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Autor Thema: Kuba statt Palma: Der erste Winter ohne Mallorca  (Gelesen 1273 mal)

Offline herbycon

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am:
31, Januar, 2019, 03:42:07
Es kam wie es kommen musste: Der erste Winter, den wir seit zehn Jahren nicht auf
Mallorca verbringen, nervt. Montréal im Januar kann gnadenlos sein. Bitte kein Mitleid!
Dann eben Havanna statt Palma. Mehr darüber in den BLOGHAUSGESCHICHTEN




Offline Paradiesvogel

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Antwort #1 am:
31, Januar, 2019, 10:46:52
Für Dich aus Kanada ist Kuba sicherlich die wärmere Alternative zum Überwintern. Havanna als Stadt hält aber m.E. keinem Vergleich mit Palma stand. Bis auf die paar Vorzeigeecken ist mir der Rest dort zu marode. Auch beim Essen muss man so manche Kompromisse machen. Da ich persönlich ein reiner Wetterflüchtling bin, bliebe mir letztlich für einen längeren Aufenthalt nur die Kunstwelt von Varadero  :(

Offline herbycon

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Antwort #2 am:
31, Januar, 2019, 13:38:26
@ Paradiesvogel: Du triffst den Nagel auf den Kopf, und zwar in jeder Hinsicht.
Fuer mich wird es der 8. Aufenthalt in Kuba sein - und trotz der von dir angefuehrten
Einschraenkungen sicher nicht der letzte. So marode Havanna auch sein mag, es ist
fuer mich noch immer eine einzigartige Metropole, wie du sie sonst nirgends in der
Welt findest. Essen? Stimmt, aber die Kubaner haben ja selbst nicht genug. Also kann
ich mich auch mal fuer ein paar Wochen bescheiden. Einen Vorteil hat Kuba jedoch
gegenueber Mallorca: Das Wetter. Auch im Winter ist es dort heiss ... wenn nicht gerade
ein Hurrikan uebers Land fegt, wie vor ein paar Tagen in Havanna passiert. Fuer den
Moment ist fuer uns Kuba auch von der Logistik her die beste Alternative zu Mallorca.
Es sind nur vier Stunden von Montreal nach Havanna - und das sogar ohne Zeitverschiebung.
Ich weiss schon gar nicht mehr, wie es sich anfuehlt, ganz ohne Jetlag am Reiseziel
anzukommen. Die ganz grosse Reise kommt fuer uns erst noch. Auch darueber werde
ich dann rechtzeitig hier im Forum berichten.

Offline Paradiesvogel

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Antwort #3 am:
31, Januar, 2019, 15:23:46
Na dann wünsche ich dir eine sonnige Zeit in Kuba, herbycon!
Für uns Europäer kommen da vergleichsweise nur die Capverden als warm genug, und in 5-6 Std erreichbar, in Betracht. Wenn es mir mal wirklich zu kalt wird in Südeuropa, werde ich davon für ein paar Wochen Gebrauch machen. Aber auch hier an der Algarve hatte ich 3 Monate überwiegend Sonnenschein bei angenehmen (aber nur frühlingshaften, nicht sommerlichen) Temperaturen.
Heute beginnt ein Nieselregen, und so werde ich mich zum nächsten Platz aufmachen und den Garten auf der Finca für den Frühling vorbereiten. Und bald kommt der März - da wird es dann schon gemütlich  :)

Offline herbycon

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Antwort #4 am:
11, Februar, 2019, 00:43:37
Wie versprochen: In den BLOGHAUSGESCHICHTEN geht es heute um „EIN BISSCHEN CUBA LIBRE“: https://canada365.wordpress.com/2019/02/10/ein-bisschen-cuba-libre/


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Offline Prensal Blanc

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Antwort #5 am:
11, Februar, 2019, 09:13:03
Na endlich!  ;)

Herrliche Fotos und interessante Betrachtungen. Da ich Kuba überhaupt nicht kenne, bin ich einmal auf weitere Eindrücke gespannt. Dieser Tage kam im Fernsehen ein Bericht über dortige Taxifahrer, die ihr Hochschulstudium geschmissen haben, um einigermaßen Geld verdienen zu können. Als Perspektive für ein Land auch recht beängstigend.  :-?

Offline Paradiesvogel

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Antwort #6 am:
12, Februar, 2019, 13:05:19
Na endlich!  ;)

Dieser Tage kam im Fernsehen ein Bericht über dortige Taxifahrer, die ihr Hochschulstudium geschmissen haben, um einigermaßen Geld verdienen zu können. Als Perspektive für ein Land auch recht beängstigend.  :-?

In der Tat ist auf dieser landschaftlich wunderschönen Insel noch auf lange Sicht keine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation ihrer Einwohner zu erwarten. Das Land rutschte von der grausamen Batista-Diktatur in diejenige des Castro-Familienclans, der sich bis heute nach Kräften an allem bedient und ein luxuriöses Leben genießt.
Bei den 'kleinen Leuten' herrscht unvorstellbarer Mangel und das tägliche Leben muss mit allerlei Tauschaktionen von Waren, Material, Lebensmitteln und Dienstleistungen oder mit Devisen von  Verwandten aus dem Ausland bestritten werden, weit schlimmer als in der ehemaligen DDR.

Wir haben eine kubanische Schwiegertochter, die vor vielen Jahren als Kind mit ihrer Mutter nach Europa kam.
Bis letztes Jahr schwärmte sie noch von schönen Kindheitserinnerungen auf Kuba, und auch gegen den heiligen Fidel durfte man nichts sagen. Letztes Jahr flog sie mit unserem Sohn und unserer Enkeltochter zum Besuch von Verwandten nach Kuba. Nun ist sie kuriert und möchte überhaupt nicht mehr dorthin. Stattdessen sind mittlerweile zwei ihrer Schwestern nach Mallorca gezogen und viele weitere Verwandte wollen ebenfalls den Sprung nach Europa, vorzugsweise Spanien wegen der Sprache, wagen.
Mein Sohn, als Erstbesucher war ebenfalls entsetzt vom Mangel allerorten, der auf Dauer von den Schönheiten der Insel nicht verdeckt werden kann. Er sagte mir "da hat keiner einen Euro in der Tasche" (mit Ausnahme vielleicht der Strandschönheiten, die ihre körperliche Zuwendung an touristische "Freunde" gegen harte Devisen tauschen) und er musste für alles und jeden zahlen, obwohl er auch kein Krösus ist.
Fazit: Er will auch nicht mehr hin, obwohl er vor der Reise noch vom dortigen Kauf eines kleinen billigen Häuschens für die Familie träumte.
Jedenfalls ist Kuba bestimmt mal eine Reise wert, am besten in Kombination mit geführter Rundreise und anschließender Erholung in Varadero  ;)

Offline herbycon

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Antwort #7 am:
12, Februar, 2019, 14:51:01
Tja - und nu? Sollten wir den armen Kubanern dann auch noch unsere Devisen vorenthalten, damit wir späte Rache an den Battistas, Castros und Ché Guevaras üben können? Besucher sind das einzige, das den Bewohnern Kubas nachhaltig helfen können. Desto mehr freue ich mich, dass ich heute, an einem für mich sehr besonderen Tag, auf dieser ganz besonderen Insel sein kann.


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Offline Paradiesvogel

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Antwort #8 am:
12, Februar, 2019, 15:00:49
Besucher sind das einzige, das den Bewohnern Kubas nachhaltig helfen können. 
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Theoretisch ist das richtig, aber die Gelder der vielen Besucher der internationalen Hotelketten auf Varadero und anderswo landen zum größten Teil wieder außerhalb von Kuba sowie in den Taschen des neuen Diktatur-Clans. Ganz wenig kommt bei der Bevölkerung in Form schlecht bezahlter Hilfsjobs in den Ressorts an. Die besser bezahlten Jobs liegen im Rotlichtbereich, aber ob man diesen wirklich fördern sollte? Dann würde (oder wird gar) ein neues Thailand entstehen.

Offline herbycon

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Antwort #9 am:
12, Februar, 2019, 15:24:07
Sehr interessant, deine Betrachtungen. Da sie aus erster (bzw. Hand) kommen, halte ich sie auch für sehr wertvoll. Deshalb würde ich dieses Thema auf anderer Ebene gerne vertiefen. Vielleicht nach meiner Rückkehr nach Montreal per Mail?


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Offline Paradiesvogel

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Antwort #10 am:
12, Februar, 2019, 15:34:29
Claro, gerne!

Offline Prensal Blanc

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Antwort #11 am:
12, Februar, 2019, 17:22:20
Desto mehr freue ich mich, dass ich heute, an einem für mich sehr besonderen Tag, auf dieser ganz besonderen Insel sein kann.
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Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!!!   ;-??

Offline herbycon

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Antwort #12 am:
12, Februar, 2019, 17:40:32
Könnte man so sagen. An die 7 vor der Null muss ich mich erst noch gewöhnen :-)


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Online seven

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Antwort #13 am:
12, Februar, 2019, 18:12:15
Alles Liebe und Gute zum Geburtstag
Liebe Grüße Petra

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Offline philbehr

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Antwort #14 am:
12, Februar, 2019, 18:35:01
Lieber Herby,
da schließe ich mich den Glückwünschen auch gleich an.
Ich hoffe, Dein Start in das neue Lebensjahr(zehnt) ist gut verlaufen.
Für die Zukunft Glück, Gesundheut und gutes Gelingen auf Deinen Wegen (die Dich hoffentlich mal wieder nach Mallorca führen).





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