liebe Grüße
maria
 


Offline m*a*r*i*a

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Antwort #32 am:
24, August, 2009, 00:20:28
@Tina

dieser Ghandi, der soll sich aber auch überall eingemischt haben:-) :lol:  :lol:  :lol:  :lol:  :lol:  :lol:  :lol:  :lol:  :lol:

Offline T*I*N*A

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Antwort #33 am:
24, August, 2009, 08:17:36
Ja Maria - schlimmer noch, der hatte auch ständig nen klugen Spruch auf Lager  :o)  Und weils so schön ist, hier noch einer- passend zum Thema:

 :birne:  :birne:  :birne:  Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten. (Ghandi)  :birne:  :birne:  :birne:  

Tina :wave:

Offline Matthias Zwo

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Antwort #34 am:
24, August, 2009, 09:19:22
Mädls,

macht hier keinen Ghandi - Zitaten Strang draus. Der Sinn des Stranges und der Demos ist doch sicherlich, die Menschen zum nachdenken anzuregen und dadurch vielleicht die Einsttellung zu ändern.

Diejenigen, die Stierkämpfe gut finden, gehen dann vielleicht nicht mehr hin und diejenigen, die die unwürdigen Kämpfe verabscheuen, gehen vielleicht mal heimlich hin...  :D

Jetzt im Ernst, wie kann man die "Hingeher", "Verlierer", "Sadisten", "Traditionalisten", "Kulturisten" etc. am besten zum Nachdenken anregen?

Wahrscheinlich, indem man Ihnen positiv begegnet. Nur wer Positives säht, wird Positives ernten. Mit Negativem, Gewalt und Provokation ist es natürlich andersherum. Leider ist positiv zu sein - oft der schwierigere Weg. Es fallen einem viel mehr negative Aktion ein – das ist der Ausgleich für die eigene Hilflosigkeit und Rachelust.

Wie sollte Protest gegen Stierkämpfe aussehen? Ich werde darüber mal nachdenken - was denkt Ihr darüber?

Viele Grüße,
Matthias

Offline m*a*r*i*a

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Antwort #35 am:
24, August, 2009, 10:42:41
ich hatte ja schon geschrieben: Gegen etwas zu kämpfen kostet viel Energie und bringt oft nichts.
Wir müssen werben um mehr Mitgefühl für die Stiere. Die Leute müssen die Angst und die Schmerzen der Tiere nachempfinden können.

Manchmal muß man eben auch provozieren, über das Ziel hinausschießen, so wie es teilweise meine Art ist, weil die Menschen so in ihren Gewohnheiten festsitzen, bequem sind, selbst genug Probleme haben dass sie weggucken wenn so schreckliche Dinge passieren.

Aber grundsätzlich ist Aufklärung das einzige was vielleicht wirklich Sinn macht, oder?

Offline Matthias Zwo

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Antwort #36 am:
24, August, 2009, 10:58:43
Vielleicht wäre es eine Idee mit einem eher positiv besetzem Tier durch die Strassen von Palma zu gehen und still zu demonstrieren.

Ein Hund mit drei "gefakten" Spiessen im Nacken und einem Trikot "Ich bin auch ein Tier" (keine Ahnung wie das auf spanisch heisst) würde sicher viele zum nachdenken anregen.

Viele Grüße,
Matthias

Offline m*a*r*i*a

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Antwort #37 am:
24, August, 2009, 23:54:01
Wir haben es ja hier mit zwei Baustellen zu tun:

1. die Menschen die den Stierkampf befürworten, dass sind die, die nicht erkennen dass ein hochentwickeltes Tier wie der Stier oder eben auch der Hund Schmerzen, Angst und das Sterben genauso qualvoll empfinden wie wir Menschen!

2. die Menschen die den Stierkampf zwar nicht toll finden, ihn aber als Kultur eines Landes akzeptieren und die Grausamkeiten einfach verdrängen, ignorieren und sogar verharmlosen um sich nicht die Schuld am Geschehen zu geben.

Die zweite Kategorie ist meiner Meinung nach schlimmer noch als die erste! Die erste braucht Aufklärung,Aufklärung, Aufklärung. Die zweite Gruppe von Menschen braucht einen kräftigen Tritt in den Hintern! Ach nee, Gewaltanwendung ist ja verboten!  :moep:

Offline m*a*r*i*a

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Antwort #38 am:
25, August, 2009, 00:02:41

So, hier ein bißchen Aufklärung, vielleicht auch für den einen oder anderen ein Tritt in den Hintern:
Quelle: Freiheit für Tiere



Der Internationale Gerichtshof für Tierrechte befasste sich Ende 2003 mit dem Skandal der Stierkämpfe in Spanien, Frankreich und Portugal. Den Vorsitz der öffentlichen Verhandlung in Brüssel führte Franz Weber. Angeklagt wurden Vertreter der Europäischen Union sowie die Regierungen der betreffenden Länder.
 
 

 



 
D I E   A N K L A G E   D E S   H A U P T K L Ä G E R S  
»Herr Präsident, hoher Gerichtshof,

Tierfreunde aus ganz Europa, vor allem Tierschutzorganisationen aus Spanien, Frankreich und Belgien, bringen heute ein Verbrechen zur Anklage, das eine Kulturschande Europas darstellt: das vorsätzliche Quälen und Töten hoch entwickelter Tiere, allein zum Vergnügen des Menschen.

Welch prachtvolles Geschöpf ein Stier ist, war bereits den alten Griechen bewusst, nach deren Mythologie sich kein geringerer als der Himmelsgott Zeus in einen Stier verwandelte, um Europa auf den Rücken zu nehmen - die Erdgöttin von einst und die Namensträgerin unseres Kontinents von heute.
Es ist von makabrer Symbolik, dass die Europäer ihr Wappentier massakrieren und in Blut ertränken lassen. Sind wir uns bewusst, dass dieses Tier ähnliche Schmerzen und panische Ängste erleiden kann wie der Mensch?! Ja? Dann versetzen wir uns einmal kurz in die Situation der Mordopfer, um die es in diesem Gerichtsverfahren geht:

Stellen Sie sich vor, man würde Sie auf einem Spaziergang durch eine spanische
oder südfranzösische Landschaft plötzlich verhaften und dann folgendermaßen behandeln: Man bricht Ihnen mit einer Zange die Zähne ab - ohne Betäubung; man spickt ihre Geschlechtsteile mit abgebrochenen Nadeln; man flößt Ihnen kiloweise scharfe Abführmittel ein, sodass Ihr Darm zu explodieren droht; man reibt Ihre Augäpfel mit Vaseline ein, sodass Sie alles nur durch einen Schleier sehen; man schlägt Sie 20 bis 30x in die Nierengegend, sodass Sie ständig einer Ohnmacht nahe sind; man reißt Ihnen die Fußnägel aus und spreizt Ihnen Holzteile zwischen die Zehen; und schließlich reibt man Ihnen Füße und Beine mit Terpentin ein, sodass Sie vor brennendem Schmerz auf- und abspringen.

In Spanien und Frankreich erleben jährlich Tausende von Stieren diese Spezialbehandlung zur Vorbereitung auf den Kampf in der Arena. Wer wagt es, da noch zu sagen: Es geht ja bloß um Tiere? Wer wagt es, da noch von Stierkämpfen zu schwärmen oder sich gleichgültig abzuwenden?! Und wer will da noch behaupten, dass der Stierkampf ein Wettstreit zwischen Mensch und Tier sei? Er ist nichts anderes als die barbarische Folter wehrloser Tiere durch ruhmsüchtige Sadisten, denen der Stier nun begegnet, wenn er die Arena betritt: Zu Pferde kommen sie auf ihn zu und stechen mit Lanzen auf ihn ein, während eine blutgierige Menge die Folterknechte namens Picadores anfeuert. Je kunstvoller die Folter, umso größer der Beifall. Dann kommen die Spieße mit den Widerhaken, die man dem Stier ins Fleisch stößt und dort baumeln lässt. Noch mehr Blut, noch mehr Schmerzensschreie, noch mehr Beifall von den Rängen - ein rohes Gejohle, das sich an unsäglichem Leid delektiert. In der Arena werden Menschen zu Monstren.

Dann nähert sich der Held der Arena, fein gekleidet wie ein Edelmann des 17. Jahrhunderts, ausgerüstet mit einem Degen und einem roten Tuch. Tänzelnd wie eine Primadonna lockt er den Stier, um einen Kampf vorzutäuschen, der längst keiner mehr ist: Sein Gegner ist bereits blutüberströmt und schleppt sich mit sechs Spießen im Leib durch die Arena - den Kopf gesenkt, nicht aus Angriffslust, sondern weil ihm die Nackenmuskeln durchtrennt wurden, damit er für den Degen des tapferen Toreros ein leichteres Ziel abgibt. Wehe dem Stier, wenn er hinfällt und sich vor Schwäche gar niederlegen will. Er darf noch nicht sterben. Man zerrt ihn an Schwanz und Hörnern hoch, der Stier muss »kämpfen«, damit ihn der Mordbube in Samt und Seide für 100.000,00 Euro fachgerecht abstechen kann - ein Sadist vom Scheitel bis zur Sohle, grausam und feige, eitel und geldgierig, der den sterbenden Stier auch noch schändet, indem er ihm Ohren und Hoden abschneidet, um sich mit solchen Trophäen auf obszöne Weise feiern zu lassen.
Nirgends wird den niedrigsten Instinkten des Menschen öffentlich so ungeniert gefrönt wie in den Stierkampfarenen. Und dennoch begeben sich Regierungschefs und Minister aus Spanien und Frankreich in die Hexenkessel der Grausamkeit in Salamanca und Madrid, in Nimes und Carcassonne, um sich an den Ritualen solcher Stierkämpfe zu erfreuen.
Was sind das für Menschen, die im Namen der Tradition oder aus Gründen ihrer Karriere solche Grausamkeiten fördern? Es sind Bürgermeister und Minister, die für die staatliche Subventionierung dieses schändlichen Vergnügens sorgen. Es sind Bischöfe und Pfarrer, die das satanische Spiel segnen und auch selbst auf den Rängen sitzen. Es ist die Masse gaffender Spanienurlauber, die zunächst glauben, »das muss man sehen«, aber sich vielfach auch entsetzt abwenden, weil sie den Blutrausch der Arena nicht gewohnt sind. Und es ist die dünne Schicht der »Aficionados«, der fanatischen Anhänger der Tiermassaker, einer Minderheit, deren politischer Einfluss über die Regierungskanzleien von Madrid und Paris bis in die EU-Kommission reicht, um zu verhindern, dass diese tier- und menschenunwürdige Barbarei ein Ende findet.

All dies ist Gegenstand der heutigen Anklagen:

1) die furchtbaren Tierquälereien bei der Vorbereitung der Stiere auf die Corrida und während ihres Todeskampfes in der Arena,

2) die Verrohung und Demoralisierung der Gesellschaft durch die Grausamkeit der Stierkämpfe,

3) die finanzielle Förderung dieser Kulturschande durch öffentliche Haushaltsmittel, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung gegen Corridas und Fiestas ist,

4) die Verbiegung des geltenden Rechts zugunsten der Ausweitung und Wiedereinführung von Stierkampfspektakeln in Orten und Regionen, in denen sie bereits abgeschafft waren,

5) die Ignoranz der Verantwortlichen bei der Schaffung rechtlicher Verbote zum Schutze der Tiere.

Angeklagt sind der Präsident der Europäischen Kommission, der Kommissar für Landwirtschaft und Fischerei, der französische Premierminister und der französische Landwirtschaftsminister sowie der spanische Ministerpräsident und der spanische Landwirtschaftsminister.
Wir treten nunmehr in den Vortrag der einzelnen Anklagen ein, bei denen wir auch
Zeugen und Sachverständige vernehmen und als Beweismaterial Filmausschnitte vorführen werden.«

   
 
 Rechtsanwalt Dr. jur. Christian Sailer als Anwalt für die Tiere: Er führte die Hauptklage vor dem Internationalen Gerichtshof für Tierrechte in Brüssel
 

 
 

 
Fortsetzung folgt

Offline Matthias Zwo

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Antwort #39 am:
25, August, 2009, 09:25:20
Ist das wahr? Wird das immer so gemacht?

Man bricht Ihnen mit einer Zange die Zähne ab - ohne Betäubung; man spickt ihre Geschlechtsteile mit abgebrochenen Nadeln; man flößt Ihnen kiloweise scharfe Abführmittel ein, sodass Ihr Darm zu explodieren droht; man reibt Ihre Augäpfel mit Vaseline ein, sodass Sie alles nur durch einen Schleier sehen; man schlägt Sie 20 bis 30x in die Nierengegend, sodass Sie ständig einer Ohnmacht nahe sind; man reißt Ihnen die Fußnägel aus und spreizt Ihnen Holzteile zwischen die Zehen; und schließlich reibt man Ihnen Füße und Beine mit Terpentin ein, sodass Sie vor brennendem Schmerz auf- und abspringen.

Das ist ja super-abartig. Kann ich mir kaum vorstellen, dass sowas irgend jemand gut findet, oder???

VG. Matthias

Offline Matthias Zwo

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Antwort #40 am:
25, August, 2009, 22:53:02
Hallo,

ich wundere mich weshalb zu diesem Thema überhaupt keine Beiträge kommen. Wieso interessiert Euch das nicht? In diesem Forum wird soviel über Probleme diskutiert und gestritten - wieso nicht über dieses Thema bzw. Problem.

Mag sein. dass viele das Leiden der Tiere nicht interessiert, aber es wird doch sicher ein paar Menschen geben, die sich für den Umgang mit diesen Lebewesen interessieren.

Ist es nicht auch ein menschliche Pflicht für die Lebewesen auf unserer Erde einzutreten und damit auch zu reden - die das für sich nicht tun können?

Wenn es Euch nicht interessiert - warum nicht?

Lasst uns mal ganz sachlich der Frage nachgehen, warum Menschen so etwas tun und warum man dagegen demonstrieren kann oder warum man das nicht tun sollte.

Das ist keine spanische Angelegenheit - das ist eine menschliche Angelegenheit - ohne Grenzen.

Viele hoffnungsvolle Grüße,
Matthias

Offline RS

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Antwort #41 am:
26, August, 2009, 00:23:00
@Matthias Zwo

Ich gebe dir uneingeschränkt recht Stierkampf ist eine der perverste Art Tiere zur Belustigung anderer zu quälen und zu töten.
Die Spanier haben eben ein sehr beschränktes verhältnis zum Tierschutz, das zeigt sich auch in viele anderen Berreichen.
Nehmt nur die armen Hunde hier, das die meisten Hundehalter in Spanien mal gar keine Ahnung haben, von artgerechter Tierhaltung oder Erziehung hört sich böse an, ist allerdings leider wahr, der Hund als Haustier ist hier nur eine Modeerscheinung und das auch erst seit einigen Jahren. Unsinnige Gestze verschlimmern das ganz noch.

Aber zurück zum Stierkampf. Es ist wie hier vorher schon jemand ausführlich geschrieben hat, daher wird es schwierig sein dagegen anzugehen. Allerdings bringen wird es nicht viel, solange man denen die daran verdienen nicht durch Boykott finanziell schaden kann. Ist aber schwierig weil denen die 30 % reichen die sie als Zielgruppe haben und die werden sich nicht davon abhalten lassen ins satdion zu gehen oder das im Fernsehen anzusehen.

Also könnte man nur zu einem Boykott der Urlauber aufrufen, solange hier keinen Urlaub zu machen  bis diese barberei verboten wird. Konsequenterweise müsten dann auch die Residenten zu einem Boykot aufrufen und keine Spanischen Produkte mehr kaufen. Denn verränderung wird sicher nur über den Geldbeutel erreichen zu sein.

Zum Thema Kultur. Also sorry wenn man allen Kulturen Ihren auswüchsen auch heute noch wiederspruchslos zustimmen müsste, dürfetn wir un nicht Kultiviert nennen. Um nur mal Provokativ ein paar zu nennen Menschenopfer Teufelsanbeter Menschenfresser, Fst die Ausrottung der Elefanten wegen Elfenbein etc. das sind sicher krasse beispiele aber waren weit verbreitet in einigen Kulturen.

Nur müssen wir gar nicht bis nach Spanien gehen um Diese Lust am Töten zu verurteilen. Nehmt die Jäger von denen es ja nun zu hauf auch in Deutschland gibt, welche unter der fadenscheinigen Begründung das sie den wildbestand und den Forst schützen. So begeben sich tausende von Mordlust getrieben Deutsche Jäger in die Wälder um dort aus purer Lust das Wild zu erlegen. Das nennen Sie dann Sport die besser betuchten dieser blutgierigen, zahlt teilweise horrende Summen um im Ausland dann Tiere zu erlegen die es bei uns nicht mehr gibt oder nie gab. Bären Löwen Wölfe und was weiss ich.

Mein eigener Bruder ist seit ein paar jahren einer von Diesen I***ten die Spass am Töten haben. Konsequnez darus das ich den Kontakt zu Ihm fast komplett eingstellt habe.

Nur um es klar zu stellen ich verurteile nicht das Töten an sich, das tun wir alle jeden Tag wenn wir Fleisch essen. Ich verurteile das Töten aus lust am Töten. Diese Blutgier ist wohl die gleiche wie bei den Stierkampfliebhabern in Spanien.

Ob Demos dagegen viel nutzen weiss ich nicht schaden kann es nicht. Was ich mache und auch schon oft getan habe ist solchen Menschen klar ins Gesicht zu sagen was man von Ihnen hält, aufzustehen sich abzuwenden und allein zu lassen.

Ihr müsst mal sehen was die für Gesichter ziehen wenn Ihr Sie als Kranke in einem Zug mit Vergewaltigern und Kinderschändern nennt euch die Rechnung bringen lässt aufsteht und geht.

Ich weiss das Dieses verhalten sehr Raikal ist, aber ich kann(will) halt mal nicht raus aus meiner Haut



vorläufig gescheitert, daher wieder Singel

Offline red-snapper

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Antwort #42 am:
26, August, 2009, 01:34:32
Ihr müsst mal sehen was die für Gesichter ziehen wenn Ihr Sie als Kranke in einem Zug mit Vergewaltigern und Kinderschändern nennt euch die Rechnung bringen lässt aufsteht und geht.

Ich weiss das Dieses verhalten sehr Raikal ist, aber ich kann(will) halt mal nicht raus aus meiner Haut


ähh... ging es hier nicht primär um tierhäute  :ratlos:

der peter

Offline Matthias Zwo

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Antwort #43 am:
26, August, 2009, 01:39:00
Peter, ich bin zwar kein Moderator, aber was soll der Beitrag bezwecken...  :ratlos:

Offline susanna

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Antwort #44 am:
26, August, 2009, 10:53:13
@RS,

bin da voll deiner Meinung, mir tun die Tiere auch leid, die bis zu Tode gequält werden :heult:

Deshalb schaue ich mir auch keine Stierkämpfe an.

Demos dagegen gibt es schon seit Jahrzenten, geändert hat sich, so traurig es ist, nichts.
Die Toreros, werden hier in Spanien gefeiert wie Helden oder Fußball-Stars.
Für tierliebende Menschen schwer nach zu vollziehen.
Nur der Mensch kann so grausam sein :cry: und ist das schlimmste Raubtier hier auf der Erde :mad:

Hier noch ein Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Torero

LG.

Susanna :cry:





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