Casa Nova Properties Immobilien Mallorca Webdesign Mallorca
 

Autor Thema: Sicherheitsangestellte stirbt, deutscher Urlauber  (Gelesen 830 mal)

Offline herbstzeit

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 5331
am:
05, Mai, 2019, 00:46:22
"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu entdecken: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht."

(Ralph Waldo Emerson)

Offline philbehr

  • Insel-Kenner
  • ****
  • Beiträge: 557
Antwort #1 am:
05, Mai, 2019, 07:15:13
Wenn ich am Ankunftsgate C jemanden abhole, habe ich schon oft beobachten können, wie Passagiere versuchen, in den Sicherheitsbereich zurückzukehren (oder einzudringen). Das passiert ca. alle 10 bis 15 Minuten. Die meisten drehen nach dem Hinweis um, einige diskutieren aber länger und manche versuchen dann dennoch in den Bereich zu kommen. Letztere werden dann körperlich vom Personal (meistens weiblich) daran gehindert. Die nächste Eskalationsstufe wäre dann der Schubser durch den Gast, der sein vermeindliches "Recht" wie hier dargestellt durchsetzen möchte. Wenn er aber VOR Verlassen die diversen Hinweise darauf gelesen hätte (keine Rückkehr möglich), hätte er sich diese Attacke sparen können ... Vielleicht wird ja jetzt disese "offene Tür" in eine doppelte Schleuse umgebaut. Diese Idee kam mir bereits mehrmals beim Beobachten der Vorgänge an dem Ausgang.

Offline Prensal Blanc

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 2033
Antwort #2 am:
05, Mai, 2019, 10:00:40
Der Mann war wohl mit Frau und zwei Kindern unterwegs.  :o

Ich sage mal voraus, dass er in seinem Leben nicht mehr froh wird (und seine Familie auch nicht).

Offline Str-Omi

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 2703
Antwort #3 am:
05, Mai, 2019, 12:09:39
Was soll der Leser hinter diesem Satz im Artikel vermuten: "...Die Angestellte, die unter den Mitarbeitern des Flughafens weithin bekannt ist..."?  Das hört sich für mich irgendwie komisch an.

Egal wie, es geht natürlich gar nicht -egal von welcher Seite-, dass Diskussionen mit körperlichen Attacken "bekräftigt" werden.

Schenke Jedem ein Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und schafft viel. Es bereichert die, die es empfangen ohne denen zu gehören, die es geben. Und Niemand hat ein Lächeln nötiger, als Derjenige, der selbst keines kennt.

Offline Verano

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 2007
Antwort #4 am:
05, Mai, 2019, 13:20:30
Sehr tragisch für alle Beteiligten, vor allem natürlich für das Opfer und seine Angehörigen.

Angenommen man hat tatsächlich etwas bei der Ankunft dort liegengelassen. An wen wendet man sich, um an sein Hab und Gut zu kommen? Wie wird das gehandhabt?

Offline chico

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 2609
Antwort #5 am:
05, Mai, 2019, 13:34:45
Ich habe mal Freunde abgeholt, die hatten ihren Rucksack drin vergessen. Freundliches nachfragen der Sicherheitsmitarbeiterin und einer durfte wieder rein und den Rucksack holen.
Für Wunder muß man beten, für Veränderungen arbeiten.

Offline herbstzeit

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 5331
Antwort #6 am:
05, Mai, 2019, 15:52:24
Was soll der Leser hinter diesem Satz im Artikel vermuten: "...Die Angestellte, die unter den Mitarbeitern des Flughafens weithin bekannt ist..."?  Das hört sich für mich irgendwie komisch an.

Zitat aus "Diario de Mallorca" :
Zitat
El fallecimiento ha causado una gran conmoción en el aeropuerto, donde la víctima, que estaba a punto de jubilarse, era muy conocida y querida.

Das Tod hat großes Aufsehen im Flughafen verursacht, wo das Opfer, welches kurz vor der Pensionierung stand, sehr bekannt und beliebt war..
"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu entdecken: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht."

(Ralph Waldo Emerson)

Online Spezies8472

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 1585
Antwort #7 am:
05, Mai, 2019, 16:37:16
in der heutigen Zeit bewahrheitet sich immer mehr, das sich jeder selbst der nächste ist. Das heist im Umkehrschluß, wenn der Typ dadurch wollte, geht man dadurch und läst sich nicht aufhalten. Vor allen Dingen lässt man sich nichts mehr sagen. In Deutschland scheint es mittlerweile auch als normal zu gelten, das man, egal gegen wem, rumpöbelt. Sei es gegen Polizei, Rettungsärzte, etc. Eine Rettungsgasse bilden teils Fehlanzeige. Also kein Wunder, das sowas am Flughafen zustande kommt. Man sollte sich aber dabei immer vor Augen führen, das mal selber, als Pöbler, auch in Not geraten könnte. Schlimm das sowas passieren muss. Den Angehörigen der Frau wünsche ich viel Kraft in dieser Zeit. Den Rempler wünsche ich eine gerechte Strafe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt ja weiter. Ist die Frage, ob dem Rempler klar ist, was er da angerichtet hat. Oder ob er sich, unverständlicherweise, immer noch im Recht fühlt....

Offline Str-Omi

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 2703
Antwort #8 am:
05, Mai, 2019, 21:09:09

Zitat aus "Diario de Mallorca" :
Zitat
El fallecimiento ha causado una gran conmoción en el aeropuerto, donde la víctima, que estaba a punto de jubilarse, era muy conocida y querida.

Das Tod hat großes Aufsehen im Flughafen verursacht, wo das Opfer, welches kurz vor der Pensionierung stand, sehr bekannt und beliebt war..

Aha, das hört sich doch irgendwie gleich ganz anders an. Obwohl es für die Tat als solche natürlich ohne Belang ist.
Danke herbstzeit!
Schenke Jedem ein Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und schafft viel. Es bereichert die, die es empfangen ohne denen zu gehören, die es geben. Und Niemand hat ein Lächeln nötiger, als Derjenige, der selbst keines kennt.

Offline margit

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 5660
Antwort #9 am:
05, Mai, 2019, 22:44:15
So tragisch dieser Vorfall auch sein mag, aber ob denn auch so ein Stoß, auch wenn er zum Fall bzw. In Folge dessen auch zu einem hüftruch geführt hat, in Zusammenhang mit einem späteren Herzversagen in Zusammenhang gebracht werden kann ?  :-?  Wird wohl erst die Obduktion klären können !


« Letzte Änderung: 05, Mai, 2019, 22:47:59 von margit »

Offline herbstzeit

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 5331
Antwort #10 am:
06, Mai, 2019, 02:31:14
Notwendige OP (weil ein aufgebrachtes Macho-A****loch einer 66 jährigen Frau einen solchen Stoß versetzt, dass sie stürzt) - Anästhesie - Herzversagen?  Keine notwendige OP - keine Anästhesie - kein Herzversagen....
"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu entdecken: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht."

(Ralph Waldo Emerson)

Online Spezies8472

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 1585
Antwort #11 am:
06, Mai, 2019, 06:52:07
auch hier im Forum wird der Zusammenhang angezweifeld, wie bei den Kommentaren im MM. Mir ist das schon häufiger aufgefallen, sobald Deutsche von so einer Tat betroffen sind, wird gern zurück gerudert: kann nicht sein, erst mal abwarten, etc. Wenn dagegen ein Mallorquiner diese Tragik ausgelöst hätte, wird in den Kommentaren vom Leder gezogen...

Offline philbehr

  • Insel-Kenner
  • ****
  • Beiträge: 557
Antwort #12 am:
06, Mai, 2019, 08:38:35
Notwendige OP (weil ein aufgebrachtes Macho-A****loch einer 66 jährigen Frau einen solchen Stoß versetzt, dass sie stürzt) - Anästhesie - Herzversagen?  Keine notwendige OP - keine Anästhesie - kein Herzversagen....

Genauso sende ich das auch.

Wenn die Frau Herzprobleme hat, kann sie damit leben (wenn auch mit Einschränkungen). Wenn dann eine größere Belastung hinzukommt, läuft das Fass über. Damit wäre der Stoß für den Tod ursächlich - allerdings nur mittelbar. Und genau da werden die Anwälte ansetzen, um einen Freispruch zu erwirken ...

Offline margit

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 5660
Antwort #13 am:
06, Mai, 2019, 09:11:39
Nationalität ist hier nicht ausschlaggebend!
Es gelten internationale Sicherheitsbestimmungen und die verbieten nach Verlassen des Gesicherten Ankunftsbereiches den Wiedereintritt.
Bei vergessenem Gepäck wendet man sich dann wohl an „ Lost an found „ -Schaltermitarbeiter

Der Vorfall ist ( nach Pressemeldung) Sonntag geschehen, die Frau wurde operiert, war in ärztliche. Behandlung im KH
Und ist Tage später, am Donnerstag tragischerweise verstorben.
Da kann, muß aber nicht ein causaler Zusammenhang bestehen.
Vorerkrankungen, nicht bekannt oder nicht erkannt, Allergien, Medikamentenunverträglichkeit, können das Herzversagen ausgelöst haben, erst die Obduktion wird es wohl klären.

« Letzte Änderung: 06, Mai, 2019, 09:13:21 von margit »

Offline Prensal Blanc

  • Insel-Veteran
  • *****
  • Beiträge: 2033
Antwort #14 am:
06, Mai, 2019, 14:46:08
Nuja, um eine Anklage wg. Körperverletzung mit Todesfolge würde er nach deutschem Recht nicht herumkommen. Im Vorsatzbereich sind wir, da man einer 66-Jährigen keinen Stoß versetzt, ohne mit einem Sturz und damit verbundenen Verletzungen zu rechnen. Kausalzusammenhang hängt vom Ergebnis der medizinischen Gutachten ab, ist m.E. aber relativ einfach zu bejahen.

Neben all diesen juristischen Spitzfindigkeiten macht eine Verurteilung das Opfer aber leider nicht mehr lebendig. Ich glaube auch, dass diese Situation im laufenden Flughafenbetrieb häufiger vorkommt und ich weiß nicht, was in den Hirnen mancher Zeitgenossen so vor sich geht. Auch wenn es "nur" bei einem Rempler geblieben wäre, war das Verhalten absolut inakzeptabel. Was sollen Kinder von so einem Vorbild halten oder gar lernen?





Unsere Sponsoren: