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Autor Thema: Einwanderungspolitik - so geht's auch  (Gelesen 1014 mal)

Offline herbycon

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am:
13, Dezember, 2018, 18:29:16
Heute mal ein Blick über den Tellerrand: Kanada macht vor, wie Einwanderungspolitik
funktionieren kann. Das Thema der neuen BLOGHAUSGESCHICHTEN

Offline Paradiesvogel

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Antwort #1 am:
13, Dezember, 2018, 18:43:39
Nun, Kanada hat, wie auch Australien und die USA und andere Länder ein EINWANDERUNGSGESETZ mit klaren Vorgaben wer, wie, wann und unter welchen Voraussetzungen einwandern kann. Deutschland hat dergleichen nicht, und von Spanien, was ja wohl eher der Adressat für diesen Post wäre, weiss ich es nicht. Kannst du dazu etwas sagen, würde mich interessieren?

Offline herbycon

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Antwort #2 am:
13, Dezember, 2018, 19:18:36
Zur spanischen Einwanderungsgesetzgebung kann ich nicht viel sagen. Ich wollte hier nur einen Denkanstoß zum Thema Einwanderung und Flüchtlinge allgemein geben. Speziell jetzt, kurz vor Weihnachten.


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Offline Llombardera

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Antwort #3 am:
14, Dezember, 2018, 10:09:59
Hallo Herby,

Es gibt kein Einwanderungsgesetz in Spanien.
Der Aufenthalt und auch Arbeiten ist an sehr viele bürokratische Auflagen/Hürden gebunden.

Eben weil es kein Einwanderungsgesetz gibt, leben ja sehr viele Personen aus Drittstaaten illegal in Spanien.

Es ist wirklich nicht nachvollziehbar, warum die europäischen Staaten das nicht angehen. Es würde viel menschliches Leid vermieden.

Llombardera


Offline Str-Omi

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Antwort #4 am:
14, Dezember, 2018, 12:36:51
Ist im "Einwanderungsgesetz" denn auch die Flüchtlings-Politik behandelt (habe keine Ahnulng)?
Ich denke einwandern und als Geflüchteter kommen sind Zweierlei. Wenn ich mich irgendwo ansiedeln möchte, kann ich das vorher planen, die Sprache lernen, Rücklagen bilden etc.
Das alles kann ein Verfolgter doch aber gar nicht. Der wird sowieso lange zögern, ehe er seine Heimat und Verwandten ins Ungewisse verlässt (von Wirtschaftsflüchtlingen hier mal nicht gesprochen). Er wird vielleicht froh sein, dem Regime, der Verfolgung, der Gefahr für Leib und Leben mal eben so entkommen zu sein - dann kommt noch die riskante "Reise". Der kann nicht vorher noch erst die Sprache lernen, dass er entsprechende Test im Gastland dann bestehen könnte.
Schenke Jedem ein Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und schafft viel. Es bereichert die, die es empfangen ohne denen zu gehören, die es geben. Und Niemand hat ein Lächeln nötiger, als Derjenige, der selbst keines kennt.

Offline herbycon

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Antwort #5 am:
14, Dezember, 2018, 13:12:15
Die Punkteregelung (Sprachkenntnisse etc.) gilt aus den von dir angesprochenen
Gründen natürlich nicht für Flüchtlinge. Der Rest der Einwanderungsbestimmungen
ist sehr komplex, aber in sich schlüssig. Fazit: Nach Kanada einwandern darf, wer sich
dafür "qualifiziert" hat. Die größten Chancen haben Antragsteller, die einen "Mangelberuf"
(etwa IT-Experten) ausüben und/oder bereits bestehende Familienbande vorweisen
können. Anders ist es bei Menschen in Not (siehe oben) und Investoren, die in Kanada
Kapital anlegen. Aber auch für sie gibt es Einschränkungen: Sie müssen innerhalb
einer bestimmten Frist eine gewisse Zahl von Arbeitsplätzen schaffen.


Offline herbycon

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Antwort #6 am:
14, Dezember, 2018, 13:28:13
Hallo Herby,

Es gibt kein Einwanderungsgesetz in Spanien.
Der Aufenthalt und auch Arbeiten ist an sehr viele bürokratische Auflagen/Hürden gebunden.

Eben weil es kein Einwanderungsgesetz gibt, leben ja sehr viele Personen aus Drittstaaten illegal in Spanien.

Es ist wirklich nicht nachvollziehbar, warum die europäischen Staaten das nicht angehen. Es würde viel menschliches Leid vermieden.

Llombardera
Danke fuer den Hinweis. Kann ich nur unterschreiben.

Offline Paradiesvogel

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Antwort #7 am:
15, Dezember, 2018, 19:12:59
Ich bin gerade zum Überwintern an der Algarve und habe zum Thema von herbycon mal hier recherchiert:

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in der EU sucht Portugal händeringend nach Immigranten um die schrumpfende Bevölkerungszahl auszugleichen. Etwa 75.000 Neuzugänge pro Jahr wären hierzu erforderlich, können aber nicht erreicht werden. Daher ist Portugal sogar bereit, zusätzlich zur allgemeinen Immigration (z.B. sogar von so alten Leuten wie mir  ;)) reine Flüchtlinge, sogar illegale wenn es sein muss, aufzunehmen, und zwar mehr als das Land nach den Absprachen mit der EU aufnehmen müsste. Es erreicht aber dennoch nicht einmal die Hälfte seiner freiwilligen Quote, und von denen die kommen, verlassen mehr als die Hälfte das Land wieder binnen 18 Monaten Richtung wirtschaftsstärkerer Länder, wir z.B. Frankreich, Deutschland, Dänemark, Schweden) denn Portugal kann dem Durchschnitt der Flüchtlinge (die zumeist kein Portugiesisch und auch kein Englisch sprechen) allenfalls im Tourismusbereich nach längerer Qualifikation Jobs anbieten. Aber, wie gesagt, die meisten haben bis zum Ende der Qualifikation das Land dann schon wieder verlassen.
Quelle, unter anderem: neewsdeeply und South China Post:

https://www.newsdeeply.com/refugees/articles/2017/09/01/portugal-offers-refugees-a-warm-welcome-but-cant-get-them-to-stay

https://www.scmp.com/news/world/europe/article/2153400/welcome-portugal-european-country-desperate-migrants-because-its

Man sieht also, das alles ist gar nicht so einfach, je nachdem welches Land betroffen ist.

Offline K+U-WIT

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Antwort #8 am:
15, Dezember, 2018, 23:29:18
Hallo Herbert.

Aus eigener Erfahrung kenne ich die Hürden, die man nehmen muss um in die USA bzw. Kanada einzuwandern. Beides habe ich Anfang der 1980er als junger Mann selber durchlebt.  Für meine US Green Card brauchte ich 2 Jahre für mein Kanada Visa nur 10 Wochen.

Was Europa bzw. Deutschland braucht ist eben diese Art von Einwanderungspolitik wie. z.B. Kanada es uns vorlebt.  Dazu gehört auf EU Ebene ein EU Kommissar für Einwanderung, Integration und Flüchtlinge.  Auf den einzelnen EU Ländern sollte diese Behörde mit dem Arbeitsministerium zusammengelegt werden um hier die Vermittlung in den lokalen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Die aktuelle Debatte über die Flüchtlinge die sich vom positiven Trend aus 2015 nunmehr in einen negativen Trend  in 2018 entwickelt hat liegt an der nicht klar geregelten Zuständigkeit in Deutschland sowie das Todschweigen von Problemen in den Gemeinden wenn es nicht gerade durch die Presse an die Öffentlichkeit gekommen ist.

Leider gibt es auch innerhalb der EU eine illegale Einwanderungsbewegung in die Sozialsysteme der EU reicheren Staaten.  Beispiel hier zwei Staaten  mit folgenden Mindestlohn Rumänien 1,05 € / Std. und Bulgarien mit 0.95 € / Std.  Diese Menschen kommen als EU Bürger nach Nord-Europa und haben Anspruch auf Sozialleistungen in den anderen EU Staaten.  Da es in Deutschland neben Schweden und Österreich die meisten Sozialleistungen gibt ist es kein Wunder wo diese Menschen hingehen, diese werden Wirtschafts-Flüchtlinge genannt.

Menschlich kann ich das Verhalten der Rumänen und Bulgaren verstehen. Denn wer will nicht besser leben und etwas erreichen. Leider handelt es sich bei diesen Menschen nicht um hoch Qualifizierte Arbeitskräfte wie Deutschland sie bräuchte sondern um Menschen mit keiner Qualifikation, die keine Sprachkenntnisse haben uvm.
 
Nord-Europa kann nicht das Sozialamt der EU sein bzw. werden.

Dem Deutschen  Bürger „Otto Normalmalocher“ ist es nicht zu vermitteln, dass jemand der aus der Arbeitslosigkeit (ALG 1) in die Sozialhilfe (ALG 2 – auch Harz IV genannt) reinrutscht sich vor der Behörde komplett nackig machen muss und dann das gleiche Geld vom Staat bekommt wie ein Bulgare oder Rumäne der nach Deutschland kommt und nie in das Deutsche Sozialsytem auch nur einen Euro eingezahlt hat.  Die Leistungen die an diese Menschen gezahlt werden gehen in die Milliarden.  Es wird aktuell sogar noch Deutsches Kindergeld nach Deutschem Kindergeld Satz gezahlt wenn die Kinder nicht in Deutschland leben.  Mit anderen Worten 1 Kind in Bulgarien/Rumänien = mehr als 1 Monatsgehalt in diesen Ländern.  Das kann in Deutschland keiner mehr Nachvollziehen!

Keiner wird Deutschland vorwerfen können in 2015 nicht Menschlich gehandelt zu haben und Deutschland hat der Welt ein Humanitäres Gesicht gezeigt, wenn andere Länder die Grenzen dicht gemacht haben.  Was seinerzeit schief gelaufen ist, ist die Registrierung jeden einzelnen Flüchtlings. Es gibt Fälle – wo die Behörden erst heute drauf kommen – das diese mit 10 oder 12 verschiedene Identitäten in verschiedenen Städten Sozialhilfe abgreifen.  Wäre so etwas heute in Kanada möglich?   Ich glaube nicht – oder?

Vor der Einführung der Computer In den 1980er nannte man soetwas in den USA Sozialtourismus, weil es Menschen gab die in 2 oder 3 Bundesstaaten Sozialhilfe bezogen. Ich lebte seinerzeit in Wisconsin und kannte jemand, der einmal wöchentlich in Illinois, und Minnesota fuhr um sein Geld abzuholen.  Heute wäre auch dies nicht mehr möglich dank der SSN bzw SIN und Datenabgleich.  Aber im Jahr 2018 ist dies in Deutschland noch möglich. Aus meiner Sicht unverständlich!

Was ich aber mit all dem von mir geschrieben hier sagen will ist:  Deutschland verschließt sich nicht Menschen die vor dem Krieg geflüchtet sind, oder wegen politischen Denken (Türkei) verfolgt werden und Schutz suchen.  Diese Menschen sind uns Willkommen solange sie unseren Schutz brauchen. Ich erwarte aber auch, das diese Menschen die Gesetze und Kultur des jeweiligen Aufnahmelandes achten. Die meisten tun dies auch, aber leider nicht alle. 

Was Deutschland nicht brauch ist eine Unterwanderung in das Sozialsystem, wenn man mit dem Vorsatz kommt Sozialhilfe abzugreifen nur weil diese in Deutschland höher ist als in den Heimatländern der Monatslohn.

Deutschland braucht Qualifizierte Arbeitskräfte. Da stellt sich bei mir aber auch die Frage, warum sucht man diese nicht im eigenen Land bei 2 Millionen Arbeitslosen ALG 1 und  3,2 Million Arbeitslosen und Arbeitsfähigen  ALG 2 Empfänger. Hier ist die Politik und die Wirtschaft/Industrie gefragt.   Fragen über Fragen. 

Du siehst die EU und Deutschland haben noch sehr viel Arbeit zu erledigen. Nur traut sich keiner an dieses Thema heran. Solange dieser Zustand aber weiter anhält, werden die Rechten in Europa und die AfD in Deutschland leider wieder stärker.
« Letzte Änderung: 15, Dezember, 2018, 23:40:54 von K+U-WIT »
Der Liebe Gott weis alles,...... der Nachbar noch viel mehr.

Offline herbstzeit

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Antwort #9 am:
16, Dezember, 2018, 00:01:37
Es gibt kein Einwanderungsgesetz in Spanien.

Wer sagt denn sowas? Dann google doch mal "Ley de inmigración" oder "Ley de Extranjería", da findest Du genug Gesetze.
Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

(John Lennon)

Offline herbycon

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Antwort #10 am:
16, Dezember, 2018, 00:11:16
Hallo Herbert.

Aus eigener Erfahrung kenne ich die Hürden, die man nehmen muss um in die USA bzw. Kanada einzuwandern. Beides habe ich Anfang der 1980er als junger Mann selber durchlebt.  Für meine US Green Card brauchte ich 2 Jahre für mein Kanada Visa nur 10 Wochen.

Was Europa bzw. Deutschland braucht ist eben diese Art von Einwanderungspolitik wie. z.B. Kanada es uns vorlebt.  Dazu gehört auf EU Ebene ein EU Kommissar für Einwanderung, Integration und Flüchtlinge.  Auf den einzelnen EU Ländern sollte diese Behörde mit dem Arbeitsministerium zusammengelegt werden um hier die Vermittlung in den lokalen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Die aktuelle Debatte über die Flüchtlinge die sich vom positiven Trend aus 2015 nunmehr in einen negativen Trend  in 2018 entwickelt hat liegt an der nicht klar geregelten Zuständigkeit in Deutschland sowie das Todschweigen von Problemen in den Gemeinden wenn es nicht gerade durch die Presse an die Öffentlichkeit gekommen ist.

Leider gibt es auch innerhalb der EU eine illegale Einwanderungsbewegung in die Sozialsysteme der EU reicheren Staaten.  Beispiel hier zwei Staaten  mit folgenden Mindestlohn Rumänien 1,05 € / Std. und Bulgarien mit 0.95 € / Std.  Diese Menschen kommen als EU Bürger nach Nord-Europa und haben Anspruch auf Sozialleistungen in den anderen EU Staaten.  Da es in Deutschland neben Schweden und Österreich die meisten Sozialleistungen gibt ist es kein Wunder wo diese Menschen hingehen, diese werden Wirtschafts-Flüchtlinge genannt.

Menschlich kann ich das Verhalten der Rumänen und Bulgaren verstehen. Denn wer will nicht besser leben und etwas erreichen. Leider handelt es sich bei diesen Menschen nicht um hoch Qualifizierte Arbeitskräfte wie Deutschland sie bräuchte sondern um Menschen mit keiner Qualifikation, die keine Sprachkenntnisse haben uvm.
 
Nord-Europa kann nicht das Sozialamt der EU sein bzw. werden.

Dem Deutschen  Bürger „Otto Normalmalocher“ ist es nicht zu vermitteln, dass jemand der aus der Arbeitslosigkeit (ALG 1) in die Sozialhilfe (ALG 2 – auch Harz IV genannt) reinrutscht sich vor der Behörde komplett nackig machen muss und dann das gleiche Geld vom Staat bekommt wie ein Bulgare oder Rumäne der nach Deutschland kommt und nie in das Deutsche Sozialsytem auch nur einen Euro eingezahlt hat.  Die Leistungen die an diese Menschen gezahlt werden gehen in die Milliarden.  Es wird aktuell sogar noch Deutsches Kindergeld nach Deutschem Kindergeld Satz gezahlt wenn die Kinder nicht in Deutschland leben.  Mit anderen Worten 1 Kind in Bulgarien/Rumänien = mehr als 1 Monatsgehalt in diesen Ländern.  Das kann in Deutschland keiner mehr Nachvollziehen!

Keiner wird Deutschland vorwerfen können in 2015 nicht Menschlich gehandelt zu haben und Deutschland hat der Welt ein Humanitäres Gesicht gezeigt, wenn andere Länder die Grenzen dicht gemacht haben.  Was seinerzeit schief gelaufen ist, ist die Registrierung jeden einzelnen Flüchtlings. Es gibt Fälle – wo die Behörden erst heute drauf kommen – das diese mit 10 oder 12 verschiedene Identitäten in verschiedenen Städten Sozialhilfe abgreifen.  Wäre so etwas heute in Kanada möglich?   Ich glaube nicht – oder?

Vor der Einführung der Computer In den 1980er nannte man soetwas in den USA Sozialtourismus, weil es Menschen gab die in 2 oder 3 Bundesstaaten Sozialhilfe bezogen. Ich lebte seinerzeit in Wisconsin und kannte jemand, der einmal wöchentlich in Illinois, und Minnesota fuhr um sein Geld abzuholen.  Heute wäre auch dies nicht mehr möglich dank der SSN bzw SIN und Datenabgleich.  Aber im Jahr 2018 ist dies in Deutschland noch möglich. Aus meiner Sicht unverständlich!

Was ich aber mit all dem von mir geschrieben hier sagen will ist:  Deutschland verschließt sich nicht Menschen die vor dem Krieg geflüchtet sind, oder wegen politischen Denken (Türkei) verfolgt werden und Schutz suchen.  Diese Menschen sind uns Willkommen solange sie unseren Schutz brauchen. Ich erwarte aber auch, das diese Menschen die Gesetze und Kultur des jeweiligen Aufnahmelandes achten. Die meisten tun dies auch, aber leider nicht alle. 

Was Deutschland nicht brauch ist eine Unterwanderung in das Sozialsystem, wenn man mit dem Vorsatz kommt Sozialhilfe abzugreifen nur weil diese in Deutschland höher ist als in den Heimatländern der Monatslohn.

Deutschland braucht Qualifizierte Arbeitskräfte. Da stellt sich bei mir aber auch die Frage, warum sucht man diese nicht im eigenen Land bei 2 Millionen Arbeitslosen ALG 1 und  3,2 Million Arbeitslosen und Arbeitsfähigen  ALG 2 Empfänger. Hier ist die Politik und die Wirtschaft/Industrie gefragt.   Fragen über Fragen. 

Du siehst die EU und Deutschland haben noch sehr viel Arbeit zu erledigen. Nur traut sich keiner an dieses Thema heran. Solange dieser Zustand aber weiter anhält, werden die Rechten in Europa und die AfD in Deutschland leider wieder stärker.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich gebe dir in jedem Punkt recht.
Dass die Aufnahme von Fluechtlingen und/oder Neueinwanderern
in Europa mit all seinen politischen Ebenen komplexer ist als hier
in Kanada, ist auch einer geschmeidigen, unilateralen Regelung der
hiesigen Einwanderungspolitik geschuldet. Hier verderben nicht viele
Koeche den Brei. Der groesste Unterschied findet jedoch nicht in den
Beamtenstuben statt, sondern in den Kopefen der Menschen. Und da
kann manche Gesellschaft von Kanada einiges lernen.

Offline Anne!

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Antwort #11 am:
16, Dezember, 2018, 20:59:26
 Man sagt ja, der Fisch stinkt von oben. 2002 - 2003 wurden grosse Debatten geführt und von der SPD ein solches
 Gesetz ausgearbeitet ,um eine geordnete Flüchtlingseinwanderung zu haben nach dem Vorbild von Kanada ,
 es wurde von der CDU abgelenhnt , ihr dürft raten, welches Ministerium da das Sagen hatte und auf wessen Kappe das geht .Anne!
 





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