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Autor Thema: Mortitx - Lavanor - Ses Basses 1  (Gelesen 530 mal)

Offline Verano

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am:
01, Juni, 2019, 10:49:54
Moin zusammen,

ab dem Weingut Mortitx gibt es nicht nur die bekannte Wanderung zu den Hexenhöhlen, die eher Profis vorbehalten ist, sondern auch noch eine für jedermann machbare Tour zu dem Refugi Lavanor und wer mag, gern noch ein wenig weiter zu Ses Basses.

Scheint auch eine lohnenswerte Tour zu sein.
Gerade beim Recherchieren entdeckt.
Nachzulesen auch in dem blauen Rotherwanderführer.

Schönes Wochenende
Ullie


Offline Quadmaster

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Antwort #1 am:
02, Juni, 2019, 12:15:13
Hola todos,
wir sind öfters in der Gegend, da wir dort den Torrent Fondo de Mortitx rocken, oder den Avenc de S'aigo befahren. Tolle Gegend und vor allem das Weingut hat es uns angetan. Für mich die Nr. 1 bei Wein auf der Insel.  8)

Euer Quadmaster  8)

Offline Verano

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Antwort #2 am:
04, August, 2019, 14:55:46
Hallo Natur- und Wanderfreunde,

kurz eine Rückmeldung zu dieser Wanderung:

Wunderschön - jetzt im Juli nur zwei anderen Wanderen begegnet - Weg ist gut für Familien mit Kindern ab 5 Jahren geeignet. Wir sind bis zum Coll des Vent vorgelaufen. Von dort hat man einen einzigartigen und unvergesslichen Ausblick auf die Hochebene von Ses Basses.

Der Weg ist relativ gut machbar, allerdings auch mit stetigem Anstieg, besonders ab etwa der Hälfte der Strecke verbunden. Eine längere Pause lässt sich gut beim Refugi Lavanor einlegen. Danach ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Pass des Windes.

Parken - direkt vor dem Gatter beim Weingut der Bodega - unterhalb dieser.
Auf dem Rückweg kann man sich hier noch mit leckerem Wein eindecken.

Für mich in diesem Urlaub unsere Highlight-Wegstrecke.

Wir werden sie sicher eines Tages erneut laufen.

Lieben Gruß
Ullie

« Letzte Änderung: 04, August, 2019, 14:58:35 von Verano »

Offline Str-Omi

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Antwort #3 am:
04, August, 2019, 18:42:39
Hallo Ullie,

irgendwie spinnt glaub mein google-Navigator. Der zeigt mir vom Weingut bis zum Refugi  5 Minuten Gehzeit an - trotz mehrfacher Versuche. Das kann der Karte nach aber gar nicht sein, denke ich. Ich schätze die Strecke insgesamt auf gute 4 km? Und er ist in meiner Karte ab Weingut nach rd. 1,5 km Entfernung als gesperrt, bzw. geöffnet nur von Juli bis Januar angezeigt!? Stimmt das mit deinen Unterlagen überein?

Jetzt hab' ich's! Google zeigt mir nur den "öffentlichen" Teil bis zum Weingut an, den Rest als privat bzw. gesperrt. Deshalb bezieht er es in die Distanzberechnung nicht ein.
Schenke Jedem ein Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und schafft viel. Es bereichert die, die es empfangen ohne denen zu gehören, die es geben. Und Niemand hat ein Lächeln nötiger, als Derjenige, der selbst keines kennt.

Offline Verano

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Antwort #4 am:
04, August, 2019, 21:05:06
Ich glaube, ab dem Refugi durfte man nur in einer bestimmten Zeitspanne weiter wandern in Richtung Coll des Vent und Ses Basses wg der Mönchsgeier. Wenn ich es richtig erinnere, ist der Zugang tatsächlich erst ab Juli möglich gewesen. Bis zum Refugi Lavanor hätte man auch zuvor laufen können. Wirklich sehr, sehr empfehlenswerter Ausflug, vor allem der Anblick der Hochebene von oben - einfach nur wow! Diesen letzten kleinen Weg ab dem Refugi sollte man also auf keinen Fall aussparen. Ich hätte es mir nicht so schön vorgestellt. Dazu gibt es ja auch diverse Bilder im Netz. Selbst dann dort zu stehen - noch mal etwas ganz, ganz anderes!!
Ab dem Pass der Winde hätte man auch noch weiter laufen können zu Ses Basses, erst steil bergab, dann wieder bergauf. Die Wanderbeschreibung kündigte diesen Part aber als weniger spektakulär an, daher ließen wir ihn - schon auch wg der Temperaturen - weg.

Auf diesem gesamten Weg begegneten wir gerade mal zwei anderen Frauen, die unabhängig voneinander unterwegs waren. Eine der beiden lief ab Coll des Vent auch noch weiter. Wir unterhielten uns eine Weile mit ihr am Refugi.

Der weite Blick in dieser Gegend hat mich restlos begeistert. Auf dem Rückweg ist es fast noch schöner gewesen mit all den tollen Eindrücken des Hinweges im Herzen. Ab einem Punkt, keine Ahnung, wo wir da genau standen, konnte man die erste Hälfte der Wegstrecke von oben quasi mit den Augen Serpentine für Serpentine nachempfinden bis hin zum Weingut, das noch ohne Fernglas gerade so erkennbar war.
Beeindruckend auch ein Riesenfels mit Lochspalt, der sich je nach Perspektivenwechsel ganz verschieden zeigte.

Ich würde fast behaupten, diese Wanderung war eine der schönsten auf der Insel, die ich bisher unternahm, noch dazu in nahezu völliger Abgeschiedenheit, fernab der bekannteren Pfade, wobei der blauer Rother diese Strecke nun auch beschreibt.

PS. Wie lange wir unterwegs waren, habe ich wieder vergessen - vielleicht ohne Pausen 3 h Hin- und Rückweg.
« Letzte Änderung: 04, August, 2019, 21:17:18 von Verano »





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