Casa Nova Properties Immobilien Mallorca Webdesign Mallorca
 

Autor Thema: Portugiesische Galeeren in der Bucht von Palma  (Gelesen 2221 mal)

Pringels

  • Gast
am:
22, Mai, 2018, 12:29:54
Das Inselradio meldete soeben, dass eine Portugiesische Galeere in der Bucht von Palma  im Bereich von Es Molinar an den Strand gespült worden ist. Ob die Behörden den betreffenden Strandabschnitt vorsorglich gesperrt haben oder nur vor der Gefahr warnen, ist derzeit unklar.. Melde mich hier wieder, sobald es Neuigkeiten zu dem Thema gibt.

Der Hautkontakt mit den Nesseltieren ist äußerst schmerzhaft und kann u.U. tödlich sein.
« Letzte Änderung: 22, Mai, 2018, 12:38:15 von Pringels »

Pringels

  • Gast
Antwort #1 am:
22, Mai, 2018, 12:52:35
Giftqualle Portugiesische Galeere erstmals vor Mallorca gesichtet / "Nach Ibiza und Formentera nun auch Mallorca: Am Dienstag (22.5.) sind vor der Küste von Palmas Stadtviertel Molinar ein oder mehrere Exemplare der äußerst giftigen Quallenart Portugiesische Galeere (Physalia physalis) gesichtet worden. Das hat der Rettungsdienst 112 per Twitter mitgeteilt.

Noch sei unklar, ob es sich um ein oder mehrere tote Exemplare handelt, heißt es bei 112 gegenüber der MZ. Entdeckt wurde die Qualle am Obelisken mit der Windrose, und zwar vom zuständigen Strandkoordinator in Molinar. Der Rettungsdienst bittet Badegäste um äußerste Vorsicht. Zudem sollten mögliche weitere Sichtungen sofort gemeldet werden.

Die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca prüft ein Badeverbot, die Entscheidung ist nach Informationen der MZ-Schwesterzeitung "Diario de Malloca" von weiteren Sichtungen abhängig."
[..] Quelle: Mallorca-Zeitung

Offline Paradiesvogel

  • Insel-Kenner
  • ****
  • Beiträge: 630
  • Ein Lied, ein Tanz, eine Freude
Antwort #2 am:
22, Mai, 2018, 13:45:53
Schildkröten, Mondfische, diverse Meeresschnecken und andere Fische essen sehr gerne diese Quallen und auch andere.
Aber nachdem wir Menschen alles daran setzen die nützlichen Meerestiere auszurotten, werden wir uns leider an die Vermehrung der Quallen gewöhnen müssen.
Es gibt bereits weit fortgeschrittene Versuche, aus Quallen eine für den Menschen essbare "Fischpaste" herzustellen, an deren Verzehr wir uns vielleicht dann auch gewöhnen müssen  :D

Zum Glück sind die Portugiesischen Galeeren zumeist keine tödliche Gefahr (wie z.B. die Würfelquallen und die winzigen Irukandji = Mörder-Meduse in den tropischen Gewässern) aber dennoch tun sie sauweh!

Offline Paradiesvogel

  • Insel-Kenner
  • ****
  • Beiträge: 630
  • Ein Lied, ein Tanz, eine Freude
Antwort #3 am:
22, Mai, 2018, 23:55:46
In Portugal setzt man diese Ersatzhelfer gegen die 'Portugiesichen Galeeren' ein:  :-bd

https://www.youtube.com/watch?v=ElAanE_Vb7A

Pringels

  • Gast
Antwort #4 am:
23, Mai, 2018, 00:12:36
Nicht ernsthaft, oder?!  8)

Offline margit

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 5543
Antwort #5 am:
23, Mai, 2018, 15:58:29
Weiteres, lebendes Exemplar gesichtet ....

Pringels

  • Gast
Antwort #6 am:
23, Mai, 2018, 16:14:01
Weiteres, lebendes Exemplar gesichtet ....

Wird dieses Jahr sicher noch öfter passieren...   :(

Aber, laut einem Bericht der MZ:

Zitat
[..] Garau betont zudem, dass die Tiere starke allergische Reaktionen auslösten,
diese müssten aber nicht unbedingt heftiger ausfallen als die anderer giftiger Quallen.
Die Gefährlichkeit der Portugiesischen Galeere werde übertrieben.
[..]

Immerhin!

Pringels

  • Gast
Antwort #7 am:
23, Mai, 2018, 19:39:32
Trotz dem hat Palmas Stadtverwaltung heute (bis auf weiteres) ein Badeverbot (für Molinar u. Can Pastilla) ausgesprochen.

Pringels

  • Gast
Antwort #8 am:
24, Mai, 2018, 11:57:25
Und hier die Ent-warnung: Das Badeverbot wurde wieder aufgehoben.  :)

Fazit (nach dem ersten Schrecken): Insgesamt sollte man das (bisher äußerst seltene) Erscheinen der Quallen (und die damit verbundenen tatsächlichen Gefahren) nicht überbewerten. Spätestens im Sommer wird der Spuk wohl sowieso vorüber sein, die Tiere sterben angeblich ab, sobald das Meerwasser Temperaturen von über 25°C erreicht.

Für Leute, die das Thema eingehender interessiert, hier noch eine Meinungs-Kommentar dazu, aus der Mallorca-Zeitung:

Panischer Blick auf die Portugiesische Galeere vor Mallorca?

Teaser:
Zitat
Eigentlich gibt es jedes Jahr einen Urlauberschreck auf Mallorca: Mal werden vermeintlich gefährliche Haie gesichtet, mal wird ein IS-Helfer nicht unweit der Tourismus-Hochburgen festgenommen, mal wird wegen der Vogelgrippe an der Playa Alarm geschlagen. Im Nachhinein muss man meistens sagen: Die Aufregung war stets größer als die tatsächlichen Vorkommnisse. Im Fall der jetzt gesichteten Portugiesischen Galeere dürfte es sich ähnlich verhalten. Biologen warnen vor Panikmache, wenn von einer angeblich tödlichen Gefahr die Rede ist. Nicht viel weniger giftige Nesseltiere werden immer mal wieder an die Küste Mallorcas angeschwemmt. [..]


Offline Maikel 1

  • Newcomer
  • *
  • Beiträge: 11
Antwort #9 am:
25, Mai, 2018, 12:04:51
Mein Gott. Was für eine Panik.

Die Dinger sind über 30 cm groß. Sie schwimmen an der Oberfläche . Nur die Nesseln sind unter Wasser. Also wer einigermaßen gute Augen hat sollte Sie schon von weiten sehen können und einfach Abstand halten. Mehr muss man wohl nicht sagen.

Pringels

  • Gast
Antwort #10 am:
25, Mai, 2018, 12:44:07
Also wer einigermaßen gute Augen hat sollte Sie schon von weiten sehen können und einfach Abstand halten.

Ähnlich gut zu sehen, wie die Rückenflosse eines Hais?  :D

Zur Panik/Aufregung: Niemand konnte/kann wissen, ob die ersten Sichtungen nicht nur die "Spitze des Eisbergs" waren/sind und den seltenen Besuchern nicht noch (viele) weitere folgen. Letzteres ist zwar unwahrscheinlich, aber auch nicht ganz ausgeschlossen.  ;)

Bemerkenswert: In den Medien ist des öfteren zu lesen, dass die Tiere Kolonien bilden. Damit ist aber nicht gemeint, dass sie in (großen) Gruppen leben, sondern dass es sich bei der Portugisischen Galeere im Grunde um eine Kolonie (voneinander abhängiger) einzelner Polypen handelt. Wikipedia: Eine Vielzahl Polypen schließt sich zusammen, deren Einzeltiere sich nach und nach auf bestimmte Aufgaben wie Nahrungsaufnahme, Fortpflanzung, Abwehr oder die Ausbildung von Fangfäden spezialisierten. Dies führte schließlich dazu, dass die Individuen einzeln nicht mehr lebensfähig, sondern auf den Zusammenschluss mit anderen Polypen angewiesen sind.

Ich staune immer wieder, was die Natur sich so einfallen läßt!  \m/


Offline krummi

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 1450
Antwort #11 am:
25, Mai, 2018, 17:36:09
Das mit dem "... wer einigermaßen gute Augen hat sollte Sie schon von weiten sehen können und einfach Abstand halten..." könnte trügerisch sein, den Wikipedia schreibt: "Bei Gefahr kann das Tier innerhalb von Sekunden abtauchen".

Hoffentlich erkennt mich so eine Galeere nicht als Feind, sondern als netten und sympathsichen Teutonen der einfach nur etwas Sonne und Wasser abhaben möchte  :D

Offline Prensal Blanc

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 1923
Antwort #12 am:
25, Mai, 2018, 17:42:05
Mein Gott. Was für eine Panik.

Die Dinger sind über 30 cm groß. Sie schwimmen an der Oberfläche . Nur die Nesseln sind unter Wasser. Also wer einigermaßen gute Augen hat sollte Sie schon von weiten sehen können und einfach Abstand halten. Mehr muss man wohl nicht sagen.

Und was ist mit den 500 Meter langen Tentakeln, höh?  #-o ( :D )

Offline stinkerchen

  • Insel-Kenner
  • ****
  • Beiträge: 779
Antwort #13 am:
25, Mai, 2018, 18:48:42
Häkelnadeln mitnehmen ...  :D
Lieber Gruß vom Micha

Offline Prensal Blanc

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 1923
Antwort #14 am:
25, Mai, 2018, 19:00:35
Häkelnadeln mitnehmen ...  :D

Geschäftsidee! :-bd






Unsere Sponsoren: