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Autor Thema: GALILEA Impressionen  (Gelesen 1070 mal)

Offline Paradiesvogel

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am:
19, Juni, 2019, 19:36:35
Das kleine Bergdörfchen Galilea in 400 m Höhe etwa 15 km nördlich von Calvia wurde hier schon öfter mal verbal beschrieben und so möchte ich heute ein paar Fotos meines gestrigen Besuches hinzufügen.
Von Palma kommend, erreicht man Galilea über Puigponyent, und vom Südwesten oder Westen kommend über Es Capdella. Kurvenreiche Sträßchen führen dorthin, die auch gerne von Radlern zum Training benutzt werden.
Die kleine Kirche mit ihrem netten Altar ist ein guter Ausgangspunkt zum Herumwandern. Vom Kirchvorplatz hat man bereits herrliche Aussichten, und es gibt auch was zum Knabbern und Trinken in den beiden dortigen Cafe/Bars.

https://up.picr.de/36050136wz.jpg[/img]]

https://up.picr.de/36050142lg.jpg[/img]]

Ein spektakulärer Ausblick über die hügelige Landschaft bis zum Meer ergibt sich von vielen Punkten:

https://up.picr.de/36050163ll.jpg[/img]]

In der Gegenrichtung erhebt sich der majestätische Puig de Galatzo zum Greifen nah:

https://up.picr.de/36050166mu.jpg[/img]]

In seinem Vorland Richtung Meer sieht man die Terrassen mit den einzeln verstreuten Fincas:

https://up.picr.de/36050174ua.jpg[/img]]

Mensch und Natur im Einklang:

https://up.picr.de/36050211qh.jpg[/img]]

Neben volkstümlichen Häusern (ab 0,6 Mio) gibt es auch moderne Prachtvillen, vorzugsweise an exponierten Plätzen. Die kosten allerdings bis 1,5 Mio, einige vielleicht sogar mehr:

https://up.picr.de/36050213gn.jpg[/img]]

Hier wollte ich gleich einziehen, weil ich glaubte in dieser Villa mein Elternhaus aus meinem letzten Leben zu erkennen, aber die heutigen Besitzer meinten ich solle ruhig weiter träumen:

https://up.picr.de/36050229vu.jpg[/img]]

Das tat ich dann auch mit ein paar Tapas und einem kühlen Bier; danach zog ich von dannen  :)

Der Ausflug lohnt sich für alle, die in der Natur spazieren wollen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen (ich war an dem Tag gefühlt der einzige Tourist) oder einfach das beschauliche Dasein genießen.

Offline Str-Omi

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Antwort #1 am:
19, Juni, 2019, 22:39:29
Hallo Paradiesvogel,

vielen Dank für die schönen Bilder. Ja, Galilea ist einen Besuch wert. Sehr empfehlenswert auch zur Zeit des Sonnenuntergangs. Da sollte man dann oben auf höchster Stelle sein - glaube nahe deines Bildes 36050166. Im Westen kann man dann herrlich den Sonnenuntergang beobachten, während mangeradeaus dem Puig Galatzò ganz nahe zu sein scheint. Hier oben wendet man sich auf dem Weg nach Osten, läuft in freier Natur (ohne Bebauung) direkt auf den "Mühlenberg" zu, hinter dessen Hügel die alte Mühle steht. Und wenn man Glück hat, wie wir im Januar 2015 und man zufällig gerade einen Vollmondabend erwischt, steigt eben hinter diesem Mühlenberg ein riesiger Vollmond auf, während auf der anderen Seite kaum die Sonne verschwunden war.
Auch eine Wanderung von Calviá aus über Son Font, oder auch erst ab Son Font auf wunderbarem und gut ausgeschilderten Höhenweg nach Galilea ist sehr anzuraten (egal ob mit oder ohne die Na Bauçana zu besteigen, den zuckerhutartigen Berg mit toller Fernsicht).
Schenke Jedem ein Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und schafft viel. Es bereichert die, die es empfangen ohne denen zu gehören, die es geben. Und Niemand hat ein Lächeln nötiger, als Derjenige, der selbst keines kennt.

Offline herbycon

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Antwort #2 am:
19, Juni, 2019, 23:05:19
Ein Freund von mir, 80 Jahre alt, fährt jeden Sonntag mit dem Fahrrad
von Paguera nach Galilea. Oben angekommen, schickt er seiner Freundin
ein Klingelküsschen aufs Handy. Die holt ihn dann mit dem Wagen ab. Aber
vorher gönnen sie sich immer noch ein paar Tapas in einem der hübschen
Restaurants dort oben. Weil ich mal wissen wollte, was es mit diesem Galilea
so auf sich hat, sind wir dort mal hingewandert. Paradiesvogel und STR-Omi
haben recht: Es lohnt sich. Allerdings waren jedesmal, wenn wir dort waren,
die Terrassen überlaufen. Kein Wunder bei dieser begnadeten Sicht.
Mehr darüber gibt's hier: SONNTAGSWANDERUNG NACH GALILEA


Offline Prensal Blanc

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Antwort #3 am:
20, Juni, 2019, 00:09:36
Galilea ist einer meiner magischen Orte. Und bisher war auch nie etwas überlaufen. Einfach nur dort sein und herunter schauen. :D Ähnlich wie auf Randa, ich muss dort immer wieder hin. Vielleicht sollte ich dort auch einfach mal einkehren....

Offline Paradiesvogel

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Antwort #4 am:
20, Juni, 2019, 10:49:49
Für die Freunde von Berdörfern möchte ich an dieser Stelle gerne auch noch SIURANA vorstellen, das sich in meiner Zweitheimat Katalonien in der Serra de Montsant im Hinterland von Cambrils befindet. Eine sehr spektakuläre Canyon-Landschaft. Wen es interessiert, schaut meinen Blog an (dauert etwas bis die Bilder hochladen):

https://steemit.com/landscapephotography/@lawking/siurana-mountain-jewel-gebirgsjuwel-in-catalonia-spain-en-de

Offline philbehr

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Antwort #5 am:
20, Juni, 2019, 12:29:04
Was ein fehlender Buchstabe ausmacht - ich zitiere mal Paradiesvogel: Berdörfern
Bierdörfern oder Bergdörfern ...

Offline Str-Omi

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Antwort #6 am:
20, Juni, 2019, 15:01:56
Hallo Paradiesvogel,
dann kannst du mir sicher sagen, bzw. deine Worte hören sich so an, als ob die kleine „Bar de la Plaća“ links wenn man zum Kirchplatz geht wieder offen und Dani einen neuen Betreiber hat? Es wäre jammerschade, wenn dieses herrlich gelegene kleine Lokal für immer dicht wäre.
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Offline Paradiesvogel

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Antwort #7 am:
20, Juni, 2019, 16:12:08
Hallo Str-Omi,
als ich dort war, hing ein Zettel dran, dass an bestimmten Tagen im Juni (einschließlich meinem) geschlossen sei. Ob permanent, konnte ich daraus nicht entnehmen. Die Bar rechts hatte offen und auch die große Pizzeria weiter unten im Ort mit der erhöhten Freiterrasse.

Offline Str-Omi

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Antwort #8 am:
20, Juni, 2019, 17:39:31
Danke, Paradiesvogel.
Ja, die große Bar rechts (früher hieß sie "Bar Parraquial" heute scheint sie sich "Ca n'Andreu" zu nennen) kenne wir natürlich auch. 1998 haben wir dort einmal an einem Regentag als einzige Gäste unser erstes und supertolles -aber auch teures- Pa amb oli gegessen. In späteren Jahren, muss so 2012/13 rum gewesen sein, hatten wir zwei ältere Bekannte, schlecht zu Fuß, von unten (geparkt irgendwo an der Straße, oben alles voll) dort hoch gelockt, um ihnen die schöne Aussicht zu zeigen - und aber bei großer Wärme dort auch in der Bar auf ein Getränk einzukehren. Die linke "Bar de la Plaça"  hatte leider Ruhetag, was wir sehr bedauerten. Dagegen war in der rechten enormer Betrieb. die haben uns dann aber ganz enorm verärgert, weil die Bedienung stets an uns vorbei alle anderen, auch später gekommenen Gäste an den Nebentischen bediente, auf Nachfrage "si, momento", sich aber nach 30 Min. immer noch nicht um uns gekümmert hatte.  Damit war das für uns "erledigt" und wir gingen unverrichteter Dinge wieder.
Auch in der Pizzeria waren wir schon einmal eingekehrt, hatten aber den Eindruck nicht sonderlich willkommen zu sein.

Wie ich im Internet sehe, hätte heute z.B. die "Bar Plaça" geöffnet. Das lässt hoffen, zumindestens davon ausgehen, dass wieder ein Betreiber dort ist. Im Januar war ein Schild an der Tür sinngemäß "wegen Pächterwechsel geschlossen".
Wir hatten diese, im wahrsten Sinne des Wortes "Mini-Bar" einst mal entdeckt, als noch ein Tante-Emmaladen in dem vorderen Raum untergebracht war. Es war erstaunlich, was dort auf allerengstem Raum alles angeboten wurde - bei weitem nicht nur Lebensmittel, die aber appetitlich. Später war im Nebenhaus ein wunderbarer kleiner Bio-Laden entstanden.
Es ist schon interessant, wenn man auch als Tourist so die Entwicklung miterleben kann. Nicht immer ist die erfreulich, wie das große Tante-Emma-Supermarkt-Sterben in den Orten zeigt. Wir haben in Paguera von mindestens 4 solcher Läden alleine in unserem unmittelbaren Umfeld den Untergang miterleben müssen.
Deshalb appelliere ich immer wieder daran, dass man dort nicht nur die eben vergessenen Tempotücher kauft (die man dort oftmals noch als Einzelpäckchen bekommt), sondern schon ein bisschen auch die Dinge des tgl. Bedarfs. Umso weniger diese Läden frequentiert werden (weil es im großen Supermerkt paar Cent billiger ist, dafür aber erst rangeschleppt werden muss), umso weniger können sie (frische) Dinge anbieten. Sprich der Kunde hat Bedenken, wie lange dies oder jenes schon im Laden lagert. Offene Wurst und Käse bietet schon niemand mehr von ihnen an - z.B. um einem ein leckeres Boccadillo für die Wanderung zu richten, wie es früher üblich war.
Wir als Pauschaltouristen brauchen ja nicht viel an Einkauf. Trotzdem möchte ich gern mein Baguette für unterwegs, bisschen Obst und Getränke vor Ort kaufen.
--- Aber ich bin vom eigentlichen Thema abgekommen. Mich ärgert nur immer: jeder möchte seine Einkäufe möglichst mit kurzen Wegen erledigen, ist aber nicht bereit, dafür ein paar mehr Cennt auf den Tisch zu legen. - Dabei sprechen ich nicht von denen, die es sich schlichtweg wirklich nicht leisten können, die gibt es natürlich auch.
Schenke Jedem ein Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und schafft viel. Es bereichert die, die es empfangen ohne denen zu gehören, die es geben. Und Niemand hat ein Lächeln nötiger, als Derjenige, der selbst keines kennt.

Offline jobaer

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Antwort #9 am:
20, Juni, 2019, 18:58:01
Zu den kleinen Minimarkets: Während man in den Supermärkten sehr oft vergebens nach mallorcinischen Orangen sucht findet man diese in den kleinen Läden fast immer, die sehen zwar teils schon etwas gegessen aus, aber der Geschmack......mmhhhhhhhhh, ausserdem haben fast alle mittlerweile einen kleinen Backofen und bieten frische
Backwaren an. Ein weiterer Vorteil: wenn andere Läden geschlossen haben, hier bekommt man immer noch was.
Also hin und wieder Tante Emma!

Offline Str-Omi

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Antwort #10 am:
20, Juni, 2019, 19:03:05
Ganz genau, jobaer!
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