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Insel-Boards => Reisen & Verkehr => Thema gestartet von: Nanchen123 am 23, Februar, 2017, 18:31:51

Titel: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Nanchen123 am 23, Februar, 2017, 18:31:51
Hallo Ihr Lieben,

sagt Euch dieser Anbieter was ?https://www.airbnb.de/

Hätte da ein Angebot für eine FeWo, bin aber skeptisch....wollen Vorkasse. Besser nicht, oder?

LG Nanchen  :-h
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: seven am 23, Februar, 2017, 18:40:38
AirBNB ist ja nur eine Plattform, auf der Privatleute ihre Zimmer/Wohnungen/Häuser anbieten können.
Wir haben da schon tolle Appartements gemietet mit super Vermietern. Vorkasse ist übrigens üblich bei AirBnB
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: herbycon am 23, Februar, 2017, 19:19:38
Airbnb-Erfahrungen habe ich in zweifacher Hinsicht.

Als User: Klasse Plattform mit genialen Angeboten,
sowohl was die Preise betrifft, als auch die Art der
Wohnungen.

Als Wohnungsbesitzer in einer Anlage, in der jede
Menge airbnb-Vermietungen angeboten werden:
Schrecklich. Man fuehlt sich an manchen Tagen wie
im Hotel, wenn Leute im Rollkoffer an- und abreisen.

Seriös? Im Prinzip schon. Aber mir sind auch Horrormeldungen
zu Ohren gekommen. Vor allem von Vermietern, denen die
Bude nach einem Flashmob auseinander genommen wurde.

Empfehlung? Ja, schon. Aber Vorsicht bei der Buchung.
Wie bei jeder anderen Internet-Wohnungsvermittlung eben auch.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Buddelprinz am 23, Februar, 2017, 19:22:13
Wichtig sind die Stornobedingungen. Steht da als Beispiel, flexibel, kann auch der Vermieter vom Vertrag zurücktreten. Ist uns mal in Hamburg, 2 Wochen vorm Hafengeburstag passiert. Bei voller Vorkasse wäre ich immer vorsichtig, kommt aber auch auf die Höhe an. Die Photos werde, zumindest hier in Deutschland, direkt von Airbnb gemacht, die schauen sich die Objekte persönlich an.

Gruß Heike
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: lenamar am 23, Februar, 2017, 19:29:16
Empfehlung? Ja, schon. Aber Vorsicht bei der Buchung.
Wie bei jeder anderen Internet-Wohnungsvermittlung eben auch.

Dem kann ich mich anschließen.
Man muß halt die Angebote wirklich genau sondieren, weil sie wirklich sehr unterschiedlich sein können.
Vom kleinen Gästezimmer innerhalb einer Familienwohnung (mit geteiltem Bad), über Ferien-WG mit verschiedenen Gästen bis zum (eigenen) Ferienhaus ist alles dabei und eben in sehr verschiedenen Lagen, bei recht unterschiedlichen Leuten.

Ganz genau weiß man natürlich auch vorher nicht, zum wem man kommt, was bei engem Anschluß auch so eine Sache sein kann.
Bei Unsicherheit vor der Buchung Kontakt aufzunehmen, kann hilfreich sein, ich finde auch ganz beruhigend, wenn schon etliche Wertungen da sind.

lg lenamar
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Nanchen123 am 23, Februar, 2017, 19:42:32
Ich danke Euch schon mal für die Antworten. Dann werden wir (nicht Wolle und ich ;), mal näher ranpirschen. Und berichten, Ehrensache.

 :x
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Gete1989 am 28, Februar, 2017, 17:57:29
Ich war Ende des Jahres ebenfalls über Airbnb auf der Insel. Ich kann es auf alle Fälle empfehlen.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 01, März, 2017, 09:28:35
..@christine: wir bieten in D" selbst Wohnungen über Airbnb an! Keine Sorge für Mietinteressenten! Wer als Vermieter die Standards von Airbnb nicht erreicht bzw. einhält wird schnellstens zum Schutz der Comunity suspendiert und das war es dann für den Vermieter.Er kommt da nie mehr rein,da die IP gespeichert ist!!! Und zum Thema Vorkasse: das ist schon richtig, dass Vorkasse zu leisten ist, Airbnb verwaltet das Geld treuhänderisch und erst nachdem abgewickelt ist, bekommt der Vermieter, meist über PAYPAL, das Geld ausgezahlt! Übrigends: jede Vermietung über Airbnb ist für den Vermieter mit 800 000 USD haftpflichtversichert!Ganz wichtig  aber, dass "Drittvermietung" diese Versicherung nicht umfaßt,wenn der Mieter z.B. fremde  Gäste als die gebuchten reinläßt ,sprich wohnen" läßt, ich meine damit nicht seine privaten Besucher,wird bei möglichen "Verwüstungen, Sachbeschädigungen durch Flashmob schadenersatzmäßig leer ausgehen!
Dies soll keine Eigenwerbung sein sondern lediglich das Verfahren für den Mietinteressenten transparent machen!°
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: philbehr am 01, März, 2017, 11:05:35
Airbnb verwaltet das Geld treuhänderisch und erst nachdem abgewickelt ist, bekommt der Vermieter, meist über PAYPAL, das Geld ausgezahlt!
Das klingt interessant und scheint für den Mieter sicher zu sein (wieder was dazugelernt). Frage: Bekommt der Vermieter dann eine reduzierte Auszahlung ? Airbnb wird für die erbrachte Leistung (Plattform zur Verfügung stellen und Geld treuhänderisch verwalten) sicherlich eine Gebühr/Beteiligung verlangen.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: lenamar am 01, März, 2017, 12:50:14
Vom Mieter wird jedenfalls eine bestimmte Tagesgebühr eingezogen (ca. 5 Euro am Tag), evtl. vom Vermieter auch noch zusätzlich?

lg lenamar
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 01, März, 2017, 13:02:07
.... der Vermieter zahlt 4% Vermittlungsgebühr; diese wird von der Paypal-Auszahlung in Abzug gebracht!
Der Mieter zahlt den vom Vermieter Airbnb mitgeteilten Tagespreis, z.B € 30 + 15 % Prozent Vermittlungsgebühr, somit Kosten für den Mieter :€ 34,50, der Vermieter erhält vom Tagespreis € 30 minus 4 % = somit 28,80 €!
Wie schon geschrieben, Airbnb ist mit seines Standards ,welche weltweit gelten ,sehr streng, da "fliegt" man als Vermieter raus wenn es zu mehreren Beschwerden durch die Mieterschaft kommt.Aber auch umgekehrt kann der Vermieter Mietinteressenten mit negativen Bewertungen straf-u. sanktionsfrei ablehnen!!
Das Bewertungssytem bei Airbnb funktioniert wie bei Ebay, Einer bewertet den Anderen, Löschungen sind nicht möglich, das System soll voll transparent sein und das für beide Seiten, Vermieter und Mieter.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: egon-1 am 01, März, 2017, 13:21:00
Hallo !
Mich würde mal interessieren ob ein Mieter zur Verantwortung gezogen werden kann wenn der Vermieter zB. sein Haus vermietet und dies nicht angemeldet hat. Angeblich werden Häuser und Wohnungen vermehrt kontrolliert ob illegal vermietet wird. Ich nehme an dass Plattformen wo entsprechendes angeboten wird nicht zur Haftung gezogen werden, wohl aber Haus oder Wohnungsbesitzer. Die Kontrollen sollen ja immer massiever werden, hört man.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 01, März, 2017, 13:44:47
...wenn der Vermieter die AGB`s von Airbnb und somit auch die rechtlichen Hinweise durch "Hakensetzung" akzeptiert hat, also dem Mietinteressenten als Anbieter  über die Plattform als Gesetzes-und rechtstreuer Anbieter gegenüber tritt, so handelt der Mieter gutgläubig! Es liegt also einzig und  allein in der Verantwortung des Vermieters,!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! AIRBNB weißt den Vermieter hierauf explizit bei Vertragabschluß hin,auch was die steuerlichen Dinge anlangt!
 Die Plattform ist lediglich der "ehrliche Makler" zwischen den Parteien , hat somit keine Verschuldenshaftung und der Mieter schon überhaupt nicht, es sei denn er akzeptiert ein so billiges Angebot, also offenbar was Vergleichsangebote anlangt  so weit unter Wert ,auch kaufmännisch gesehen,dass ihm Zweifel kommen müßten, ob denn da alles mit rechten Dingen zugeht, denn dann ist es mit seiner Gutgläubigkeit dahin!
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: lenamar am 01, März, 2017, 14:39:36
es sei denn er akzeptiert ein so billiges Angebot, also offenbar was Vergleichsangebote anlangt  so weit unter Wert ,auch kaufmännisch gesehen,dass ihm Zweifel kommen müßten, ob denn da alles mit rechten Dingen zugeht, denn dann ist es mit seiner Gutgläubigkeit dahin!

Hm, das ist natürlich ein Kriterium, das subjektiv verschieden ausfallen kann...
Wenn das 20qm-Zimmer unter 25 Euro/Nacht kostet?
Das Poolhaus/die Einliegerwohnung unter 40 Euro/Nacht?

Oder wo wäre da die Grenze, unterhalb derer ich mich "mitschuldig" mache?

lg lenamar
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: marci1804 am 01, März, 2017, 15:41:16
Ich persönlich war bisher immer abgeschreckt von den Gebühren die Airbnb aufruft.

Guck doch mal bei fewo-direkt.de

Über die Seite habe ich bereits letztes Jahr eine Wohnung in Can Picafort gebucht. Erste Kontaktaufnahme fand über die Seite statt. Danach hab ich mit der Vermietern ein sehr freundliches Telefonat geführt. Sie sagte direkt das bei fewo-direkt Gebühren erhoben werden die sowohl Mieter wie auch Vermieter betreffen. Und Sie würde das gerne umgehen in dem wir einfach die Vermietung per Email und Vertrag regeln. Sie würde die Gebühren halt gerne sparen und uns dann lieber Preislich entgegenkommen.

Nicht der richtige Weg um eine Seite am laufen zu halten vermute ich, aber sicher kein Einzelfall.

Wir haben 20% der Gesamtsumme überwiesen und dann den Rest einfach Bar vor Ort gezahlt.

Genauso handhaben wir es Ende März auch. Kontakt über die Seite, dann per Whatsapp / Email und Vertrag alles geregelt und gezahlt wird vor Ort in Bar.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 01, März, 2017, 15:52:34
....mitschuldig wird der Richter im Zivilprozeß feststellen wenn Du Reisepreisminderung oder Schadenersatz für entgangene "Urlaubsfreuden" vom "Billigheimer" einklagen möchtest weil dich z.B.  die örtliche Polizei wegen Vermietung "Negro" aus der Wohnung gewiesen hat!! Da auf Grund der Privatvermietung das Deutsche Reiseverkehrsrecht nicht greift, man somit keine Möglichkeit auf Reisepreisminderung hat und da  das deutsche Mietrecht bei einem deutschen Vermieter gilt, wird man keinen Cent zugesprochen erhalten, denn das Deutsche Mietrecht nach dem BGB kennt keine Mietpreisminderung aufgrund entgangener Urlaubsfreuden
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: lenamar am 01, März, 2017, 16:54:36
Ich persönlich war bisher immer abgeschreckt von den Gebühren die Airbnb aufruft.

Nun ja, Vermittler erbringen ja auch eine Leistung, die bezahlt werden will, nicht zuletzt eine gewisse Sicherheit im Falle das Objekt/der Vermieter nicht auffindbar oder untragbar ist.
Und so viel finde ich die 4-5 Euro/Tag im obigen Preisbeispiel jetzt nicht.
Bei Fewo u.ä. Portalen findet man zudem auch eher ausschließlich Objekte, die abschließbare Einzeleinheiten sind (z.B. komplette Wohnungen/Häuser), die dann auch preislich insgesamt höher liegen.

Wenn uns eine Unterkunft gut gefällt, fragen wir aber auch nach Email etc. und sparen ggf. im Wiederholungsfall die Gebühr... ;)

lg lenamar
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: vertretbar am 01, März, 2017, 21:49:24
Hallo zusammen,

ich würde gern aus eigener (durchgängig positiven) Erfahrung noch zwei praktische Tipps für die Suche über das AirBnB Portal geben:

- was die Verfügbarkeit angeht ist insgesamt m.E. mehr Dynamik im Spiel als bei anderen Portalen: manche/viele? privaten Anbieter planen wohl kurzfristiger (vielleicht kommen Freunde oder sie nutzen die Wohnung selbst...). Das bedeutet es lohnt sich nochmal reinzuschauen, auch wenn man im ersten Moment nichts findet: es kann sich auch recht kurzfristig etwas ergeben. Das kann aber auch passieren: eine gebuchte Unterkunft wird vom Vermieter gecancellt. Uns schon zweimal passiert, zum Glück jedes mal so früh, dass wir noch sehr gute Alternativen gefunden haben. Die Bedingungen, wer wann absagen darf, stehen übrigens beim Angebot.

- es gibt auch ein größeres Angebot an Zimmern mit eigenem Bad, sogar richtige Wohneinheiten (Einliegerwohnungen) - die Übergänge sind fliessend. Auch wenn man nicht in einem einzigen Zimmer innerhalb einer bewohnten Wohnung wohnen möchte, kann man auf ganz tolle Angebote mit separatem Wohnbereich kommen, wenn man den Filter auf "Zimmer" stellt, und dann ein Bad, eine Küche etc  mit angibt.

So, ich jedenfalls fliege nächste Woche - und wohne u.a. in einem AirBnB in Palma, wunderschön ausgestattet, die Familie ist deutsch und wohnt auf dem Land auf der Insel. Die Gastgeberin ist Fotografin, und in unserem Appartment hängen riesige auf Leinwände aufgezogene Fotos... Ich muss sie fragen ob man die kaufen kann. Jetzt wirds immer mehr off-topic, sorry...

Viele Grüße
Sabine
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: margit am 19, Februar, 2018, 12:50:03
Die Tourismusbehörde von Mallorca belegt AIRBNB mit einer Geldstrafe von 300.000,— ,
Da immer noch Angebote ohne die vorgeschriebene Registrierungsnr. Aufscheinen,
Die sollen nun umgehend aus dem Angebot gelöscht werden, da ansonsten weitere Geldstrafen drohen ......
Berichte  heute in MM und MZ

Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 19, Februar, 2018, 17:30:11
..da wird sich die spanische Administration mit dem Bußgeld gegen Airbnb schwer tun, denn gemäß den AGB von Airbnb ist der jeweilige Vermieter für die Einhaltung der Rechtsvorschriften sowohl im Rechtssinne als auch steuerlich selbst verantwortlich. Dies bedeutet in den 20 konkret vorliegenden Fällen, dass die jeweiligen Vermieter löschen müssen ,um sich nicht selbst  der buß-u. strafrechtlichen Verfolgung auszusetzen!!! Zwischen Airbnb und den Mietinteressenten kommt lediglich ein Vermittlungsstatus zu Stande, indem Airbnb die Plattform für die Veröffentlichung der Willenserklärung des Vermieters bereit stellt, aber nicht selbst als Vermieter in Erscheinung tritt. Es wird als geldmäßig im Endeffekt den Vermieter des Angebotes treffen, wenn er nicht unverzüglich löscht!
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: margit am 19, Februar, 2018, 17:40:26
Aber wird / Sollte /müßte / könnte   :-?
Airbnb dann nicht vielleicht doch solche Anbieter aus den Seiten nehmen ?
Um weitere Konflikte zu vermeiden, vielleicht noch 20 solcher   %-( Anbieter sind doch den Ärger nicht wert ...
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 19, Februar, 2018, 18:07:27
@Margit, da gebe ich Dir vollkommen recht, Airbnb könnte/sollte/muß aber nicht , die haben ja keine Fürsorgepflicht für ihre Vertragspartner ,die jeweiligen betroffenen Vermieter auf die Einhaltung der AGB hinweisen und bei weiterer Verletzung derselben das jeweilige Vertragsverhältnis fristlos kündigen und da ist Airbnb rigoros, denn es geht um den guten Ruf von Airbnb und da verstehen die keinen Spaß!
Für alle hier, welche nun möglicherweise verunsichert sind,hier die Rufnummer der Hotline von Airbnb Deutschland:
+49 30 30808380, tragt den Sachverhalt vor und  verlangt bei unbefriedigender Antwort auf eure Fragen die Weiterleitung zum Reiseteam, da sitzen die Spezialisten von Airbnb und die helfe gerne weiter, denn es geht möglicherweise dann später um die Klage/n wegen entgangener Urlaubsfreude/n!! und nehmt Bezug auf die aktuellen Entwicklungen in dieser Sache mit der Destination Mallorca!!
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: margit am 19, Februar, 2018, 18:31:23
Danke für die ausführlichen Erklärungen
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Merzoirmed am 21, Februar, 2018, 09:44:50
Ich bin auch völlig zufrieden mit airbnb gewesen. Man kann sich voll auf die jeweilige Bewertung verlassen und über die Preise kann man auch nicht klagen.
Sind echt coole Ferienwohnungen dabei!  8)
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Prensal Blanc am 21, Februar, 2018, 10:23:06
..da wird sich die spanische Administration mit dem Bußgeld gegen Airbnb schwer tun, denn gemäß den AGB von Airbnb ist der jeweilige Vermieter für die Einhaltung der Rechtsvorschriften sowohl im Rechtssinne als auch steuerlich selbst verantwortlich.

Bislang ging ich davon aus, dass die gesetzlichen Grundlagen eine Auflage an die Vermittlungsportale enthielten, dass diese die Registrierungsnummern mit veröffentlichen müssen. Dann wäre das Ganze nicht Fürsorgepflicht für den Vermieter, sondern eigene Verpflichtung.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 21, Februar, 2018, 11:05:18
..es ist der Vermieter, welcher die Verantwortung trägt, alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, indem er mit seinem frei von ihm redaktionell verfaßten Angebot die Ausschreibungsgrundlage an Airbnb übermittelt. Airbnb leistet dabei keineRLEI  Hilfestellung inform von Formulierungshilfen ,geschweige denn das Geschriebene auf evtl strafrechtliche Relevanz zu überprüfen!!!!!!
 Wenn der Vermieter die gesetzlich vorgeschriebene Registrierungsnummer nicht besitzt und somit ungesetzlich und vorsätzlich wider besseres Wissen bei AIRBNB ausschreibt und auf diese Ausschreibung Vermietungen annimmt/vermietet ,trägt er die alleinige Verantwortung.
Für den auf den ungesetzlichen Vermieter hereingefallenen Mieter/Gast der Ferienwohnung kann dies bittere Folgen haben, indem ihn die Polizei in Zusammenarbeit mit den Inspektoren entschädigungslos aus der angemieteten Wohnung weißt! Straf-u.bußgeldrechtlich hat er als Mieter/Gast aber nichts zu befürchten, außer möglicherweise einer grenzenlosen Wut  im Bauch auf einen betrügenden Vermieter hereingefallen zu sein und sich nun mit "Kind und Kegel vor Ort eine neue Unterkunft suchen zu müssen!
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 21, Februar, 2018, 11:25:43
hola walter

¿ hast du dich mit dem decreto ley de alquiler turístico en pisos beschaeftigt ?

https://ultimahora.es/noticias/local/2017/08/04/283843/baleares-modifica-ley-para-regular-alquiler-turistico-pisos.html (https://ultimahora.es/noticias/local/2017/08/04/283843/baleares-modifica-ley-para-regular-alquiler-turistico-pisos.html)
zitat :
Las plataformas de alquiler que publiciten viviendas para arrendamientos cortos sin el preceptivo número de autorización y comercialicen pisos o casas no registradas podrán ser multadas con hasta 400.000 euros
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 21, Februar, 2018, 11:35:58
Zusatz:

Legaldefinition des Straftatbestandes des Betruges i.S. 263 StgB: ...wer einen anderen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, hier die illegale Vermietung ohne Registrierungsnummer, zu einer Vermögensverfügung/Geldzahlung, sprich Anmietung hier im Fall einer Ferienwohnung, veranlaßt,  mit der Absicht sich ungesetzlich zu bereichern erfüllt den strafrechtlichen Tatbestand des Betruges!. In "D" ist bereits der Versuch strafbar und wird mit Geld-/u. oder Gefängnisstrafe bestraft.
Wenn also ein deutscher Vermieter seine Ferienwohnung auf Mallorca ungesetzlich vermietet und dem Gast hierdurch , ein Vermögensschaden entsteht, so ist der deutsche Vermieter nach deutschem und auch nach spanischem Recht Straftäter!
Bei Strafanzeige bei einer deutschen Staatsanwaltschaft wird diese dann sofort Ermittlungen wegen des Anfangsverdachtes einer Straftat einleiten und das Teritorialgesetz  in § 7 Strafgesetzbuch gibt dem deutschen Staatsanwalt die rechtliche Handhabe dazu, da Betrug auch in Spanien unter Strafe gestellt ist.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Prensal Blanc am 21, Februar, 2018, 12:04:01
Für den auf den ungesetzlichen Vermieter hereingefallenen Mieter/Gast der Ferienwohnung kann dies bittere Folgen haben, indem ihn die Polizei in Zusammenarbeit mit den Inspektoren entschädigungslos aus der angemieteten Wohnung weißt! Straf-u.bußgeldrechtlich hat er als Mieter/Gast aber nichts zu befürchten, außer möglicherweise einer grenzenlosen Wut  im Bauch auf einen betrügenden Vermieter hereingefallen zu sein und sich nun mit "Kind und Kegel vor Ort eine neue Unterkunft suchen zu müssen!

Ich bin mir nicht so sicher, ob es für derartige Aktionen gegenüber dem Mieter eine Rechtsgrundlage gibt und möchte daher auch nicht näher auf den sehr komplexen deutschen Betrugstatbestand eingehen. (Schließlich simma ja auch vornehmlich zum Spaß hier   <:-P .)

Mir geht es eher darum, ob sich Airnb (via AGB) aus seiner direkten Verantwortung zur Veröffentlichung der Registrierungsnummer befreien bzw. diese auf die Vermieter abwälzen kann.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 21, Februar, 2018, 12:13:08
die hier geltenden gesetze sprechen eine klare sprache
man sollte sie vielleicht erstmal lesen ;-))

lies mal  :-h  die gesetze  hier   :-bd

http://www.caib.es/eboibfront/es/2017/10691/597890/ley-6-2017-de-31-de-julio-de-modificacion-de-la-le (http://www.caib.es/eboibfront/es/2017/10691/597890/ley-6-2017-de-31-de-julio-de-modificacion-de-la-le)

https://www.illeslex.com/imagenes/paginas/8449-1qce.pdf (https://www.illeslex.com/imagenes/paginas/8449-1qce.pdf)


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die balearen brummen airbnb ne 300 000 € strafe auf

https://mallorcamagazin.com/nachrichten/tourismus/2018/02/19/60917/balearen-brummen-airbnb-300-000-euro-strafe-auf.html (https://mallorcamagazin.com/nachrichten/tourismus/2018/02/19/60917/balearen-brummen-airbnb-300-000-euro-strafe-auf.html)

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das ist in barcelona passiert :

 la autonomía presidida por Francina Armengol sigue los pasos del ayuntamiento de Barcelona, ​​presidido por Ada Colau, que fue la primera administración en imponer la primera sanción a Airbnb (600.000 euros). De hecho, amenazó con una segunda multa que dio lugar a la retirada de más de 2.300 anuncios que no se registraron.

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und in andalusien lenkt airbnb schon ein

La única administración con la que ha cerrado un acuerdo Airbnb tiene Andalucía . La semana pasada hicieron oficial el pacto que obligará a partir de mayo a todas las personas que quieran alquilar su vivienda a través de la plataforma en esa comunidad para registrarla previamente.

http://dqempresas.es/empresas/baleares-la-primera-autonomia-que-finaliza-airbnb-con-300000-euros-companias/ (http://dqempresas.es/empresas/baleares-la-primera-autonomia-que-finaliza-airbnb-con-300000-euros-companias/)
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: damion44 am 21, Februar, 2018, 13:08:33
Ich kann auch nur den anderen zustimmen, es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert!
Man muss nicht mehr in vollen und chaotischen Hotels, stattdessen hat man eine eigene Wohnung, die meistens auch ziemlich zentral in der Stadt platziert ist. Und das wichtigste: Sehr faire Preise! Für alle was dabei!
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Prensal Blanc am 21, Februar, 2018, 14:16:17
Jo, allerdings ist nicht für wirklich alle was dabei.
So z.B. nicht mehr für einheimische Langzeitmieter, saisonarbeitende Halbjahresmieter oder Nachbarn von diesen Taubenschlägen.  :-h
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Pringels am 21, Februar, 2018, 14:44:51
Jo, allerdings ist nicht für wirklich alle was dabei.
So z.B. nicht mehr für einheimische Langzeitmieter, saisonarbeitende Halbjahresmieter oder Nachbarn von diesen Taubenschlägen.  :-h

Danke, volle Zustimmung!  >:D<

Ein Betroffener!
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 22, Februar, 2018, 03:05:22
Jo, allerdings ist nicht für wirklich alle was dabei.
So z.B. nicht mehr für einheimische Langzeitmieter, saisonarbeitende Halbjahresmieter oder Nachbarn von diesen Taubenschlägen.  :-h

si señor !

die illegale vermietung gehoert gestoppt

der wohnungsmarkt auf der insel ist ... o.w.

---

 sanción de 300.000 euros

die sancion der inselregierung ging an  Airbnb Ireland UC

aus den nutzungsbedingungen von airbnb :
Wenn Sie außerhalb der Vereinigten Staaten oder von China wohnen,
werden diese Nutzungsbedingungen nach irischem Recht ausgelegt.



grundlage der sancion der inselregierung :
la Ley 8/2012, de 19 de julio
 artículo 106.i de esta norma, que fue modificada por la Ley 6/2017

"se consideran infringidos los artículos 15k) y 19n) de la Ley".

http://www.caib.es/pidip2front/jsp/es/ficha-convocatoria/strongel-gobierno-comunica-a-airbnb-una-sancioacuten-de-300000-euros-por-comercializar-oferta-turiacutestica-ilegalstrong (http://www.caib.es/pidip2front/jsp/es/ficha-convocatoria/strongel-gobierno-comunica-a-airbnb-una-sancioacuten-de-300000-euros-por-comercializar-oferta-turiacutestica-ilegalstrong)
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 21, April, 2018, 10:24:30
...hier ein Auszug aus den im Juni 2018 neu inkrafttretenden Nutzungunsbedingungen von Airbnb hier zum TZhema Haftung;


Haftung:

IX. Haftung
Wenn Sie die Airbnb-Plattform als Gastgeber nutzen, tun Sie dies freiwillig und auf eigenes Risiko. Ihnen stehen die gesetzlichen Mängelrechte zu. Darüber hinaus wird die Airbnb-Gastgebergarantie ohne zusätzliche ausdrückliche oder konkludente Gewährleistung angeboten.

exemplarische Sie bestätigen und erklären sich damit einverstanden, dass Sie im größtmöglichen rechtlich zulässigen Umfang das gesamte Risiko aus Ihrem Zugriff auf die Airbnb-Plattform und Ihrer Nutzung derselben sowie ihre Einträge von Unterkünften mittels der Airbnb-Plattform tragen. Weder Airbnb noch irgendeine andere Partei, die an der Erstellung, Produktion oder Bereitstellung der Airbnb-Plattform beteiligt ist, haftet für beiläufige, besondere, oder Folgeschäden, einschließlich entgangenem Gewinn, Datenverlust oder Firmenwertverluste, Dienstunterbrechungen, Schäden an Rechnern oder Systemausfall oder jegliche Schäden aus oder im Zusammenhang mit (1) Personenschäden und Körperverletzungen oder seelische Belastungen aus oder im Zusammenhang mit diesen Gastgebergarantie-Bedingungen, (2) der Nutzung bzw. der Unmöglichkeit der Nutzung der Airbnb-Plattform, (3) jeglicher Kommunikation, Interaktion oder dem Zusammentreffen mit anderen Nutzern der Airbnb-Plattform oder mit anderen Personen, mit denen sie infolge ihrer Nutzung der Airbnb-Plattform kommunizieren oder interagieren, oder (4) ihrem Eintrag von Unterkünften mittels der Airbnb-Plattform. Airbnb ist für keine der vorstehend beschriebenen Schäden haftbar, unabhängig davon, ob aufgrund einer Gewährleistung, eines Vertrags, einer unerlaubten Handlung (einschließlich Fahrlässigkeit), einer Produkthaftung oder einer anderen Rechtstheorie, und unabhängig davon, ob Airbnb über die Möglichkeit eines solchen Schadens unterrichtet wurde, selbst wenn sich herausstellen sollte, dass ein hierin geregelter beschränkter Rechtsbehelf seinen grundlegenden Zweck verfehlt.

Mit Ausnahme der Verpflichtung von Airbnb, Ihnen die Beträge entsprechend einer genehmigten Zahlungsforderung im Rahmen dieser Gastgebergarantie-Bedingungen zu zahlen, übersteigt die Gesamthaftung von Airbnb aus oder im Zusammenhang mit (a) diesen Gastgebergarantie-Bedingungen, (b) Ihrer Nutzung oder Unmöglichkeit der Nutzung der Airbnb-Plattform, einschließlich unter anderem der Einstellung eines Eintrags, (c) einer Unterkunft und (d) Ihren Interaktionen mit anderen Mitgliedern auf keinen Fall die Beträge, die Airbnb in den zwölf Monaten vor dem Ereignis, das zur Haftung geführt hat, an sie gezahlt hat, bzw. einhundert US-Dollar (100 USD), falls keine solchen Zahlungen geleistet wurden. Die oben dargelegten Haftungsbeschränkungen stellen grundsätzliche Voraussetzungen für die Übereinkunft zwischen Airbnb und Ihnen dar. In einigen Rechtsordnungen sind bestimmte Haftungsausschlüsse oder -beschränkungen unzulässig, weshalb die oben aufgeführten Beschränkungen gegebenenfalls nicht für Sie gelten. Wenn Sie außerhalb der USA wohnen, hat diese Haftungsbeschränkung keinen Einfluss auf Airbnbs Haftung für Todesfälle oder Körperverletzungen, die fahrlässig herbeigeführt werden, und auch nicht auf betrügerische Falschdarstellung, Falschdarstellung in Bezug auf eine wesentliche Angelegenheit oder sonstige Haftungen, die nach geltendem Recht nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden können.

__ Wenn Sie Ihren Wohn- oder Geschäftssitz in der EU haben, haftet Airbnb nach den gesetzlichen Vorschriften für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit von Airbnb, seinen gesetzlichen Vertretern, leitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen. Gleiches gilt bei der Übernahme von Garantien oder einer sonstigen verschuldensunabhängigen Haftung oder bei einer schuldhaften Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Airbnb haftet dem Grunde nach für durch Airbnb, seine Vertreter, leitenden Angestellten und einfachen Erfüllungsgehilfen verursachte einfach fahrlässige Verletzungen wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, auf deren Erfüllung der Nutzer zur ordnungsgemäßen Durchführung des Vertrages regelmäßig vertraut und vertrauen darf, in diesem Fall aber der Höhe nach begrenzt auf den typischerweise entstehenden, vorhersehbaren Schaden. Jede weitere Haftung von Airbnb ist ausgeschlossen. Soweit die Haftung von Airbnb ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch zugunsten der persönlichen Haftung seiner gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und einfachen Erfüllungsgehilfen.__

X. Streitbeilegungs- und Schiedsvereinbarung
Diese Streitbeilegungs- und Schiedsvereinbarung gilt, wenn Sie (i) in den Vereinigten Staaten wohnen oder (ii) nicht in den Vereinigten Staaten wohnen, aber eine Klage gegen Airbnb in den Vereinigten Staaten einreichen (insofern kein Widerspruch zu
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 21, April, 2018, 10:27:44
...und hier der Gesamtüberblick der neuen Nutzungsbedingungen zum Aufruf:

Unsere Community ist gewachsen, und mit ihr unsere Vision, wie Reisen aussehen könnte. Daher aktualisieren wir unsere Nutzungsbedingungen (einschließlich der erweiterten Nutzungsbedingungen von Airbnb-Entdeckungen), Zahlungsbedingungen und Datenschutzerklärung (zusammengefasst „Bedingungen"). Die aktualisierte Datenschutzerklärung wird am 25. Mai 2018 automatisch für alle bestehenden Nutzer wirksam. Deine fortgesetzte Nutzung der Airbnb-Plattform unterliegt ab diesem Tag der neuen Datenschutzerklärung. Die Änderungen an den Nutzungsbedingungen und Zahlungsbedingungen werden für alle bestehenden Nutzer am 27. Juni 2018 wirksam. Wenn du Airbnb an diesem Tag oder in der Zeit danach nutzt, werden wir dich bitten, den neuen Nutzungs- und Zahlungsbedingungen zuzustimmen.

Hier kannst du dir die neuen Bedingungen durchlesen. Wir haben auf unserer Seite für die Nutzungsbedingungen außerdem einige Informationen bereitgestellt, um diese Änderungen ausführlich zu erklären. Bis 27. Juli 2018 findest du sowohl die alte als auch die neue Version der Bedingungen unter den Reitern Nutzungsbedingungen, Zahlungsbedingungen und Datenschutzregeln. Bitte lies dir diese Dokumente sorgfältig durch.
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Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 21, April, 2018, 16:32:03
Zwischenfrage:
weiss hier eigendlich einer, was nu aus der Strafe von 300.000€ bei Airbnb geworden ist? Wurde sie bezahlt, oder hat Airbnb mittlerweile Einspruch erhoben. Oder haben deren Rechtsanwälte vielleicht sogar nen Gesetz gefunden, was gegen die Bestrafung und das Balearen Gesetz spricht und könnten dagen vorgehnen. Deren Frist ist ja abgelaufen. Man hat nichts mehr gehört. Ferienwohnungen findet man dort immer noch. Daher: weiss jemand was???
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: walter100 am 24, April, 2018, 18:22:07
Das könnte vielleicht manchem von euch interessieren:
https://www.trend.at/branchen/immobilien/palma-vermietung-ferienwohnungen-sommer-10037727?utm_source=%20Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter+vom+24.+April+2018-2018042417&utm_content=-Lesen+Sie+weiter- (https://www.trend.at/branchen/immobilien/palma-vermietung-ferienwohnungen-sommer-10037727?utm_source=%20Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter+vom+24.+April+2018-2018042417&utm_content=-Lesen+Sie+weiter-)
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 18, Dezember, 2018, 16:27:11
Airbnb meldet ab 2019 Daten von Vermietern dem spanischen Fiskus

 >:D<

Das Ferienvermietungsportal Airbnb will ab dem neuen Jahr die Daten der Vermieter an das spanische Finanzamt melden. Die spanische Regierung gibt den Portalen noch Zeit bis Ende Januar 2019, um Namen, Adressen und Transaktionen des Jahres 2018 zu melden, berichtet die Nachrichtenagentur Europapress. In den folgenden Zeiträumen soll die Meldung dann nach jedem Quartal erfolgen.

https://www.mallorcazeitung.es/recht-steuern/2018/12/18/airbnb-meldet-ab-daten-vermietern/64798.html (https://www.mallorcazeitung.es/recht-steuern/2018/12/18/airbnb-meldet-ab-daten-vermietern/64798.html)
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 18, Dezember, 2018, 18:23:52
tjo, Frage stellt sich, ob sie dann nur die lizensierten Objekte beim Fiskus angeben, oder alle?
Ein Objekt aus Cala Millor ist seit Jahren drin, wo es noch keine Lizenzen gab für Ferienwohnungen. Eine Lizenzno findet man nicht wirklich. Auf der App vom Govern findet man für das Objekt auch keine Lizenz. Ich kenne das Apartmenthaus und die Strasse, wo sich die Ferienwohnung befindet, allerdings nicht die Wohnung selbst. Die Ferienwohnung blieb und ist nach wie vor drin, trotz Auferlegung der hohen Strafe, etc. Daher würde mich mal interessieren, ob sie alle Objekte beim Fiskus melden wollen.  Da die nicht lizensierten Objekte auch noch drin sind, würde AirBNB sich ins eigene Fleisch schneiden , wenn sie diese Objekte ebenfalls melden. Auch bei anderen Portalen findet man noch gemischtes, mit und ohne Lizenz. Aber es gibt natürlich auch Portale die sauber sind, wie zB Fincallorca.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 19, Dezember, 2018, 05:40:39
hier koennen die vermieter / oder diejeniegen welche
mit dem gedanken spielen zu vermieten,
ja mal nachschauen was so alles auf sie zukommt.  >-)

https://www.europeanaccounting.net/fileadmin/user_upload/Bilder/Veranstaltungen/02Februar/WW%20Erfolgreich%20vermieten%2C%20Risiken%20vermeiden.pdf (https://www.europeanaccounting.net/fileadmin/user_upload/Bilder/Veranstaltungen/02Februar/WW%20Erfolgreich%20vermieten%2C%20Risiken%20vermeiden.pdf)

auszug :
Hervorzuheben sind u.a. signifikante Einschränkungen und verschärfte Kontrollmechanismen.

Dazu kommen die bestehenden Steuergesetze in beiden Ländern sowie die Bestimmungen des Doppelbesteuerungsabkommens, wobei in Spanien Neuerungen sowohl auf staatlicherwie auch auf regionaler Ebene zu beachten sind.

Dieser frisch zusammengerührte Gesetzescocktail kann
signifikante Verstimmungen auslösen
wenn man nicht alle Bestandteile kennt und auf Verträglichkeit überprüft.

Ebenfalls bereits umgesetzt sind die Vereinbarungen über den AIA
 (Automatischen Informationsaustausch). Am 30. September 2017 sind
die ersten Datenpakete zwischen Spanien und Deutschland übermittelt worden.
 Es ist daher nicht mehr die Frage ob, sondern nur wann man
seitens der Finanz- oder Strafbehörden
auf eventuelle Ungenauigkeiten
oder Auslassungen hingewiesen wird.
In manchen Bereichen kann eine folgenlose S******erei in einem Land zu
massiven Problemen im anderen führen, wie am Beispiel der verdeckten
Gewinnausschüttung in spanischen Immobiliengesellschaften deutlich wird.

uswusf
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 19, Dezember, 2018, 07:29:03
interessant dürfte der automatische Infoaustausch bei den Finanzämtern werden wenn, Objekt für Objekt, auch Dauer der Belegungen ( ersichtlich aus den dem Belegungskalender, den fast alle Onlineargenturen offen darstellen ) plus den Mietpreisen durchgereicht werden. Da würde der Ausdruck "die Hosen runterlessan" passen. Da wäre für das hiesige u. auch deutsche Finanzamt ersichtlich, WIEVIEL unter dem Tisch so fällt. Dürfte dann für edliche Eigentümer, die nach wie vor, kein Problem damit haben schwarz über die Argenturen zu vermieten, sehr interressant werden. Auch für die Argenturen selbst natürlich. Schw
ierig dürfte es werden an die Eigentümer ranzukommen, die ne eigene "Homi" zur Ferienvermietung gebaut haben und nur über diese auch vermieten. Da gibts Seiten die nen sehr professionellen Eindruck machen, also für dem mietenden Gast davon ausgegangen wird, das alles seine Richtigkeit hat.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 20, Dezember, 2018, 17:31:52
...warten wir erst mal ab! denn wenn dem so wäre, wie von der Mallorca-Zeitung berichtet, so wird AIRBNB innerhalb kürzester Zeit seine AGB ändern/müssen!
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Airbnb außer der namentlichen Meldung der Vermieter auch noch Transaktionsdaten der buchenden Mieter an die Steuerverwaltung meldet.
Was allerdings zutreffend ist, dass auch die Bundesregierung eine Anfrage an die Regierung Irlands in deren Eigenschaft als Europasitz von Airbnb gerichtet hat und sich mit einer so genannten Gruppenanfrage sämtliche deutschen Airbnb-Vermieter namentlich  benennen läßt. Von Berlin aus gehen dann Kontrollmitteilungen an das jeweilige Wohnsitz-Finanzamt des Vermieters mit dem Ziel zu überprüfen, ob dieser Einnahmen aus Vermietung in seiner Steuererklärung deklariert oder nicht!
In München wird die ganze Sache allerdings auf die Spitze getrieben, indem die Stadtverwaltung aufgrund der akuten Wohnungsnot  bzw. der Knappheit an bezahlbarem Wohnraum zwei "Airbnbermittler" eingestellt hat mit der Aufgabe, nach Airbnb-Vermietern zu forschen, deren Anzahl an Bewertungen zu erheben und dann nach dem vom bayrischen Landtag verabschiedeten Wohnraumentfremdungsgesetz Bußgelder gegen die Eigentümer auszusprechen.Wer in München innerhalb von 12 Monaten 8 Wochen über Airbnb vermietet, läuft Gefahr "kalt" von einem Bußgeld erwischt zu werden!
Wer vom deutschen Finanzamt bei der Nichtdeklarierung  von Airbnb-Geschäften ermittelt wird, bekommt ein Steuerstrafverfahren an den Hals und darf für die zurückliegenden 10 Jahre nochmals alle Steurerklärungen nach-bzw. wiederholen.
Der steuerfreie Pauschbetrag für Mieteinnahmen beträgt in Deutschland übrigens € 520 im Jahr und braucht somit in der Steuererklärung nicht angegeben zu werden!
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 20, Dezember, 2018, 18:33:38
Walter:
ich denke OHNE die Transaktionsdaten kannste nicht viel erreichen. Grade diese sagen ja was über die Höhe der Steuerhinterziehung aus: Wie lange u. wieviel Miete pro Tag/ Übernachtung. Das ganze würde abgerundet mit den Besitzernamen. Nur die Eigentümernamen sagen ja nischt aus. Ausser das diese auf dem Portal zu finden sind. Dann wäre das wieder so eine halbe Auskunft und die Finanzämter müssten dann selber auf den Portalen Objekt für Objekt die Belgungspläne und Preise zu den Besitzern raussuchen und dadurch die Steuerhinterziehung nachweisen. Wenn ein Objekt nicht vermietet wird, sich aber auf ein Portal befindet, bestünde ja nur der Vorwurf der versuchten aber nicht vollzogenen Steuerhinterziehung + der Vorwurf der versuchten illegalen Vermietung. Daher gehe ich davon aus, das durchaus die Daten: wie lang u. Höhe der Miete, auch interessant für die Finanzämter sind.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 21, Dezember, 2018, 04:49:11
airbnb hat schon so einiges geaendert  :-bd
und wird noch so einiges aendern muessen - walter

---

Nach einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil des
Bayerischen Verwaltungsgerichts kann Airbnb auch durch seinen
 Firmensitz Irland nicht dem bayerischen Zweckentfremdungsrecht entgehen
.


https://diepresse.com/home/wirtschaft/recht/5546330/Airbnb-muss-in-Muenchen-Daten-von-Vermietern-preisgeben (https://diepresse.com/home/wirtschaft/recht/5546330/Airbnb-muss-in-Muenchen-Daten-von-Vermietern-preisgeben)

Nach EU-Recht zulässig

Dem Urteil zufolge ist die Forderung der Stadt nach EU-Recht zulässig
 und außerdem nach deutschem Recht verfassungsgemäß.


Der Herausgabe der Daten stehe auch der Datenschutz nicht entgegen.
 Die Stadt München habe auch ein Zwangsgeld in
Höhe von 300.000 Euro androhen dürfen.

---
 :-*
m.e.
und wenn eine stadt das recht hat
hat es ein finanzamt schon lange  ;)


---

 :-h

dass  in regionen wie anderlusien und portugal
"jeweils eigene abmachungen getroffen wurden"
liest man unter anderem hier :


Ein Airbnb-Anwalt schlug vor, als Kompromiss ein Registrierungssystem einzuführen,
 wie es etwa in Portugal existiert
. Dann müssten sich Nutzer bei der Stadt
 eine Nummer holen und diese in die Airbnb-Inserate eintragen..

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/airnbn-muenchen-illegale-vermietung-rechtsstreit-1.4250068 (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/airnbn-muenchen-illegale-vermietung-rechtsstreit-1.4250068)


Laut "ABCCandalucia" hat das Vermietungsportal Airbnb in Andalusien zum
 1. Oktober 2018 insgesamt 18.000 Angebote von Ferienwohnungen,
die über keine behördliche Vermietungsgenehmigung verfügen,
von ihrer Seite gelöscht.
https://www.tfservice.net/2018-10-touristische-vermietung/ (https://www.tfservice.net/2018-10-touristische-vermietung/)

Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 21, Dezember, 2018, 05:01:42
Japan geht massiv gegen Praktiken von Airbnb vor

Der umstrittene US-Konzern musste bereits 80% seiner Angebote
 in Japan von seiner Website entfernen.

 Das Land verlangt, dass sich auch Airbnb an die Gesetze hält
und seine Unterkünfte registrieren lässt.

20.12.2018
 https://biztravel.fvw.de/news/registrierung-japan-geht-massiv-gegen-praktiken-von-airbnb-vor/393/195026/4070 (https://biztravel.fvw.de/news/registrierung-japan-geht-massiv-gegen-praktiken-von-airbnb-vor/393/195026/4070)

---
airbnb wird sich an die gesetze der jeweiligen laender halten muessen - IMHO
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Ratze am 21, Dezember, 2018, 08:30:57
Zitat
Der steuerfreie Pauschbetrag für Mieteinnahmen beträgt in Deutschland übrigens € 520 im Jahr und braucht somit in der Steuererklärung nicht angegeben zu werden!

Hallo Walter,
klingt hochinteressant und war mir so noch nicht bewusst! Könntest du mir sagen, woher du diese Erkenntnis hast?  ???
Rainer
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 21, Dezember, 2018, 08:38:49
@Rainer:
hier der Quellennachweis: Akademische Arbeitsgemeinschaft.de  , Fachgebiet Steuertipps.de, Broschüre "Vermietung von möbliertem Wohnraum"Gruß Walter
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Ratze am 21, Dezember, 2018, 09:21:42
Ok, das gilt aber nur, wenn ich vorübergehend Zimmer meiner selbstgenutzten Wohnung vermiete. Bei anderer, auch kurzfristiger, Vermitung gilt das nicht!

Rainer
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 21, Dezember, 2018, 17:05:42
Was mich in dem Zusammenhang interessieren würde, ob der ferienmietende auch "drankommen" könnte ( frei nach dem Motto "Unschuld schützt vor Strafe nicht"). Die meisten Gäste gehen davon aus das alles auf dem rechten Wege läuft. Bzw. auch so ausgedrückt: für einen Gast ist es nur wichtig, das es funktioniert. Zudem viele Gäste wissen um die ganze Problematik nicht. Bei den meisten kommt erst das böse Erwachen, wenn es zu gravierenden Schwierigkeiten kommt.
Aber denoch meine Frage: sind Gäste auch zuständig um drauf zu achten, das sie legale Objekte mieten ( auf Lizenznummern achten). Können sie daher belangt werden, wenn sie in illegalen Objekten einmieten?
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 21, Dezember, 2018, 20:11:43
....es gilt für den Mietenden der sogenannte Grundsatz der Gutgläubigeit. Gutgläubig handelt der, welcher nach dem Grundsatz handelt, dass Angebot und Preis in einem realen Verhältnis zu einander stehen und die Rahmenbedingungen, sprich hier die AGB, keinen Anlaß zum Zweifel an der Serirosität des Angebots aufkommen lassen.
Das Gegenteil von Gutgläubigkeit: Der Erwerber kauft auf einer Internetplattform eine Original ROLEX zum Schnäppchenpreis von € 200 vom auf der Plattform anbietenden Hehler! Hier ist auch für den Unbedarften erkennbar, dass das Preis-/Leistungsverhälnis im krassem Gegensatz zu einander steht und er sich daher nicht auf Gutgläubigkeit berufen kann.
An einem nicht gutgläubig erworbenen Gegenstand kann daher auch kein Eigentum erworben werden, sprich die ROLEX geht entschädigungslos für den Käufer an den rechtmäßigen Eigentümer zurück und in diesem Fall wird auch der "Erwerber" bestraft, weil er billigend in Kauf nimmt, dass die Uhr aus einer Straftat stammen könnte!
Was hat das nun aber alles mit Airbnb zu tun?? Nun, der Mieter kann von der Polizei aus der Wohnung entfernt werden und da er aber gutgläubig im Vertrauen auf die Rechtmäßigkeit des Angebotes vertraut auch nicht belangt werden,da jede Transaktion über Airbnb mit $ 800 000 haftpflichtversichert ist, allerdings Gerichtssitz in den USA, hat der geprellte Mieter ja dann einen Klageanspruch auf Erfüllung, sprich Erstattung des Reisepreises und sämtlicher Zusatzkosten, da Airbnb ja für die Rechtmäßigkeit des Angebotes gerade steht. Wie dann  Airbnb im Innenverhältnis mit dem "negro" vermietenden Eigentümer zu recht kommt, braucht den Mieter ja nicht zu interessieren, denn er hat ja gutgläubig gebucht!
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Walter am 22, Dezember, 2018, 12:01:24
...die Grundidee der Airbnb-Gründer war eigentlich nicht, dass Spekulanten  Wohnungen kaufen mit dem Ziel diese lukrativ zu vermarkten, das hat sich leider aber dahin so entwickelt! Absicht war, nachdem den Gründern zur Teilnahme an einer Veranstaltung in einer fremden Stadt in den USA kein freies und bezahlbares Hotelzimmer zur Verfügung stand, sich in Wohnungen von Eigentümern einzumieten, welche eine freies Zimmer in der eigenen Wohnung anbieten,sprich der Eigentümer wohnt mit dem Gast in der selben Wohnung. Das war die Grundidee.  In diesem Fall liegt natürlich auch dann keine Wohnungsraumentfremdung vor.
Was sich daraus aus einer gut  gemeinten Idee entwickelt hat, kann getrost als exzessiv bezeichnet werden und natürlich läuft die Gaststätten-u. Hotellobby bei den politisch Verantwortlichen dagegen Sturm und das nicht nur in Deutschland.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 22, Dezember, 2018, 12:52:48
Walter:
von der Grundidee her also mehr Richtung Couchsurfing? Da hat sich ne andere Internetpresens gebildet. Freunde von mir haben öfter nen C.Surfer da. Bei AirBNB hat sich das dann doch eher in die sehr comerzielle Richtung gedreht. Zudem haben sie gern immer neue Objekte aufgenommen. Wo dann Lizensierungsfrage auftauchte, hätte Airbnb auch handeln können und alles illegale, rausschmeissen können. Da denen aber auch das Wohnraumproblem in dem Sinne egal ist, haben sie fleissig Wohnungen ins Programm aufgenommen. ZT. sind sie auch immer noch drin. Daher könnte man die Frage stellen, ob überhaubt einer der Gründer noch mit dabei ist, da es bei Airbnb eigendlich nur noch um den schnöden Mamon geht. Ob nu mit oder ohne Lizenz. Fincallorca hat diese Zeichen frühzeitig erkannt und auch, bevor dieser Hype überhaubt aufkam, alles illegale rausgeschmissen. Aber auch bei Fincallorca kann ich mich an Zeiten erinnern das sie auch Fincas drin hatten ohne Lizenz. AirBNB hingegen nutzt, bzw führt Objekte auch ohne Lizenz so lange, wie es halt eben geht. Es ist und bleibt ein grosser gewinnbringender Markt. Diese Tematik dürfte noch lange interessant bleiben.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 26, Februar, 2019, 15:26:50
Zwischenfrage:
weiss hier eigendlich einer, was nu aus der Strafe von 300.000€ bei Airbnb geworden ist? Wurde sie bezahlt, oder hat Airbnb mittlerweile Einspruch erhoben. Oder haben deren Rechtsanwälte vielleicht sogar nen Gesetz gefunden, was gegen die Bestrafung und das Balearen Gesetz spricht und könnten dagen vorgehnen. Deren Frist ist ja abgelaufen. Man hat nichts mehr gehört. Ferienwohnungen findet man dort immer noch. Daher: weiss jemand was???

Airbnb muss Geldbuße von 300.000 Euro auf Mallorca umgehend zahlen

Der Oberste Gerichtshof auf den Balearen hat jetzt einen Antrag des Konzerns
abgelehnt, die Strafe solange auszusetzen, bis im laufenden Rechtsstreit
 ein rechtskräftiges Urteil vorliegt.

https://www.mallorcazeitung.es/lokales/2019/02/26/airbnb-muss-geldbuse-300000-euro/66335.html (https://www.mallorcazeitung.es/lokales/2019/02/26/airbnb-muss-geldbuse-300000-euro/66335.html)
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 26, Februar, 2019, 15:31:24
und mal "nach nebenan geschaut"

Bis zu 500.000 Euro Bußgeld
Airbnb muss Gastgeber in München offenlegen

Urlauber aus der ganzen Welt finden bei Airbnb im Internet private Unterkünfte
- für die Anbieter der Wohnungen eine lukrative Einnahmequelle.
 An ihre Namen und Adressen darf jetzt die Stadt München.
 Hintergrund: Nicht jeder vermietet legal.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bis-zu-500000-euro-bussgeld-airbnb-muss-gastgeber-in-muenchen-offenlegen.7fa74785-bae3-471f-bd04-fb9fcbecfa0a.html (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bis-zu-500000-euro-bussgeld-airbnb-muss-gastgeber-in-muenchen-offenlegen.7fa74785-bae3-471f-bd04-fb9fcbecfa0a.html)

Auch die Millionenstädte Berlin und Hamburg versuchen, mit Maßnahmen
und Bußgeldern gegen Zweckentfremdung vorzugehen.
 So sollen dort nur noch registrierte Nutzer ihre Wohnungen
auf Airbnb anbieten dürfen. Auch in anderen Ländern stieß Airbnb
 in Großstädten wie New York oder Barcelona auf ähnliche Probleme.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: colau am 26, Februar, 2019, 15:33:01
Paris fordert Millionen von Airbnb für "illegale" Unterkünfte
http://www.manager-magazin.de/digitales/it/airbnb-paris-fordert-millionen-vor-gericht-fuer-illegale-unterkuenfte-a-1252554.html (http://www.manager-magazin.de/digitales/it/airbnb-paris-fordert-millionen-vor-gericht-fuer-illegale-unterkuenfte-a-1252554.html)
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 26, Februar, 2019, 17:35:06
Moinsen Colau:
jou, hab ich gelesen. In dem Zusammenhang interessant der letzte Absatz:
Und täglich grüßt der Feriengast - warum Mallorcas Inspektoren trotz neuen Regelwerks und höherer Strafen die illegale Vermietung an Urlauber nicht in den Griff bekommen.
Nach der Aussage ist es momentan ja offensichtluch noch so, das die illegale Ferienvermietung immer noch blüht. Die kleinen Agenturen, also im Vergleich zu Airbnb, gehen natürlich eher in die Knie. Aber auch da muss ich leider sagen, zB, die von mir damals erwähnte Agentur, die sich schon damals nicht um hiesige Gesetzeslage gekümmert hat, macht es heute auch nicht. Solange das so noch bleibt, wird die illegale Ferienvermietung bleiben. Ansätze sind da, klar, greifen aber offensichtlich zu wenig. Zudem, was für viele nen Hemmniss zu legalisieren sind die Kosten ( Bettenbörse, etc ). Da hat sich, nach meiner Meinung, die Balearenregierung nen Eigentor geschossen.  Biete die Möglichkeit zu adequaten Preisen an und schon legalisieren auch mehr Eigentümer. Übrig bleiben dann nur die, denen das sch. egal ist und nicht legalisieren wollen, es auch nie werden und weiter fleißig schwarz vermieten. Solche Fälle sind mir bekannt, da es im selben Gebäude ist, wo wir ne Wohnung haben. Trotz der Möglichkeit durch den Beschluss der Eigentümerversammlung, die es gestattet, legal zu vermieten, wird weiter ohne Lizenz vermieten. Eine Wohnung wird grad wieder frisch renoviert. Der Eigentümer ist nie bei einer Versammlung, macht was er will, so auch im Punkt Ferienvermietung ohne Lizenz. Hat seit Jahren für die Ferienvermietung ne eigene Homepage. Zudem das er seit Jahren ohne Lizenz anbietet, wird sämtlicher Service angboten ( Flughafenservice, etc. ). Die Wohnung ist, laut Belegungsplan, wieder gut belegt. Seite ist professionell aufgezogen. Der mietende Gast würde nicht erkennen, das es ohne Lizenz ist. Ich gehe davon aus, das sowas nicht nur Einzelfälle sind. Da müssen die Inspektoren ihre Bemühungen arg erweitern um sowas aufzudecken.....
Airbnb: bisher wurden sie aufgefordert, die Summe zu zahlen, aber bezahlt haben sie es bisher nicht. Zudem haben sie nach wie vor Wohnungen drin, ohne Lizenz..was soll man davon halten???
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 26, Februar, 2019, 17:46:17
Grad noch mal bei Airbnb geschaut. Das Angebot ist immer noch drin. Zudem bietet einer aus unserem Gebäude frisch sein Apartment seit diesem Jahr auch an. Beides nach wie vor ohne Lizenz.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: philbehr am 26, Februar, 2019, 18:21:27
Der mietende Gast würde nicht erkennen, das es ohne Lizenz ist.

Ich denke mal, daß 99% der potentiellen Mieter gar nichts von der Lizenzthematik wissen und demnach auch nicht nach einer Lizenznummer suchen.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 26, Februar, 2019, 18:39:02
philbehr:
den Satz kann man noch erweitern: und auch nicht interessiert. Für die meisten Gäste (99%) ist es nur wichtig, das die Buchung funktioniert. Das heisst, die Buchungsabwicklung, etc. Wenn zusätzlich noch Flughafentransfehr angeboten wird, macht es nur aktraktiv. Da interessiert es keinen, ob Steuern abgeführt werden. Für 99 der Gäste arbeitet ein Anbieter "legal" und korrekt, wenn die Abwicklung funktioniert. Dann wird nichts in Frage gestellt. Auch nicht, ob ein Angebot illegal sein könnte. Von daher, da das Buchungsverhalten sich NICHT nach Suche von Lizensierten Objekten abhängig ist, sondern nach guter Abwicklung, wird es erst mal munter weiter gehen mit der Vermietung von nicht lizensierten Objekten. Man bekommt die Häuser/ Wohnungen ja voll. Wie es schon in der MZ steht: man bekommt das NICHT unter Kontrolle. Ne Anzeige erfolgt meist erst dann, wenn Querälen auftauchen ( Krach, etc. ) Von daher, bleibt vieles unentdeckt, da werden sich die Inspektoren was anderes einfallen lassen müssen.
Desweiteren setzt AirBNB ja auch Zeichen für die Neukunden: Wenn ich, trotz gravierender hoher Strafe, immer noch Möglichkeit biete Objekte ohne Lizenz in 2019 anzumelden, dann läuft gewaltig was schief. Wenn ich paralell, trotz Strafe lizenzfreie Objekte drauf habe und das seit Jahren, ich glaube, DAS sagt alles über die Firmenpolitik aus...
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: philbehr am 26, Februar, 2019, 21:55:57
den Satz kann man noch erweitern: und auch nicht interessiert.

Diejenigen, die es nicht interessiert, sind nur eine Teilmenge derjenigen, die es überhaupt wissen. Derjenige, der es nicht weiß, hat gar nicht die Wahl, ob es ihn interessiert oder nicht. Da nützt es dann auch nichts, wenn allgemein gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Daher müsste der Ansatz sein, zunächst alle potentiell Suchenden darüber zu informieren. Das funktioniert aber nicht. Selbst wenn man die Anbieter der Plattformen dazu zwingen würde, diesen Hinweis auf ihrer Seite anzubringen und das Lesen mit einem Häkchen bestätigen zu lassen, gibt es noch genügend Anbieter, die auf privaten Seiten anbieten.
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 26, Februar, 2019, 22:46:04
Philbehr:
da Gäste logischerweise nicht bestraft werden, wenn sie was illegales mieten, ist das ganze schwierig, da ein Umdenken in Bewegung zu bringen. Wenn nur um die 100 Fälle aufgedeckt werden von tausenden, die durchs Raster gefallen sind und munter weitermachen. Die wiederum kennen auch wieder Leute, die dadurch anemiert werden schwarz zu vermieten. Da ist ne gewaltige Schieflage zwieschen Dunkelziffer und aufgedeckten Fällen. Die Angst erwischt zu werden hält sich, milde ausgedrückt, in Grenzen. Da ist bei denen die "Angst" größer beim zu schnell fahren erwischt zu werden. Richtig, edliche bieten ihr Angebot auf ner eigenen Homi an.
Momentan ist eher die allgemeine Ansicht: man weiß, das es illegal ist, man weiß, das da was läuft...aber, "warum soll es mich treffen ich bin doch nur ein kleiner Fisch"...
Erst, wenn zB. wie bei der illegalen Bauerei, die Abrisse im Jahr 2018 die Abrisse um 800% zu den Vorjahren gestigen sind, dann denken die Leute vielleicht drüber nach, das es so nicht in Ordnung ist. Das heißt, übertragen auf das Tema: erst wenn ein Rundumschlag erfolgt, jede Menge Eigentümer wegen illegaler Ferienvermietung dran kommen und zwar nicht nur die großen, dann könnte sein, das sich was ändert. Die knapp 100 Fälle ist zu wenig um abschreckend zu wirken, einfach aus dem Grund, weil man weiß, das edliche illegal ferienvermieten. Die meisten kennen irgendwo Leute, die das machen...ergo...
Titel: Re: airbnb - Hat jemand Erfahrungen ?
Beitrag von: Spezies8472 am 26, Februar, 2019, 23:13:13
Nachtrag: der Staat macht vielleicht den Fehler die illegale Ferienvermietung haupsächlich nur an den grossen Portalen fest zu machen. Das Angebot ist real vielschichtig gefächert. Die jenigen, die ihr Angebot von den großen Portalen gezogen haben, weil es denen zu heiß geworden ist, können natürlich im kleinen weitermachen.
Den Gast zu sensiblisieren ist eine löbliche Sache. Aber leider ist dem Gast meist nur wichtig, "das die Buchung korrekt läuft". Vieleicht sollte es verpflichtend werden, das korrekte Rechnungen gestellt werden müssen. Wie zB bei ner Handwerkerrechnung: Steuerno des Kunden, meine Steuerno, ausgeführte Steuersätze. Wenn ich so eine Rechnung nicht bekomme, weiß ich als mietender Gast, das etwas nicht stimmt und auch keine Ansprüche habe. Vielleicht wäre das so für die Gäste einfacher und nachvollziehbarer. Ein "Illegaler" kann mir ja keine saubere Rechnung erstellen. Das gleiche natürlich bei der Resevierung. Bekomme ich bei Aida ja auch, wenn ich ne Kreuzfahrt buche. Alles nachvollziehbar.....
aber das wäre natürlich nur ne Idee..