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Autor Thema: RYANAIR - Streiks ?  (Gelesen 10575 mal)

Offline jobaer

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Antwort #30 am:
09, August, 2018, 12:46:30
Eigentlich müsste es uns langsam klar geworden sein, wenn ich sehr billig fliegen will, muß ich auch das Risiko eines
verpatzten Urlaubs in Kauf nehmen, ich denke es werden noch zwei Billigflieger dieses Jahr das Handtuch werfen, dünne Kapitaldecke, steigende Kerosinpreise, verärgerte Fluggäste und  streikbereites unterbezahltes Personal, das summiert sich.

Offline Sunny44

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Antwort #31 am:
09, August, 2018, 12:53:32
Aus einem Kommentar der WN von gestern:
"Seitdem sich das Ryanair-Personal in Gewerkschaften organisiert hat, zeigt sich, dass O’Learys Geschäftsmodell nicht nur auf Ticket-Zuschlägen und Stornierungen schlecht ausgelasteter Flüge basiert. Der Ryanair-Chef hat darauf vertraut, dass seine Angestellten ähnlich ­leidensfähig sind wie die Fluggäste ohne Beinfreiheit.
Dieses System fährt gerade vor die Wand. Der Markt für Piloten scheint groß genug, um notfalls woanders Arbeit zu finden. Gleichwohl ist es nicht tragbar, diese Arbeitskämpfe zulasten der Passagiere auszutragen. Es wird Zeit, die Entschädigungen für Flugverspätungen auf ein Niveau hochzuschrauben, bei dem die Airlines realisieren, dass sie eine Transportdienstleistung zu erbringen haben – und keine Fluglotterie veranstalten."

http://www.wn.de/Kommentar/3425807-Kommentar-Streik-bei-Ryanair-Vor-die-Wand-gefahren

Mein Kommentar:
Hier steht der Kunde vor der Erkenntnis "Geiz ist geil - aber nicht für alle."


Offline marci1804

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Antwort #32 am:
09, August, 2018, 13:02:59
Der Beitrag mit den Piloten Gehältern ist natürlich aus 2014. Angeblich hat Ryanair ja die Löhne angehoben. Ein Pilot der normal fliegt soll demnach ja bereits 200.000€ verdienen pro Jahr. VC lässt die Summen ja unkommentiert im Raum stehen.  Ein wenig stellt sich ja auch die Frage "wieso bewerbe ich mich bei einer Airlines um dann später über die Bedingungen zu meckern". Die Rahmenbedingungen sind ja nicht vom Himmel gefallen nach Vertragsunterschrift;-) Und wenn jetzt einer schreibt "bei anderen Airlines kommt man nicht rein" könnte man übertrieben gesagt behaupten "besserer Schulabschluss hätte geholfen".

Generell ist es wie überall.....jemand der sich auf den A**** gesetzt hat, bekommt ein besseres Gehalt. Jemand der alles hat schleifen gelassen halt weniger. Dann aber zu fordern das gleiche zu bekommen wie der der sich den A**** aufgerissen hat hinkt;-)

Ich hatte eben einen sehr netten Kontakt mit einem Mitarbeiter im Support.
Habe ohne murren und Beanstandung meine Flüge umgelegt bekommen auf meinen Wunsch und das kostenlos und auch ohne Nachzahlung des Differenz Betrages.  Scheint da doch noch Leute zu geben denen man mit einer kurzen wirtschaftlichen Rechnung helfen kann:-) Die Dame 2 Stunden vorher hat nur mit dem Sazu "Ihr Flug ist nicht storniert und wird er auch nicht reagiert".

Wir wären eigentlich ab Berlin geflogen und hätten Anreise gehabt. Die bleibt mir erspart.

Sollten diese jetzt storniert werden kann ich reagieren.




Offline margit

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Antwort #33 am:
09, August, 2018, 14:53:26
Na ja, von sich nicht „ auf den A... gesetzt“ zu haben, kann bei einer abgeschlossenen Pilotenausbilung ja nicht gerade gesprochen werden
Und
Außerdem betrifft es ja auch das Kabinenpersonal und die erhalten wohl eher keine Spitzengehälter .....





Offline marci1804

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Antwort #34 am:
09, August, 2018, 15:01:19
Also bei bestanden und bestanden gibt's es sicherlich auch Unterschiede ;-)

Der eine besteht die Prüfung mit ach und krach...der andere glänzt weil einfach alles dafür getan wurde am Ende nicht bei einer Airlines wie Ryanair zu landen. Das diese Unterschiede bei Airlines berücksichtigt werden wie in der freien Marktwirtschaft auch sollte eigentlich logisch sein.



Offline anonimo

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Antwort #35 am:
09, August, 2018, 16:03:19
Ryanair:

Rund 11.000 Mitarbeiter, Platz 1 bei Beförderungen mit 129 Millionen Fluggästen innerhalb Europas 2017
und bisher 1 offizieller 24-Stunden-Streiktag in Deutschland. Und keine Frage: es gibt Verbesserungspotential.

Andererseits Lufthansa:

Wochenlange Streiks im letzten Jahr. 
Da LH aber weniger nach Palma fliegt, traf das eher andere Kundschaft. 

Offline Nunki

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Antwort #36 am:
09, August, 2018, 16:18:40
Zitat marci1804: "Generell ist es wie überall.....jemand der sich auf den A**** gesetzt hat, bekommt ein besseres Gehalt. Jemand der alles hat schleifen gelassen halt weniger. Dann aber zu fordern das gleiche zu bekommen wie der der sich den A**** aufgerissen hat hinkt;-)" Zitatende

Auch wenn das A-Wort 4 Sterne hat, hebt es nicht die Qualität des Dialogs.
Kannst Du Quellen nennen, zu Deinen genannten Zahlen?

Geheimnisumwittert sind die Forderungen der Gewerkschaft nicht.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutsche-ryanair-piloten-treten-erstmals-in-den-ausstand-15353669.html

Zitat aus dem o.a. Link (Dez. 2017): „Von den insgesamt 4000 Piloten, die für Ryanair tätig sind, arbeiten etwa 380 in Deutschland. Davon sind wiederum 200 direkt von Ryanair angestellt. Die anderen Kollegen werden als Scheinselbständige über externe Personaldienstleister vermittelt, um Sozialabgaben zu sparen. Die VC hat sich zum Ziel gesetzt, die fragwürdigen Beschäftigungsverhältnisse zu ändern und mit der Führung in Dublin über die Einführung eines Tarifvertrages für das Cockpit und später auch für das Personal in der Kabine zu verhandeln.

https://orange.handelsblatt.com/artikel/47939

Der Artikel berichtet auch über die Bezahlung der Piloten.

Zitat aus dem Handelsblatt-Link: „Sie machen jedes Jahr Milliardengewinne, und das Durchschnittsticket kostet um die 40 Euro. Irgendwer muss dafür bezahlen. Das Personal wird es nicht mehr tun“, sagt VC-Vizechef Markus Wahl. Zitatende

Bezahlt bekommt der Pilot nur die Stunden, die der Flieger tatsächlich fliegt. Viele nehmen die schlechten Arbeitsbedingungen in Kauf, weil sie Erfahrungen sammeln wollen, um sich woanders bewerben zu können.

Von mir aus darf der irische Billiganbieter gerne vom Markt verschwinden. Geiz ist eben nicht geil und unsoziales Arbeitsmarktgebaren erst recht nicht. Ich bin eine Verfechterin von Tarifverträgen und des Streikrechts!


Sprache verrät! Immer!

Offline Ratze

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Antwort #37 am:
09, August, 2018, 16:49:45
Danke Nunki!  :-bd
Grüße
Rainer
Wenn du das Paradies ertragen kannst, komm nach Mallorca
Gertrude Stein

Offline Prensal Blanc

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Antwort #38 am:
09, August, 2018, 16:57:51
@Nunki

Die von Dir verwendeten Quellen geben die Auffassung der VC wieder und lassen die andere Seite völlig außen vor. Möglicherweise sind die Angaben richtig, vielleicht auch nicht. Seriös recherchiert und dargestellt scheint es nicht.

@all

Welche buchbare Fluglinie - möglichst mit Ziel Mallorca, damit wir auch den Zusammenhang wieder haben  :) -  wäre denn aus arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Erwägungen einwandfrei?  :-?

Offline Nunki

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Antwort #39 am:
09, August, 2018, 17:27:13
Prensal Blanc, Du kannst den von mir eingestellten Quellen und auch anderen entnehmen, dass Ryanair selbst keine konkreten Aussagen macht.

Du schreibst von möglich und das Dir da was scheint. Das reicht mir nicht als Argument gegen meine Quellen. Bringe bitte aus Deiner Sicht Gehaltvolleres, wenn Du kannst.

Zitat aus der Zeit, 2016: "Bei den neuen Verträgen, die den Piloten angeboten werden, sei wieder eine Vermittlungsfirma zwischengeschaltet, heißt es in der Mitteilung. Mit dieser Vermittlungsfirma sollen laut Vereinigung Cockpit bestehende Rechts- und Sozialvorschriften umgangen werden. So müssten die Piloten nach einer Krankheit die entfallene Arbeitszeit nacharbeiten, um nicht auf Gehalt zu verzichten. Sie könnten nicht absehen, was sie am Ende des Tages verdienten. Ryanair behalte sich zudem vor, jederzeit Zwangsurlaub ohne Bezahlung anzuordnen." Zitatende; der Link dazu: https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2016-09/ryanair-ermittlungen-piloten-anstellung-scheinselbststaendigkeit-vereinigung-cockpit

Etwas aktueller: https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-12/ryanair-fluggesellschaft-gewerkschaften-anerkennung-drohung-streiks-piloten


Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Ausbildung bei der Lufthansa vor noch nicht einmal 10 Jahren 60.000 Euro kostete. Der Arbeitgeber Lufthansa trat quasi in Vorleistung und die 60.000 wurden nach Beendigung der Ausbildung monatlich vom Gehalt einbehalten. Wer seine Ausbildung nicht bei der Lufthansa macht, hat direkt zu Beginn seiner Ausbildung die Tilgung am Hals.

Zu Deiner Frage an alle: Würden die Billigflieger vom Markt verschwinden könnten seriöse Anbieter für einen geordneten Flugverkehr stehen und die Luftfahrt würde nicht kaputt gerechnet. Vor allen Dingen aber würde ich als Fluggast profitieren bezogen auf Sicherheit und Service.
Sprache verrät! Immer!

Offline Prensal Blanc

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Antwort #40 am:
09, August, 2018, 17:57:12
Die Wiedergabe lediglich einer Auffassung in einem Streitfall kann nicht ausgewogen sein. Ich möchte mich hier nicht ungewollt zum Anwalt von Ryanair machen und verzichte aus vielen Gründen auf eine Verlinkung der schönsten aktuellen Repliken von Herrn O'Leary. Auch diese gibt es, und wenn man Journalismus etwas ernster nähme, könnte man beiderseitige Tatsachenbehauptungen nachprüfen, daraus seine Schlussfolgerungen ziehen und diese dem Leser offerieren. Dann hätte man zwar immer noch nicht "die Wahrheit", wäre aber etwas näher dran.

Zu meiner zweiten Frage: Wer ist derzeit "Billigflieger" und wer "Qualitätsflieger"? Bei wem ist Sicherheit und Service nachweislich (oder gefühlt) besser?


Offline jobaer

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Antwort #41 am:
09, August, 2018, 18:38:04
Ich muß Nunki vorbehaltlos Recht geben, nach über 40jähriger Flugerfahrung nach Mallorca sind wir mit den "soliden" Airlines immer sicher, meist pünklich geflogen und soviel haben wir auch nicht mehr bezahlt.

Offline anonimo

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Antwort #42 am:
09, August, 2018, 18:54:00
Jobaer, 40 Jahre und doch haben allein die letzten 10 oder auch 5 Jahre die Branche total durcheinandergewirbelt.

Wer ist heute denn tatsächlich noch Qualitätsflieger, wie Prensal Blanc fragt? In der Tat kopiert selbst die LH-Group die vorgegebenen Wege der Ryanair oder auch der easyjet. Eurowings mit Mitarbeitern, die außerhalb Deutschlands angestellt wurden und die nur dem derzeitigen Engpass beim Personal entsprechend nach und nach wieder bessere Bedingungen vorfinden. Condor mit Tochtergesellschaft in Spanien. Flüge, die von osteuropäischen Airlines gegen gute Bezahlung der Kundschaft bei niedrigsten Personalkosten für frühere Qualitätscarrier durchgeführt werden. Flüge, die dem Kunden ungefragt vor die Nase gesetzt werden. TUIfly, wo die Mitarbeiter in den letzten Jahren zusehen mußten, wie die Technik in Hannover mehr oder weniger abgeschafft wurde. Chaos bei der Flugplanung hierzulande usw. usw..

Wer glaubt, Gewerkschaften könnten das Zeitrad und die Entwicklung zurückdrehen ...   
« Letzte Änderung: 09, August, 2018, 19:07:40 von anonimo »

Offline Nunki

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Antwort #43 am:
09, August, 2018, 21:01:50
Zitat Prensal Blanc: „Die Wiedergabe lediglich einer Auffassung in einem Streitfall kann nicht ausgewogen sein. Ich möchte mich hier nicht ungewollt zum Anwalt von Ryanair machen und verzichte aus vielen Gründen auf eine Verlinkung der schönsten aktuellen Repliken von Herrn O'Leary. Auch diese gibt es, und wenn man Journalismus etwas ernster nähme, könnte man beiderseitige Tatsachenbehauptungen nachprüfen, daraus seine Schlussfolgerungen ziehen und diese dem Leser offerieren. Dann hätte man zwar immer noch nicht "die Wahrheit", wäre aber etwas näher dran.“

Mir sind journalistische Grundsätze nicht ganz fremd. Es scheint, wir haben unterschiedliche Auffassungen von Ausgewogenheit.
Berichten Journalisten nicht ausgewogen, ist es Meinungsmache. Beispiel: Ein Journalist kann den Prominenten XY nicht leiden und berichtet nur negative Dinge über diese Person. Mit Absicht lässt er die positiven Dinge weg. Das ist Meinungsmache.

Bei der Berichterstattung zu Raynair werden aber belegbare Fakten genannt (siehe meine bisher eingestellten Links). Insofern bin ich hier nicht im Bereich einer Auffassung.  Selbstverständlich gibt es Journalisten, die ihre Aufgabe ernst nehmen. So recherchierten der NDR, WDR und die Süddeutsche Zeitung letztes Jahr zu den neuen Verträgen, die den Piloten angeboten werden sollten. Da war wieder eine Vermittlungsfirma zwischengeschaltet. Es handelt sich um BlueSky Resources, die ihren Sitz in Dublin hat. Nach einem Informationsschreiben zum Vertrag, sollen die Piloten in Deutschland ihre Sozialabgaben zahlen, die Steuern sollen in Irland beglichen werden.

Bisher sind viele der Ryanair-Piloten nicht fest angestellt. Der Zoll durchsuchte Wohnungen von Piloten an mehreren deutschen Standorten. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Scheinselbstständigkeit sowie der Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben.
Für mich heißt das: Die „Kleinen“ werden hingehängt, die Großen lässt man laufen. Aber immerhin moniert selbst das EU-Parlament umstrittene Arbeitsbedingungen.

Derweil verkündet O`Leary eine Erhöhung der Passagierzahl bis 2024 auf ca. 200 Millionen und droht mit der Verlagerung nach Polen.

 https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ryanair-legt-kraeftigen-Gewinnsprung-hin-article19023111.html

Zitat aus dem Link: „Um die Wachstumsziele zu erreichen, wird die geplante Stilllegung von rund 40 Flugzeugen verschoben. Die Fluglinie hatte jüngst bereits erklärt, ab März vom Frankfurter Flughafen aus Ziele in Spanien und Portugal anzusteuern. Damit macht Ryanair der Lufthansa an ihrer Heimatbasis Konkurrenz.“

Wie , Prensal Blanc, sollen Journalisten Rechercheergebnisse kriegen, wenn ein Unternehmer mauert und keine offene Firmenpolitik betreibt, schriftliches Material als Gegenbeweis vorhandener Fakten nicht vorlegt und vielmehr droht. Hier sind wir nicht im Bereich fehlender ausgewogener Berichterstattung.   
Sprache verrät! Immer!

Offline marci1804

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Antwort #44 am:
10, August, 2018, 08:50:57
Generell haben hier vermutlich alle Seiten in irgendeiner Form recht.

Die Entwicklung auf dem Markt der Airlines ist so gesehen eine negative Entwicklung in allen Bereichen. Der Staat bzw. die EU guckt sich das Spielchen in Ruhe an und guckt wie die Dinge auf anderer Ebene geregelt werden. Das ist ja heutzutage leider nicht nur in dieser Sache der Fall.

Generell sehe ich es auch so, dass man für teilweise Preise von 10€ (ok, Ryanair finanziert das teilweise dann auch über Verkäufe, Gebühren wegen fehlendem Online Check-In usw.) nicht seriös fliegen kann. Ein Unternehmen wie Eurowings mit Preisen um 40€ kann es meiner Meinung nach aber auch nicht zwingend. Wenn ich mir einen Flug der Lufthansa raussuche der preislich teilweise pro Flug um die 200€ liegt muss man natürlich auch verstehen, dass viele auf die "Billig" Airlines ausweichen. Denn wer kann sich mit einem halbwegs normalem Gehalt und einer 4 köpfigen Familie mal gerade einen Urlaub auf Mallorca leisten wenn die Flüge für alle zusammen schon 1.600€ kosten? Wenn ich dann vergleichsweise mit einer anderen Airlines für 500€ fliegen kann darf man es denn Leuten nicht übel nehmen.

Selbst Urlaubsportale buchen die Flüge ja über diese günstigen Airlines weil es mit den "Qualitätsairlines" preislich einfach uninteressant wird.

Piloten werden derzeitig laut Berichten ja überall gesucht. Es wäre also für viele einfach die Airline zu wechseln. Irgendetwas, was anscheinend niemand ausspricht oder aussprechen möchte, scheint die Piloten ja trotz der Bedingungen dort zu halten.

Warten wir mal ab wie es sich weiter entwickelt, rausfinden was wirklich im Hintergrund läuft und welche Zahlen richtig sind wird man vermutlich eh nicht. Presse ist immer in irgendeiner Form gesteuert ;-) Das lernt man ja schon in der Schule das auch die ARD genau wie die Bild Dinge auslässt in Berichten damit eine Seite besser aussieht als die andere.





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