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Autor Thema: Swiss Post - der absolute Nepp  (Gelesen 1378 mal)

Offline Hollemalle

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am:
25, November, 2018, 10:22:19
Hallo, ich wollte meinem Ärger mal öffentlich Luft machen und andere warnen: lasst auf Mallorca die Finger von Briefmarken der Swiss Post! Im Februar verkaufte uns eine Ansichtskartenhändlerin diese seltsamen und hässlichen Briefmarken mit Mallorca-Motiv, QR-Code und Schriftzug "Swiss Post". Sie verschwieg allerdings, dass es im ganzen Ort nur 1 Briefkasten gab, in dem die Karten abzuschicken seien. Die spanischen Correos-Kästen darf man nämlich nicht benützen. Leider gibt es auf der Swiss-Post-Website keine Übersicht, wo sich die Briefkästen befinden. Nach einigen Tagen erfolglosen Googelns und Suchen wollten wir die Verkäuferin fragen, aber aufgrund der Nebensaison hatte ihr Laden selten auf. Als wir dann endlich Glück hatten, erfuhren wir, dass dieser eine Briefkasten sich in ihrem Geschäft befand! Einwurf also nur zur Öffnungszeit. Aber das Beste kam erst nach dem Einwurf: die "schnellste" Postkarte brauchte 2 Wochen nach Deutschland. Die Langsamste - haltet euch fest - genau 9 Monate!!! Abgeschickt am 3. Februar in Cala Morlanda, angekommen in Stuttgart am 7. November. Und dabei war das Porto nicht einmal günstig. Was für ein Nepp!

Offline Spezies8472

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Antwort #1 am:
25, November, 2018, 12:39:40
Hallo Hollemalle,
zu deinem Treat sei zu erwähnen, das auch viele Karten über diesen Zusteller garnicht ankommen. Postkarten kann man kaufen wo man möchte. Ich würde immer drauf achten, das man die orginal "Correos" Marken bekommt. Wenn nicht, holt man eben in der nächsten Correosfiliale die Marken. Wenn man die Karten vorgeschrieben hat, kann man sie auch sofort bei der Correos abschmeissen.
Gruss
die Spezies

Offline herbstzeit

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Antwort #2 am:
25, November, 2018, 18:09:49
Es gibt praktisch in jedem Tabakladen Briefmarken, deshalb verstehe ich gar nicht, wie man auf die Idee kommt, solche komischen Briefmarken zu kaufen.

Aber wir haben 2017 ein paar Ansichtskarten in einem kleinen Ort in England, selbstverständlich frankiert, in die "mailbox" geworfen und diese kamen nach 5 Monaten an, da waren wir schon wieder zu Hause....  Also hat nichts mit "Spain is different" zu tun, passiert offensichtlich überall mal  ;)
"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu entdecken: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht."

(Ralph Waldo Emerson)

Online chico

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Antwort #3 am:
25, November, 2018, 19:08:46
Meinem Bruder wurden sie letztes Jahr auch verkauft. Er hatte auch gar nicht drauf geachtet, erst beim Schreiben bzw Briefmarke aufkleben, fiel uns auf, dass es andere Marken waren. Da wir keinen Briefkasten für die Marken fanden, kauften wir noch bei Correos.
Für Wunder muß man beten, für Veränderungen arbeiten.

Offline Pinoser

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Antwort #4 am:
26, November, 2018, 12:23:21
Ich bin da auch mal drauf reingefallen. Die Briefmarken und Briefkästen der Swiss Post gibts bei den Müller-Märkten. Günstiger war es auch nicht.
Wir haben 17 Postkarten "weggeworfen"... nie angekommen. Deshalb: Nie wieder Swisspost.
Man lernt halt immer dazu.

Offline Str-Omi

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Antwort #5 am:
26, November, 2018, 14:49:33
Natürlich ist Correos besser - aber auch nicht optimal. Dort hatten wir auch schon, dass Post gar nicht oder erst nach Ewigkeiten ankam.
SwissPost-Marken bekommt man meist dort, wo auch Ansichtskarten verkauft werden - und dort stehen dann auch die Briefkästen (Supermarkt, auch in Hotels). Wir haben ungewollt, wenn wir unaufmerksam beim Einkauf waren,  schon sehr viel SwissPost verschickt, anfangs sogar in 'normale' Postkästen geworfen. Und soweit ich das beurteilen kann (habe die meisten später "abgefragt"), ist alles angekommen und zwar innerhalb einiger Tage bis ca. einer guten Woche.
Allerdings verschicke ich Ansichtskarten von Mallorca, egal über welchen Versender, grundsätzlich nur noch im Umschlag. Das kostet das gleiche Porto, wird aber nicht sofort als "unwichtichge Urlaubspost" erkannt und ich kann mehr Text auf der Karte unterbringen, weil ich kein Adressfeld benötige. Denn nur für "Gruß und Kuss dein Julius" sind mir Karte, Scheiben und Porto zu schade.
Allerdings muss man natürlich noch Kuverts kaufen, die auf Mallorca auch größer als die bei uns üblichen sind, und in die auch größere Ansichtskarten passen. Wenn man sie einzeln kauft, pro Stück 5 bis 10 Cent.

Heutzutage geht es sowieso einfacher, schneller und teils gleich mit Bildeanhang über WhatsApp. Aber eine handgeschriebene Karte ist eben doch etwas Besonderes. Die Überraschung und Freude ist ungleich größer, wenn man im eigenen Briefkasten wirklich noch was Handgeschriebenes findet. Und so wird das nur noch an ausgesuchte Personen verschickt, und nicht mehr wie früher 30- bis 40fach während eines Urlaubs.

PS: eine wahre Anekdote zu diesem Thema vor vielen, vielen Jahren: mein stets viel gereister Vater war in der Türkei und hat an seine Lieben auch einige Ansichtskarten geschrieben. Bei der Stadtbesichtigung hielt er nun Ausschau nach Briefkästen. Er konnte aber nirgends etwas finden, was dem ähnlich sah. Also fragte er mit Händen und Füßen unter Vorweisen der Karten Jemanden auf der Straße. Der deutete sofort auf einen am Baum mit Draht befestigten Blecheimer. Das wollte mein Vater nun gar nicht glauben, musste sich ob der eindrücklichen Bedeuerungen seines Gegenüber und mangels besserer Behältnisse geschlagen geben.
In der Annahme, von diesen Grüßen niemals eine Reaktion der Adressaten zu hören, musste er später feststellen, dass diese Post zwar erst nach geraumer Zeit, aber doch sicher ihren Weg zu den Empfängern gefunden hatte.
Schenke Jedem ein Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und schafft viel. Es bereichert die, die es empfangen ohne denen zu gehören, die es geben. Und Niemand hat ein Lächeln nötiger, als Derjenige, der selbst keines kennt.

Offline Daniel

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Antwort #6 am:
26, November, 2018, 16:50:13
Es gibt praktisch in jedem Tabakladen Briefmarken, deshalb verstehe ich gar nicht, wie man auf die Idee kommt, solche komischen Briefmarken zu kaufen.

Die Tabakläden verkaufen genau diese Marken von der SwissPost bevorzugt, wenn man aus Unwissenheit nicht die anderen verlangt, dafür gibt es nämlich eine Provision.

VG Daniel

Offline herbstzeit

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Antwort #7 am:
28, November, 2018, 00:16:14
Ups, das wusste ich nicht, Daniel. Ich dachte immer, dass Tabakläden doch staatlich sehr überwacht werden, ihre Registrierungsnummer haben und sich keine "Tricks" leisten dürfen?
Ich gehe allerdings sowieso immer ins nächst gelegene Postamt, dann muss ich auch keinen Briefkasten suchen ;)
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Offline jobaer

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Antwort #8 am:
28, November, 2018, 06:14:28
Seit mehreren Jahren schreiben wir mehrmals im Jahr die Karten unserer Urlaubspost und frankieren sie mit deutschen Briefmarken. Irgendjemand (oder wir beim Rückflug) werfen die Karten dann in Deutschland ein.
Das ist erheblich billiger und die Karten kommen sicher innerhalb von 2-3 Tagen an.
Bestärkt wird unser Verhalten durch die Abschaffung der Hausbriefkästen in Costa de la Calma.

Offline Spezies8472

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Antwort #9 am:
28, November, 2018, 07:01:52
Jobaer:
aha... so hat die Postkarte natürlich nicht mehr den selben Effekt für den Empfänger, wie mit ner ausländischen Briefmarke und es könnte der Eindruck enstehen das man zu "geizig" ist, um die paar Kröten für den Freund/ Familie zu investieren...aber, klar kann man es auch so machen, um sicher zu gehen, das es auch ankommt. Mit Paketen wird das so aber etwas schwieriger :D ;)





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