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Autor Thema: Neues zur Katalonien-Krise  (Gelesen 10218 mal)

Offline Ratze

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Antwort #105 am:
25, Juli, 2018, 14:05:42
Puigdemont will zurück nach Belgien und von dort weiter für die katalanische Unabhängigkeit kämpfen, berichtet u.a. Spiegel online
Wenn du das Paradies ertragen kannst, komm nach Mallorca
Gertrude Stein

Offline Prensal Blanc

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Antwort #106 am:
25, Juli, 2018, 15:00:10
In Belgien hat man damit große Erfahrung.
(Er könnte dort auch für die Unabhängigkeit der Flamen oder Wallonen kämpfen.)

Offline Ratze

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Antwort #107 am:
25, Juli, 2018, 16:44:15
Ja, aber in Belgien haben sie mit Philippe ein Bindeglied, während in Spanien Felipe ja eher ein Hardliner ist!
Wenn du das Paradies ertragen kannst, komm nach Mallorca
Gertrude Stein

Offline margit

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Antwort #108 am:
28, Juli, 2018, 17:06:22
Wieder zurück in Belgien, kündigt P. An, weiter für seine Sache weiterzukämpfen,
Wer und wie wird dies finanziert ? :-?


Offline Sunny44

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Antwort #109 am:
28, Juli, 2018, 19:32:52
Wieder zurück in Belgien, kündigt P. An, weiter für seine Sache weiterzukämpfen,
Wer und wie wird dies finanziert ? :-?
Frag ihn einfach: https://twitter.com/krls?lang=de

Offline mmueller52

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Antwort #110 am:
29, Juli, 2018, 12:43:07
Es ehrt die Diskutanten in diesem Thread, dass sie vorwiegend unemotional und sachlich zum Thema Katalonienkrise beitragen. Indes: “ich bin des trock’nen Tons nun satt, muss wieder recht den Teufel spielen” (Mephisto in “Faust I”). Will sagen: sperrt den Aufwiegler Puigdemont endlich ein! Sein Tun und Trachten verstößt gegen die spanische Verfassung und ist anachronistisch und in einem vereinten Europa völlig unangebracht. Erstaunlicherweise hat er seine Unterstützer vor allem im linken Lager. In Deutschland sind derart provinzielle und rückwärts gewandte Bestrebungen eher im rechten Parteienspektrum verortet. Dass Franco den Katalanen bis zu seinem Tod 1975 übel mitgespielt hat, ist eine Erklärung, aber keine Rechtfertigung. Dieser Hintergrund bis zurück in den Bürgerkrieg wird unter anderem in einem Beitrag der Reihe “ZDF History” dargestellt. Für Interessierte hier der Link:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/franco---spaniens-ewiger-diktator-100.html

Gruß Martin


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Offline Paradiesvogel

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Antwort #111 am:
29, Juli, 2018, 19:17:39
@ mmueller52:
Wir hatten im Vorläufer-Thread und auch in diesem bereits sehr emotionale Kommentare und fast Anfeindungen, wie leider recht häufig im Forum wenn ein Thema länger diskutiert wird.
Insofern bin ich persönlich froh, dass wir nunmehr in diesem Thread einen sachlich-informativen Ton erreicht haben und hoffentlich auch behalten werden.

Wenn ein deutsches Oberlandesgericht keine Gründe für ein 'Einsperren des Aufwieglers' (deine Worte) fand, welche hättest du denn?

Wenn du die Folter- und Erschießungskommandos, die Massenmorde und Vergewaltigungen der Franco-Faschisten in Katalonien als lediglich denen 'übel mitgespielt' bezeichnest, dann solltest du vielleicht einmal etwas gründlicher nachdenken  :-?

Ich lebe teilzeit in Katalonien und das o.a. Trauma ist bis heute noch nicht überwunden. Der Gedanke der eigenen Republik wird von sehr vielen Katalanen vehement verfolgt (auch ohne Puigdemont), obwohl womöglich nicht zeitgemäß oder sogar schädlich für Land und Leute.
Vielleicht ist das einfach eine Art Vergangenheitsbewältigung. Dass es in absehbarer Zeit zur eigenen Republik kommt, glauben allerdings eher die wenigsten.
Auch in Frankreich, wo das heutige 'Nordkatalonien' im Zuge des 'Pyrenäenfriedens' vor mehr als 300 Jahren vom spanischen König an Frankreich abgetreten wurde, wäre man einem Zusammenschluss mit 'Südkatalonien' in Spanien nicht abgeneigt. (P.S.: mir sind die politische Situation und auch die Machtverhältnisse in Bezug auf nationale Grenzen sehr bewusst).
Alles in allem ein Thema welches uns wohl noch recht lange beschäftigen wird - und wer weiß wie z.B. Schottland reagieren wird, sollte es wirklich zum harten Brexit kommen.....
Bleiben wir also möglichst sachlich interessiert!





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