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Autor Thema: besetzung eines ferienhauses  (Gelesen 28837 mal)

Offline Pringels

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Antwort #120 am:
13, März, 2018, 13:58:56

Kein großes Wunder, dass sich die Gitanos bei ihren Luxus-Immobilien-Bestzungen auch noch "im Recht" fühlen,
da man ihnen andernorts die Hütten unter dem Hintern wegreißt:

https://mallorcamagazin.com/nachrichten/politik/2018/03/13/61273/rathaus-will-hoyo-kein-zweites-drogendorf-dulden.html
.

Offline herbstzeit

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Antwort #121 am:
13, März, 2018, 15:43:06
so, jetzt habe ich es mir mal angeschaut:

Zitat
Original-Zitat: "Die illegalen Besetzer sind meistens "Gitanos". Spanische Roma-Clans. Ihre Masche: Nehmen, was einem nicht gehört. [..]"

Das ist das Original-Zitat der Moderatorin, der Polizist hat nichts davon gesagt!

Die Okupas des verlassenen, halb verfallenen Hauses, (
Zitat
wem die Immobilie gehört, ist unklar (!!)
wo ein verarmter Schrotthändler mit seinem Sohn "lebt", kann ich begreifen. Wo soll er hin? Er "lebt" seit 6 Monaten dort. Diese Leute bekommen keinerlei Sozialunterstützung und bekommen auch keine Wohnung vom "Staat".
Zitat
Die hausbesetzter haben schon diverse Gegenstände zu Geld gemacht, von irgendwas man ja schließlich leben
  Wer hat das gesagt? In dem Haus haben offensichtlich vorher schon andere Okupas gelebt....


Zwischen dem ersten Fall (wahrscheinlich Drogenhändler) und dem zweiten, liegen für mich Welten.

Dass die "vielen" Leute aus Scham nicht mit den Spiegel-Leuten sprechen wollten, glaube ich auch nicht!
Aber gut, wie schon mal gesagt, Alarmanlagen mit direkter Verbindung zur Polizei, wenn man weiß, dass das Eigentum für lange Zeit unbewohnt ist.

Übrigens ist Marratxi kein Vorort von Palma, sondern gehört zur Gemeinde, sondern gehört zur Comarca del Raiguer.
« Letzte Änderung: 13, März, 2018, 15:46:34 von herbstzeit »
Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

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Offline Paradiesvogel

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Antwort #122 am:
13, März, 2018, 15:43:43
"...nehmen was einem nicht gehört?"
Nun, irgendwo muss ja das österreichische Wort 'Zieh-Gauner' hergekommen sein  =))

Offline Pinie2017

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Antwort #123 am:
13, März, 2018, 19:58:07
Selbst im hohen Norden bei uns gibt es viele zu 99% mit recht unbeliebte "Zieh-Gauner".... :-??

Offline herbstzeit

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Antwort #124 am:
13, März, 2018, 21:27:06
Selbst im hohen Norden bei uns gibt es viele zu 99% mit recht unbeliebte "Zieh-Gauner".... :-??

will heißen???  :-?
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Offline lenamar

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Antwort #125 am:
13, März, 2018, 23:40:52
will heißen???  :-?

Vermutlich: klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist, entführen kleine Kinder und verspeisen Deine Hauskatze...

Aber im Ernst: Roma sind, ob alteingesessen oder frisch vom Balkan eingewandert, schon eine "schwierige" ethnische Gruppe.
Vermutlich in Europa diejenigen mit der "geringsten formalen Bildung", häufig prekarisiert und nicht selten mit Kleinkriminalität und/oder Drogenhandel in irgendeiner Form "in Berührung".
Von "speziellem Entsorgungsverhalten" (Stichwort Vermüllung - Verslummung) mal nicht anzufangen...

Natürlich gibt es auch gute Musiker oder Artisten (Zirkusbetrieb ist z.B. ein klassisches Romagewerbe), aber das sind halt die Vorzeigemodelle.
Bzw. die "perfekt integrierten" erkennt man dann u.U. gar nicht mehr als Roma, weil sie z.B. auch Serben oder Türken sein könnten.

lg lenamar
« Letzte Änderung: 13, März, 2018, 23:47:00 von lenamar »
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Offline herbstzeit

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Antwort #126 am:
14, März, 2018, 00:49:48
Aber im Ernst: Roma sind, ob alteingesessen oder frisch vom Balkan eingewandert, schon eine "schwierige" ethnische Gruppe.

Spanische Gitanos sind weder alteingesessen, noch frisch, jemals vom Balkan eingewandert. Im Gegenteil, sie wollen mit dem "Rumänien-Gesocks" überhaupt nichts zu tun haben.
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Offline lenamar

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Antwort #127 am:
14, März, 2018, 08:46:04
Aber im Ernst: Roma sind, ob alteingesessen oder frisch vom Balkan eingewandert, schon eine "schwierige" ethnische Gruppe.

Spanische Gitanos sind weder alteingesessen, noch frisch,

Sondern?
Meiner Kenntnis nach stammen alle Roma ursprünglich aus Indien.
Und sind über das alte Persien und Kleinasien nach Europa gekommen - in einem jahrhundertelangen stufenweisen Migrationsprozeß.
Mit ethnischen Rumänen haben sie schon mal gar nichts zu tun.
Mir ist bekannt, daß spanische Gitanos kein Romanes sprechen (das mit "Rumänisch" auch überhaupt nichts zu tun hat).

lg lenamar
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Offline Thomas G

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Antwort #128 am:
14, März, 2018, 09:55:15
Es zeugt schon von einem seltsamen Rechtsverständnis das die Besetzung von fremden Eingentum durch wem auch immer mit sehr viel Vertändnis gewürdigt wird.

"wo ein verarmter Schrotthändler mit seinem Sohn "lebt", kann ich begreifen. Wo soll er hin? Er "lebt" seit 6 Monaten dort. Diese Leute bekommen keinerlei Sozialunterstützung und bekommen auch keine Wohnung vom "Staat"."

Dies rechtfertigt ins keinster Weise die Besetzung von fremden Eigentum. Würde mich mal interessieren wie ihr regieren würdet wenn es euer Eigentum betrifft...

Offline herbstzeit

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Antwort #129 am:
14, März, 2018, 10:36:22
Zitat
Mir ist bekannt, daß spanische Gitanos kein Romanes sprechen (das mit "Rumänisch" auch überhaupt nichts zu tun hat).

Die spanischen Gitanos sprechen Caló, welcher natürlich ein Dialekt des Romaní ist.
Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

(John Lennon)

Offline herbstzeit

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Antwort #130 am:
14, März, 2018, 10:37:48
Dies rechtfertigt ins keinster Weise die Besetzung von fremden Eigentum. Würde mich mal interessieren wie ihr regieren würdet wenn es euer Eigentum betrifft...

Ich habe auch nichts gerechtfertigt, sondern ein Verständnis bekundet.
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Offline lenamar

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Antwort #131 am:
14, März, 2018, 10:40:39

Die spanischen Gitanos sprechen Caló, welcher natürlich ein Dialekt des Romaní ist.

Meiner Kenntnis nach ist Caló ein spanisch basiertes Kreolisch - also eine Neuentwicklung.
Vermutlich sind auch Romanes-Anteile enthalten, Grundstruktur und das meiste Vokabular aber vom Spanischen abgeleitet (aber teils abgewandelt).
Bin da jetzt kein Spezialist, aber ich möchte vermute, daß sich Gitanos mit Balkan-Roma auch überhaupt nicht verständigen könnten - außer über Drittsprachen, so vorhanden.
Die "Verwandtschaft" wäre demnach auch - zu einem geringen Grad - physiologisch-genetisch, jedenfalls nicht sprachlich gegeben.

lg lenamar
« Letzte Änderung: 14, März, 2018, 10:50:11 von lenamar »
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Offline lenamar

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Antwort #132 am:
14, März, 2018, 11:43:28
Nachtrag:
wie der ganze Artikel scheint mir auch diese Passage interessant:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cal%C3%B3_(Sprache)#Cal%C3%B3_im_Flamenco

Und ich habe mich lange gewundert, daß ich bei Flamencogesängen immer so überhaupt nichts verstanden habe.... :D

lg lenamar
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Offline Thomas G

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Antwort #133 am:
14, März, 2018, 12:20:11
Dies rechtfertigt ins keinster Weise die Besetzung von fremden Eigentum. Würde mich mal interessieren wie ihr regieren würdet wenn es euer Eigentum betrifft...

Ich habe auch nichts gerechtfertigt, sondern ein Verständnis bekundet.

Sorry ich habe da Null Verständnis.

Offline Spezies8472

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Antwort #134 am:
14, März, 2018, 13:58:47
Verständnis in soweit, wenn jemand der nichts hat in eine abgewakte offene Bude geht. So das er nen Dach über nen Kopf hat. Kein Verständniss und null Toleranz bei der zweiten Variante: In möblierte und intakte Häuser einbrechen, die Bude abwohnen, alles was nicht niet und nagelfest ist, verticken und dann in die nächste Bude einbrechen. Selbst der Spanier in dem Bericht hat bestätigt, was ich schon geschrieben habe: man ist hier vom Staat alleine gelassen. Es ist nun auch egal welche Zigeunergruppierung das macht. Diese Dreistigkeit Einbrechen, Verkauf von den Sachen, nur Schutt und Asche hinterlassen...gehört massiv bestraft. Da sie, wenn den, nur rausfliegen...unf sonst nischt, machen sie munter weiter. Wenn der Staat da nicht bald eimgreift, die rechtstaatlichen Gesetze auch wieder rechtens macht, wird irgendwann der Tag kommen, an dem ein Besitzer seine besetze Bude abfackelt...MIT den Besetzen drin...





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