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Autor Thema: g221 im Winter Verpflegung  (Gelesen 5921 mal)

Offline lenamar

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Antwort #15 am:
18, November, 2017, 19:01:52

Da Du Deine Reise im Dezember bereits gebucht hast,  mache einen normalen Wanderurlaub mit nach Wetterlage eingeplanten Wanderungen ( es  gibt genügend schöne interessante Wanderungen im Rother)
und 
mache Deine GR 221 – Wanderung zu einem besseren Zeitpunk (März, April, Oktober etc.)


Das wäre m.E. auch eine brauchbare Variante:
z.B. 4 Tage Pollensa (Refugi, Airbnb, Hostal)
und 4 Tage Sóller (ebenso)
Ortswechsel per Bus, ebenso ggf. An- und Abfahrt für Tagestouren, die dann gleich eher küstennah oder in mittleren Lagen angesetzt werden und nach aktueller Wetterlage in unterschiedlicher Reihenfolge "drankommen".

Solltest Du Dich dennoch für die Langstrecke entscheiden wollen, vielleicht dennoch noch ein letzter Hinweis:
sollte eine Outdoorübernachtung temperatur-/wettermäßig kritisch sein, würde ich doch 30-50 Euro für eine Hostalübernachtung einplanen.
D.h. für eine Woche bräuchtest Du eine "Budgetreserve" von mind. 300 Euro.
Wenn Du einen Refugiplatz oder eine Schlafsaalunterkunft findest, wirst Du die nicht aufbrauchen, solltest diese Reserve aber vor Ort jederzeit verfügbar haben.
Als Studi vielleicht schwierig, aber besser als wenn Du am Ende mit einer Lungenentzündung in einer Notambulanz landest...

lg lenamar
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Offline lenamar

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Antwort #16 am:
20, November, 2017, 14:08:31
Hier nochmal eine Übersicht zu den Refugis am GR:
http://www.gr221.info/huetten.htm

Bitte rechtzeitig mit dem Buchungssystem vertraut machen, meiner Kenntnis nach muß man mehrere Tage vor Ankunft reservieren, die Hütten sind auch NICHT jederzeit (mit Personal) besetzt.
Die Plätze sind relativ günstig, es gibt allerdings auch ein paar "Nachteile":
nur im Tossals Verds gibt es ein DZ, ansonsten kleinere oder größere Schlafsäle.
Ab 23 Uhr (?) ist eine Art "Zwangsnachtruhe", man kann also nicht ganz autonom über seine Zeit verfügen.

Die meisten Refugis habe ich schon gesehen, allerdings von der Cafeteria aus. Pollensa hat mir da weniger gefallen als Muleta/Sóller oder Can Boi/Deià.

In Port de Pollensa fiele mir dieses Hostal ein:
Hostal Paris

In Sóller-Ort dieses:
https://www.hotel-ami.com/h-124886-D/hostal-nadal-in-soller.htm#bilder
Dort haben wir schon selbst gewohnt: nette Betreiber, netter Patio, ordentlich geführt, leider etwas hellhörig, normale EZ, also kein Schlafsaal

Oder Esporles?
http://www.safitabackpackers.com/

Airbeds bitte selbst mal recherchieren, für Einzelreisende gibt es teils schon brauchbare Zimmer ab ca. 30 Euro.

lg lenamar
« Letzte Änderung: 20, November, 2017, 14:16:30 von lenamar »
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Offline olofo

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Antwort #17 am:
20, November, 2017, 20:48:22
Hier nochmal eine Übersicht zu den Refugis am GR:
http://www.gr221.info/huetten.htm

Bitte rechtzeitig mit dem Buchungssystem vertraut machen, meiner Kenntnis nach muß man mehrere Tage vor Ankunft reservieren, die Hütten sind auch NICHT jederzeit (mit Personal) besetzt.
Die Plätze sind relativ günstig, es gibt allerdings auch ein paar "Nachteile":
nur im Tossals Verds gibt es ein DZ, ansonsten kleinere oder größere Schlafsäle.
Ab 23 Uhr (?) ist eine Art "Zwangsnachtruhe", man kann also nicht ganz autonom über seine Zeit verfügen.

Die meisten Refugis habe ich schon gesehen, allerdings von der Cafeteria aus. Pollensa hat mir da weniger gefallen als Muleta/Sóller oder Can Boi/Deià.

In Port de Pollensa fiele mir dieses Hostal ein:
Hostal Paris

In Sóller-Ort dieses:
https://www.hotel-ami.com/h-124886-D/hostal-nadal-in-soller.htm#bilder
Dort haben wir schon selbst gewohnt: nette Betreiber, netter Patio, ordentlich geführt, leider etwas hellhörig, normale EZ, also kein Schlafsaal

Oder Esporles?
http://www.safitabackpackers.com/

Airbeds bitte selbst mal recherchieren, für Einzelreisende gibt es teils schon brauchbare Zimmer ab ca. 30 Euro.

lg lenamar

Danke dir vielmals :-)

Jeden Tag irgendwo schlafen wird zu teuer, aber ein paar Tage zwischendurch werden schon passen.

Ich werde es denke ich mal nach den anstrengenden Strecken buchen

Offline lenamar

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Antwort #18 am:
20, November, 2017, 23:50:29
Ich werde es denke ich mal nach den anstrengenden Strecken buchen

Refugis mußt Du auf jeden Fall vorher buchen und das mit ausreichendem Vorlauf.

Bei den Hostales könnte natürlich auch "completo" sein, wenn Du Dir das erst abends um 18 Uhr überlegst.

Blieben noch die beiden Zeltplätze um Lluc - immerhin "auf halber Höhe" und mit minimaler Infrastruktur (keine warmen Duschen allerdings). Auch von da aus könnte man sternförmig unterschiedliche Tagestouren machen, für eine Person kostet die Übernachtung vermutlich unter 10 Euro. Und im Kloster gibt es auch Bäckerei, Shop, Bankomat und eine Farmacia.

Du hast jedenfalls noch Planungsarbeit vor Dir, viele Optionen kannst Du nicht erst spontan vor Ort entscheiden.
Weil sie u.U. grad ad hoc dann gar nicht zur Verfügung stehen und man sich manche "böse Überraschung" alleine im Gelände einfach nicht leisten kann.

lg lenamar
« Letzte Änderung: 21, November, 2017, 08:27:40 von lenamar »
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Offline walter100

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Antwort #19 am:
21, November, 2017, 12:21:38
Zitat
Das wäre m.E. auch eine brauchbare Variante:
z.B. 4 Tage Pollensa (Refugi, Airbnb, Hostal)
und 4 Tage Sóller (ebenso)
Ortswechsel per Bus, ebenso ggf. An- und Abfahrt für Tagestouren,

Möchte nur anmerken, dass die Linie 354 zwischen Pollensa und Soller vom 1.11. bis (vermutlich) 31.3 nicht fährt.
LG
Walter

Offline lenamar

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Antwort #20 am:
21, November, 2017, 13:43:04
Danke, stimmt, da war was. Ist eben nicht meine Reisezeit.
Und vielleicht auch ein Hinweis darauf, daß man dieses Projekt am besten für April/Mai oder September/Oktober plant.

Bleibt dann auf der Strecke nur Autostopp?
Falls ja: bis auf den Bereich Sóller-Deià ist auf der MA 10 bei Dunkelheit quasi kein Autoverkehr.
Wir hatten da mal eine unfreiwillige Nachtwanderung und 4 Stunden lang kein einziges Auto gesehen.

Tagsüber kann es schon klappen mit dem Mitgenommenwerden, allerdings sind Wartezeiten einzuplanen.
Möglicherweise werden wir als Paar mit Tagesgepäck aber auch eher mitgenommen als ein junger Mann mit großem Rucksack.

lg lenamar
« Letzte Änderung: 21, November, 2017, 14:11:51 von lenamar »
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Offline Miri

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Antwort #21 am:
21, November, 2017, 14:48:59
Hallo olofo

Der GR221 führt in weiten Teilen durch das UNESCO-Welterbe Tramuntana-Gebirge. Biwakieren ist in diesem Perimeter verboten. Ausserhalb ebenfalls, es wird aber meist geduldet, solange nicht an Stränden. Rund um den GR221 wird aber oft kontrolliert. Auf Privatgrundstücken (Mallorca ist fast gänzlich in Privatbesitz) ist zwingend die Erlaubnis des Landbesitzers einzuholen. Diesen wirst Du aber auf die Schnelle nicht finden.

Diese Unternehmung ist somit wie von Dir geplant (als Biwaktour) nicht durchführbar.

Gruess
Mirjam


Offline walter100

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Antwort #22 am:
21, November, 2017, 17:04:21

lenamar:
Zitat
Bleibt dann auf der Strecke nur Autostopp?
.

Eigentlich JA, außer man nimmt die Verbindung mit der Linie L340 nach Palma und dann weiter in die Berge...

Offline lenamar

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Antwort #23 am:
08, Dezember, 2017, 14:34:37
Vielleicht auch noch mal zur Kenntnisnahme:

Rund 20.000 Vermisstenanzeigen werden jährlich in Spanien aufgegeben. „Die meisten Fälle können gelöst werden", so der Vorsitzende von SOS Desaparecidos, Joaquin Amills auf MZ-Nachfrage. Im Jahr 2016 beispielsweise tauchten 65 Prozent der Vermissten wohlbehalten wieder auf, in 21 Prozent der Fälle wurden die Gesuchten tot gefunden. So, wie die Britin Jacqueline Tennant, die 2007 verschwand und deren sterbliche Überreste erst 2015 in der Nähe des Klosters Lluc entdeckt wurden.
http://www.mallorcazeitung.es/lokales/2017/12/01/menschen-mallorca-plotzlich-verschwinden/56001.html

Natürlich ein Extremfall, aber immerhin einer, der tatsächlich vorgekommen ist.
Kurzfassung nach Kurz-Googeln:
Sie war alleine zu einer Bergwanderung aufgebrochen und offenbar verunglückt.
Anscheinend konnte kein Notruf abgesetzt werden, sie galt als vermißt/verschwunden.
Es hat 8 Jahre (!) gedauert bis ihre sterblichen Überreste gefunden werden konnten.

lg lenamar
« Letzte Änderung: 09, Dezember, 2017, 12:50:44 von lenamar »
Je suis Charlie.

Offline lenamar

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Antwort #24 am:
09, Dezember, 2017, 12:52:37
Und so war das Wetter zum 1. Advent:
https://mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2017/12/02/59457/auf-mallorca-schneit-400-meter.html

Mit 3-Jahreszeiten-Ausrüstung auch nicht unbedingt für Outdoor-Übernachtungen geeignet.

lg lenamar
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Offline olofo

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Antwort #25 am:
14, Dezember, 2017, 03:28:32
Danke für eure Beiträge aber es wird scheinbar eh nix...

Die Fluggesellschaft bei der ich gebucht habe ist heute insolvent gegangen und dementsprechend ist mein Ticket verfallen.

Naja, die Insel rennt ja nicht weg aber es ist trotzdem schade um die 200€ (viel geld für mich   :-[ )

Mal gucken ob ich im Frühjahr genug Geld angespart habe um dann zu fliegen...





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