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Autor Thema: Steuern und Müllgebühren  (Gelesen 2309 mal)

Offline PM

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Antwort #15 am:
10, Dezember, 2018, 16:06:47
Da nich für.

Offline I+P

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Antwort #16 am:
11, Dezember, 2018, 10:03:43
Wir haben seinerzeit die Einkommensteuererklärung nach Modelo 210 einmalig von unserer Gestoria erstellen lassen. Danach habe ich sie einfach in das Online-Formular abgeschrieben. Lediglich Jahr, Katasterwert und Steuersatz habe ich jeweils angepasst. Jahr ist ja klar, Katasterwert bekommt man von der Gemeinde, bzw. steht auf dem Grundsteuerbescheid. Und den aktuellen Steuersatz findet man im Internet.

@herbstzeit:  Allerdings ist mir neu, dass evtl. der Kaufbetrag als Grundlage für die Steuer genommen werden muss. Unser Kaufbetrag war deutlich höher als der Katasterwert. Trotzdem hat unsere Gestoria den Katasterwert genommen. Und ich habe auch von Freunden und Bekannten noch nie etwas anderes gehört.

Für die Grundsteuer und Müll haben wir uns ein Lastschriftformular von der Gemeindeverwaltung geholt, haben das dann bei unserer Bank "bestätigen" lassen und danach wieder bei der Gemeindeverwaltung abgegeben. Seitdem klappt die Abbuchung und wir brauchen uns nicht mehr zu kümmern.
:-h Peter

Offline colau

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Antwort #17 am:
11, Dezember, 2018, 11:05:45
@herbstzeit:  Allerdings ist mir neu, dass evtl. der Kaufbetrag als Grundlage
 für die Steuer genommen werden muss.
 Unser Kaufbetrag war deutlich höher als der Katasterwert.
 Trotzdem hat unsere Gestoria den Katasterwert genommen.
Und ich habe auch von Freunden und Bekannten noch nie etwas anderes gehört.

herbstzeit schrieb : bei neueren Immobilien ist sicherlich der Kaufbetrag,
der in der Kaufurkunde steht, höher ist, als der Katasterwert.
Und es soll immer vom höchsten Wert ausgegangen werden,
 um die zu versteuernde Basis zu errechnen.
Bei älteren und alten Immobilien übersteigt mittlerweile der Katasterwert den Betrag der Escritura.


und das ist absolut richtig - wenn bei irgend einer steuer seitens finanzamt
mehrere moeglichkeiten der berechnung bestehen ,
so ist die hoechste zu nehmen (der hoechste betrag der wahlmoeglichkeiten)
und immer zum vorteil des finanzamtes... frage mal einen guten steuerberater

wenn es Deine gestoria und freunde und bekannte so nicht machen,
machen sie etwas falsch und sollten sich nicht erwischen lassen.

die kontrollen fangen natuerlich bei den grossen steuerzahlern an
es kann jahre dauern bis es auffaellt - aber dann sind die strafen richtig hoch
exorbitant hoch - weit hoeher als der "unterschlagende" betrag...

un saludo

Offline I+P

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Antwort #18 am:
11, Dezember, 2018, 12:06:05
Das ist ja spannend. Vielen Dank für die Info.

Ich werde es beim nächsten Inselbesuch mit meiner Gestoria besprechen. Es mutet mich schon sehr seltsam an, dass mein sehr anerkanntes Steuerbüro meine simple Einkommensteuererklärung falsch anfertigt und mich so zum Steuersünder macht.

In diesem Thread ist auch von der Ausfüllanleitung die Rede, die man bei der spanischen Botschaft bekommen kann. Das Ding habe ich auch. Und ich meine mich entsinnen zu können, dass auch darin ausschließlich vom Katasterwert die Rede ist und nicht vom von vielen Faktoren abhängigen Kaufpreis.

Aber wir werden sehen.
:-h Peter

Offline I+P

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Antwort #19 am:
11, Dezember, 2018, 12:20:36
Gerade habe ich mir nochmal die Anleitung vom spanischen Konsulat gesucht. Nachstehend der genaue Wortlaut:

"In diesem Sinne müssen sie 1,1 % des Katasterwertes
der Liegenschaft (bzw. 2 %, wenn der Katasterwert nicht mit Wirkung zum 1.
Januar 2004 revidiert oder geändert wurde) als Einkünfte zu einem Steuersatz von
19% (in den Steuerjahren 2016 und 2017) verrechnen."


Da steht nichts vom Kaufpreis als Bemessungsgrundlage.
:-h Peter

Offline colau

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Antwort #20 am:
11, Dezember, 2018, 13:14:22
falls ich das mit der vermoegenssteuer verwechselt habe
hast du vll ja recht - ich werde beim naechsten treffen
beim steuerberater mal nachfragen - un saludo  :-bd

Offline colau

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Antwort #21 am:
11, Dezember, 2018, 14:08:40
Das ist ja spannend. Vielen Dank für die Info.
Aber wir werden sehen.

ich denke Du liegst richtig - pardona me - disculpar  ^:)^
 habe es scheinbar mit der vermoegenssteuer verwechselt

Jetzt wird die Bemessungsgrundlage nicht mehr nach dieser Regel berechnet,
sondern wie folgt:

– Fand die Überprüfung der Werte (Revision Catastral) innerhalb der
letzten 10 Jahre vor dem Steuerjahr statt, dann liegt der Bemessungswert
 bei 1,1% des Katasterwertes (Valor Catastral).

– In allen anderen Fällen (ab 11 Jahre vor dem Steuerjahr) werden 2% berechnet.

Sie haben dann Glück, wenn die Gemeinde, in der Ihre Immobilie liegt,
 kürzlich eine Überprüfung der Werte beim Katasteramt beauftragt hat,
oder das Katasteramt von sich aus eine Bewertung vorgenommen hat.

Hier der Link zur Seite des Katasteramts (Dirección General del Catastro)
 auf der man das Jahr der zuletzt überprüfte Steuerwerte finden kann

http://www.catastro.meh.es/esp/ponencia_valores.asp

Hier ist zu beachten, dass die „Ponencia de Valores“ die Veröffentlichung
der Steuerwerte bedeutet, die aufgrund einer „Revisión Catastral“ erfolgt ist.
 Es kommt oft zur Verwirrung wenn Gemeinden das Katasteramt beauftragen
 eine Korrektur der Werte vorzunehmen. Diese Aktualisierungen sind nur
spezifische Anpassungen die leider nicht als „Revisión Catastral“ gelten.

https://www.simonsananes.com/die-neuen-steuersaetze-des-modells-210-fuer-nicht-residente-immobilieneigentuemer/

Offline I+P

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Antwort #22 am:
11, Dezember, 2018, 14:42:38
Das beruhigt ungemein!
:-h Peter

Offline colau

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Antwort #23 am:
15, Dezember, 2018, 07:18:19
die andere seite " der verwechslung " fehlt ja noch

vermoegenssteuer der auszug immobilien :


Zur Bewertung von Immobilien ist auf den höchsten
der drei folgenden Werte abzustellen:

Katasterwert (valor catastral);

Wert im Zeitpunkt des letzten Erwerbs
 (z.B. Kaufpreis oder Wert gemäß Erbschaftsannahme);

Steuerwert, der für andere Steuern festgestellt wird.

http://www.wf-salinas.com/detail/article/spanische-vermoegenssteuer-1588.html#toc-Immobilien5

Offline colau

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Antwort #24 am:
15, Dezember, 2018, 07:26:02
das beispiel auf der seite ist imho nicht uninteressant

Beispiel: E, unverheiratet, deutscher Staatsangehöriger mit Hauptwohnsitz in Berlin, ist Eigentümer eines Hauses auf Ibiza mit einem Wert von EUR 1,5 Million. Ferner hat er bei Banken in Spanien Anlagevermögen mit einem Gesamtwert von EUR 500.000,--. Sein gesamtes Vermögen in Spanien beträgt also EUR 2 Million. Nach Abzug des Freibetrags (EUR 700.000,--) verbleiben EUR 1.3 Million. Auf sein Vermögen bis zu EUR 668.499,75 wird eine Steuer von EUR 2.506,86 erhoben. Der  EUR 668.499,75 übersteigende Betrag, also EUR 631,500,25, wird zu einem Steuersatz von 0,9 % versteuert, so dass auf diesen Betrag EUR 5.683,30 zu zahlen sind. Somit beträgt die insgesamt zu zahlende spanische Vermögenssteuer EUR 8.190,36 (2.506,86 + 5.683,30).

Bei Eheleuten wird das Vermögen zusammengerechnet und sodann jedem Ehegatten die Hälfte zugerechnet.

Offline colau

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Antwort #25 am:
16, Dezember, 2018, 06:55:23
Vermögensteuer für deutsche Nichtresidenten - 26.07.2018

grundlagen der vermoegensteuer

https://www.europeanaccounting.net/fileadmin/user_upload/Bilder/wegweiser/WW_Vermoegensteuer_NR.pdf

Offline colau

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Antwort #26 am:
16, Dezember, 2018, 07:01:07





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