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Autor Thema: Probleme beim Einchecken/Gepäckabgabe  (Gelesen 1342 mal)

Offline Vigoleis

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am:
06, Januar, 2020, 12:35:37
Hallo zusammen,

bislang gab es eigentlich keine großen Probleme, wenn man am Flughafen Palma stand und wieder nach D zurückmusste...
Gestern: Wir hatten bereits online eingecheckt, beim Abgeben des Gepäcks fragte die Dame am Schalter, wo denn die Banderolen an den Koffern wären. Die Banderolen, die sie anbringen sollte.
Nach einer Minute entsann sie sich ihrer Aufgabe - dann hieß es: Drei Kilo Übergepäck(!) Nun gut, die Waage zeigte das an, aber wir hatten weniger Gepäck dabei als beim Hinflug. Wir sollten schnell Gepäck ins Handgepäck umpacken, zur Freude der Schlange hinter uns (inzwischen waren nur noch zwei Schalter besetzt, Panik brach aus unter den Leuten, bei deren Flügen das Boarding schon begonnen hatte).
Gut, wir packen um - während wir das Handgepäck ordnen, hören wir, wie den Leuten, die nach uns dran waren, mitgeteilt wurde: Drei Kilo Übergepäck.
Die Schlangenstimmung kippte endgültig.

Gibt es irgendwo eine Möglichkeit, das rückzumelden? Und, wo wir gerade dabei sind - gibt es eine Möglichkeit, Feedback bei Condor zu geben? Da hätte ich etwas Positives.

Vigoleis

Offline Str-Omi

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Antwort #1 am:
06, Januar, 2020, 13:00:22
Übergepäck ist immer für alle ärgerlich. Und ich kann euren und den Ärger der Anderen gut verstehen.

Deshalb haben wir jetzt immer eine kleine digitale Kofferwaage mit, um das schon beim Packen "richtig" zu verteilen. Das hat schon manches Mal wieder aus- und neu verteilt einpacken verursacht. Das alleine ist schon ärgerlich und zeitaufwendig. Aber solange das noch in der Unterkunft geschehen kann, doch noch erträglich.

Wir wurden nämlich einmal morgens um 6:00 in Palma am Flughafen wegen angeblichen Übergepäcks gerügt (war auch nur falsche Verteilung, ließ sich im Nachhinein aber nicht mehr ändern - wäre zu langwierig hier zu erklären. Wir hatten damals überhaupt kein Handgepäck außer unseren Jacken), nachdem jahrelang vorher das Gepäck in Palma überhaupt nicht gewogen worden war. Lange Diskussionen, die Dame hat plötzlich kein Deutsch mehr verstanden, von A nach B geschickt, mussten mächtig draufzahlen und waren letztlich noch froh, dass wir unseren Flieger noch erwischten. Ich hatte Blut und Wasser geschwitzt. Das muss ich nicht noch einmal haben.

Deshalb mein Rat für die Zukunft: lasst euch zum nächsten Anlass so eine preiswerte kleine digitaleWaage (die anderen sind größer und schwerer) schenken, die ihrerseits das Gepäck nur mit vielleicht 100-200 g belastet.

Schenke Jedem ein Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und schafft viel. Es bereichert die, die es empfangen ohne denen zu gehören, die es geben. Und Niemand hat ein Lächeln nötiger, als Derjenige, der selbst keines kennt.

Offline Vigoleis

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Antwort #2 am:
06, Januar, 2020, 13:06:13
Tja, so als Gegenbeweis am Schalter? Live gegenwiegen? Denn das Übergepäck existierte ja nicht.

Vigoleis, immerhin heil in D angekommen :)

Offline Str-Omi

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Antwort #3 am:
06, Januar, 2020, 13:31:18
Dann hatte ich deine Zeilen falsch verstanden. Nachdem du von "umpacken" schriebst, ging ich davon aus, dass entweder einer von zwei Koffern zu schwer war*), oder Dinge, die auf der Hinreise im Handgepäck waren, nun den Koffer zusätzlich belasteten.

*)nicht immer und überall werden bei Paaren beide Gepäckstücke im Gewicht "addiert" angesehen, sondern jeder einzelne darf das Gewicht nicht überschreiten.
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Offline Spezies8472

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Antwort #4 am:
06, Januar, 2020, 17:50:32
Mal ne Zwischenfrage: wiso war bei einigen Panik ausgebrochen? Wenn deren Maschine schon an borden war, waren diese Pasagiere zum einchecken ja wohl eher "etwas" zu spät  :D. Das Umpacken habe ich schon häufig erlebt. Da war das allerdings immer so, das das den laufenden Eincheckbetrieb nicht aufgehalten hat: Die Umpacker sind zur Seite getreten fingen an umzupacken, die Schaltertante hat dann weiter die nächsten eingecheckt, wo der Umpacker fertig war, wurde der zwischen genommen und wurde nacheingecheckt. Anders gehts ja auch nicht. Man stelle sich vor, von einem Flieger müssen 25 Leute umpacken. Da würde es ja gar nicht weiter gehen...So, wie sich das anhörte, hatte diese Einchecktante nicht viel Ahnung, von dem was sie tat... Banderole??( Anfängerin ).

Offline jobaer

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Antwort #5 am:
06, Januar, 2020, 21:20:00
Facit nach über 4 Jahrzehnten Mallorca-Flügen: Obwohl immer am Limit gepackt haben wir noch nie für Übergepäck weder in Düsseldorf noch auf Mallorca egal bei welcher Fluglinie(allerdings keine Billigstflieger) bezahlen müssen. Wir nehmen an, wenn man sehr früh eincheckt nehmen es die noch nicht so genau mit den Kilos, vielleicht rechnet hinter den Kullissen ein kleines grünes Männchen die eingecheckten Kilos zusammen und sagt am Schalter Bescheid wenn das Startgewicht fast erreicht ist. :)) :))

Offline anonimo

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Antwort #6 am:
06, Januar, 2020, 22:15:42
Grundsätzlich gilt bei Condor Flügen ab/nach Palma das Weight-Konzept. Also 2 Personen = 40 kg und wahlweise aufgeteilt auf z.B. 3 Koffer ( 10 + 22 + 8 )

https://support-de.condor.com/Gep%C3%A4ck/18341968/Wie-kann-ich-die-Condor-Freigep%C3%A4ckmenge-aufteilen.htm

Nun ist es heutzutage so, daß Airlines im Allgemeinen kein eigenes Abfertigungspersonal beschäftigen, sondern auf Handling-Agenten am Airport zurückgreifen. Die fertigen als Beispiel morgens Ryanair, mittags TUIfly und am frühen Nachmittag Condor ab. Da kann man grundsätzlich nicht ausschließen, daß man da automatisch korrekt behandelt wird.

Zudem haben diese Mitarbeiter hier und da Verträge mit einem niedrigen Basisgehalt und den Rest gibt es durch Zusatzeinnahmen. Da machen sich Provisionen auf 3kg mehr Reisegepäck am Ende des Monats ganz gut. Nachvollziehen kann man das später ohnehin nicht mehr, Beschwerden dürften im Sande verlaufen.

Hier und da hört man auch davon, daß bei mehreren Koffern das Ende des 1. Koffers noch auf dem Wiegeteil stehtl und der 2. Koffer zu hoch angezeigt wird. Also mal einen Kontrollblick werfen und notfalls noch mal um eine korrekte Verwiegung nachhören.

Was die Mini-Kofferwaagen betrifft, die sind nicht geeicht und müssen von den Airlines nicht als Beweis akzeptiert werden. Da hilft eher mal ein Blick auf die spanische Zulasungsplakette der Waage, ob diese noch zugelassen ist.

Natürlich gibt es Situationen, wo einfach versucht wird, mehr Kilogramm zum Basistarif durchzubekommen.
Aber nicht immer ist der Passagier der Verursacher. 




Offline Str-Omi

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Antwort #7 am:
06, Januar, 2020, 22:49:04
Grundsätzlich gilt bei Condor Flügen ab/nach Palma das Weight-Konzept. Also 2 Personen = 40 kg und wahlweise aufgeteilt auf z.B. 3 Koffer ( 10 + 22 + 8 )

https://support-de.condor.com/Gep%C3%A4ck/18341968/Wie-kann-ich-die-Condor-Freigep%C3%A4ckmenge-aufteilen.htm

Das ist sehr interessant, anonimo. Darf man doch bei anderen Airlines in der Regel pro Person nur 1 Freigepäckstück aufgeben (zu unserem Bedauern. Wir würden lieber drei kleinere als zwei größere Koffer aufgeben).

Und zu den Digitalwaagen: auch wenn sie nicht geeicht sind, sind sie als Anhaltspunkt sehr brauchbar. Sie helfen sehr beim gleichmäßigen Aufteilen des Gepäcks. Meiner Erfahrung nach zeigen sie auch (was sinnvoll ist) eher etwas mehr an als die Waagen am Flughafen.
Und hier ging es nach meinem Vertändnis eben um die "richtige Verteilung zwischen Aufgabe- und Handgepäck". Es wurde ja nichts von Übergepäck-Gebühr berichtet, sondern nur vom Umpacken.

Dagegen würde ich nie auf die Idee kommen, sie als Beweismittel beim Einchecken zu verwenden.
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