Autor Thema: Streik Frankfurter Flughafen  (Gelesen 798 mal)

Offline seven

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Antwort #15 am:
16, Februar, 2012, 19:17:40
Ist doch nix schlimmes ... ich rotier heute auch zwischen Wohnung aufräumen, Koffer packen und katzen aus Koffer entfernen  :-"

Susile, Dir viel Glück für euren Flug, wird schon schiefgehen  :-bd
Liebe Grüße Petra

Online Payés

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Antwort #16 am:
17, Februar, 2012, 06:51:01
Muß es sich ein Gemeinwesen gefallen lassen, dass 200 Egoisten einem ganzen Land Millionenschäden zufügen ?

Würde diese Interssenvertretung nicht unter dem Begriff GEWERKSCHAFT agieren, würde sie als eine kriminelle Vereinigung verfolgt werden.
 
Dieter

Offline krummi

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Antwort #17 am:
17, Februar, 2012, 10:58:32
Wenn man selbst zu den "200 Egoisten" gehören sollte, sieht man(n) die Sache evtl. ganz anders... ich glaube man muss solch ein Thema immer von zwei Seiten betrachten.
 :-??

Offline Hansheinrich

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Antwort #18 am:
17, Februar, 2012, 11:15:45
Vorab: Ich bin kein Gewerkschaftsanhänger, finde aber trotzdem, daß sie (vor allem) früher  und auch heute noch eine gewisse Existenzberechtigung haben. Die normalen Arbeitnehmer haben ihnen positive Errungenschaften, Erneuerungen, Veränderungen, Vorteile usw. zu verdanken. Sie war schon manchmal ein guter Gegenpart zu den Arbeitgebern.  So weit so gut.

Aber: Was sich diese Mini-Gewerkschaft hier erlaubt, ist eigentlich nur als kriminell zu bezeichnen. Hier geht es nicht um berechtigte Anliegen seitens der Arbeitnehmer, hier geht es um Erpressung und unerhörte, maßlose und überzogene Forderungen. Und dafür wird ein ganzer Flughafen und unzählige Passagiere in Geiselhaft genommen !

Ich habe gestern gehört, welche Forderungen u.a. gestellt werden:
Für einen Angestellten mit einem Gehalt von T€ 55 p.a. wird eine Erhöhung  von 50 %  in Worten FÜNZIG verlangt. Bei anderen etwas niedrigeren Gehaltsgruppen ( ich meine ca. T€ 45 ) werden  Erhöhungen von 70 % verlangt !!!!!!!!!!!

Ich kann mir nicht helfen, ich finde das einfach nicht in Ordnung. Bei  solchen Gehältern  würde eine normale Erhöhung von 4-5-6 % auch reichen.

Ich glaube daß viele Leute mit solchen Gehältern auch ohne Erhöhung zufrieden wären.

Nebenbei: Ich habe gehört, daß sich andere größere Gewerkschaften nicht an diesem Streik beteiligen.

Meine Meinung, man kann auch eine andere haben.

Gruß :-h
Heinrich

Offline Palma

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Antwort #19 am:
17, Februar, 2012, 13:34:13
@Hansheinrich,

kann Dir voll und ganz zustimmen.

Andere Arbeitnehmer verzichten sogar (gezwungenermaßen) auf ein Teil ihres Gehaltes
nur um ihre Arbeit zu behalten.
Sowas nenne ich ganz einfach nur maßlos, unverschämt und unmoralisch.

Ist meine Meinung.
     Inge

Online Payés

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Antwort #20 am:
17, Februar, 2012, 20:57:38
Nein Krummi, ich habe nichts gegen Gewerkschaften. Lies bitte richtig. Sie sollen das tun, wozu sie geschaffen wurden. Sie haben aber, wie alle Interessenvertretungen, die in einem Gemeinwesen tätig sind, wie jeder von uns, nicht nur ihre Eigeninterssen zu berücksichtigen, sondern mehr noch und zuerst die des Gemeinwesens, welches sicherstellt, dass die Interessenvertretungen überhaup frei operieren dürfen. Wenn sie das schlachten, schlachten sie sich selbst.

Ein Streik ist gedacht als Arbeitskampf gegen den unmittelbaren Vertragsgegner, den Bäcker, den Maler, die Eisengieserei. Die Folgen des Streiks hat dann der Vertragsgegner zu verkraften. In obigem Fall und in vielen anderen, wird rücksichtslos gesamtvolkswirtschaftlicher Schaden verursacht. Die Folgen tragen alle, ausser dem Vertrasgegner. Das sind irgendwelche Beamten oder Angestellten, die merken nix davon. Spielt sich auch gerade wieder in Berlin ab: Es streikt samstags der gesamte öffentliche Nahverkehr, während einer Film-Festwoche, am Wochende zur Haupteinkaufszeit,  während eines Bundesligaspiels.

In Spanien gibt es ja noch wenigsten noch den Servicio Minimo, in Berlin wird eine ganze Stadt lahm gelegt.

Wenn Eigeninteressen so hoch bewertet werden dürfen und das unwidersprichen bleibt, stimmt an dem politischen System was nicht.

N.B. Gehören die frankfurter Follow-Me Fahrer zu den Niedriglöhnern mit duchschnittlich 50.000 Euro jährlich ?

Dieter











DH5DAX

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Antwort #21 am:
17, Februar, 2012, 22:53:44
Ja, bei 50k im Jahr für 50% mehr zu streiken ist schon ein perverser Auswuchs des sozialistischen Systems.

Vielleicht sollten die mal mit ihren Kollegen auf der anderen Seite des Gates tauschen, die für 8 Euro Stundenlohn Koffer durchleuchten.

Offline Maiorica

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Antwort #22 am:
18, Februar, 2012, 06:39:12
Wir sind gestern von Frankfurt kommend mit unwesentlicher Verspätung in Palma angekommen (TUIfly). Jetzt bin ich mal gespannt auf den Umzug an der Playa de Palma. Viele Grüße, Astrid

Offline Paquita

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Antwort #23 am:
18, Februar, 2012, 11:23:24
@Maiorica,

willkommen auf dem Inselchen!
Der Umzug an der Playa fällt aus.

@ die Herren Heinrich, Dieter und Michael,

treffend formuliert....dem ist nichts mehr hinzuzufügen!!

saludos

gaby

Offline fischauge

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Antwort #24 am:
18, Februar, 2012, 12:52:22
Muß es sich ein Gemeinwesen gefallen lassen, dass 200 Egoisten einem ganzen Land Millionenschäden zufügen ?

Würde diese Interssenvertretung nicht unter dem Begriff GEWERKSCHAFT agieren, würde sie als eine kriminelle Vereinigung verfolgt werden.
 
Dieter

muß eine demokratie = volksherrschaft es sich gefallen lassen, dass eine klicke hasardeure das globale finanzsystem zum einsturz bringt und die volkswirtschaften ganzer staaten in den ruin treibt ?

Online Payés

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Antwort #25 am:
18, Februar, 2012, 21:07:28
Moment mal Fischauge: Nein sollte sie nicht, aber Du verwechselst Ursache und Wirkung. Nicht die Finanzwirtschaft hat seit Dekaden mehr Geld ausgegeben als eingenommen und sich den fehlenden Rest zusammengeborgt, es sind die verantwortungslosen, von eben diesem Volk ans Ruder gehieften Politiker, die zwecks Machterhalt nicht finanzierbare Wahlversprechen gegeben haben, dies sie dann eingehalten haben und natürlich nicht bezahlen konnten. Alles, was heute in Griechenland, in Bremen, in Berlin, in NRW fehlt ist nicht das Klo heruntergespült worden, es verbraucht worden, 35 000 Euros pro Einwohner. Es war doch kein irrsinnig teuerer  Krieg, der Kriegsanleihen erforderte, es ist Frieden, seit 1945. Die Karre ist völlig unnötig an die Wand gefahren, weltweit. An einem Organismus ohne Schulden beißt sich jede Finanzwirtschaft aber auch alle Zähne aus. wer zwingt mich denn, einen Kredit aufzunehmen ?

Lehman, der erst Auslöser, ist nicht durch Spekulation gescheitert, sondern durch die Antideskrimitationsgesetze, die amerikanische Banken zwangen, Hypotheken auch inicht solventen Antragstellern zu gewähren. Erst das hat die Blase verursacht.










Offline mitglied11094

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Antwort #26 am:
18, Februar, 2012, 21:51:53
Also Dieter, Du musst Dich jetzt schon mal entscheiden.
Ständig bist Du am Wettern gegen das spanische System, in dem sich im wesentlichen zwei große Einheitsgewerkschaften sozialverträglich verhalten und auch gesamtgesellschaftliche Aufgaben übernehmen (ähnlich wie die DGB-Gewerschaften in Deutschland), für die sie von eben dieser Gesellschaft teilweise auch entschädigt werden (ähnlich wie z. B. die Kirchen in Deutschland).
Erst in den Bereichen, in denen eben diese Einheitsgewerkschaften nicht stark genug sind können sich kleine Spartengewerkschaften oder auch sogenannte christliche Marionettengewerkschaften bilden, wie sie jetzt in Frankfurt oder in der anderen Richtung in den strukturschwachen Bereichen Ostdeutschlands das Tarifrecht pervertieren.
Was willst Du denn jetzt? Einheitsgewerkschaften, Spartengewerkschaften oder gleich das komplette Gewerkschaftsverbot?

Zumindest eigenwillig finde ich auch Deine Analyse der Krisenursachen. Man mag ja noch behaupten, dass in den USA die Lehmannbrüder vom Staat gezwungen wurden, durch die Vergabe und Bündelung von Ramschkrediten Milliarden zu verdienen. Aber in unserem Gastland Spanien musste nun wirklich niemand mehr die Banken zu den überhöhten Hypotheken zwingen. Erst das Platzen der von diesen Sozialschmarotzern in Nadelstreifen verursachten Immobilienblase zwang den Staat zur verstärkten Verschuldung, um die Folgen für die normalen Bürger etwas zu mildern.


Online Payés

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Antwort #27 am:
18, Februar, 2012, 22:33:27
Ich denke nicht, dass ich ständig NUR wettere, ich merke ja, es tut sich was. Etwas aber schon.

Dass das hiesige System nicht das Gelbe vom Ei ist, hat sich ja wohl herumgesprochen. Gewerkschaften fast ausschließlich vom Staat finanzieren zulassen finde ich, mit Verlaub, abwegig. Die Falange hatte andere Aufgaben als eine Gewerkschft heute. Du meinst mit sozialverträglich - Füsse stillhalten ? Gab es Ähnliches nicht bei VW in Deuschland ? Also, dann sind sie überflüssig.
Ich bin dafür und lebe es, dass jedem das Seine zusteht, nicht mehr und nicht weniger,  und dass der Erhalt der Ertragskraft jeder Institution, die Broterwerb ermöglicht, oberstes Interesse sein muß. Daran müssen sich alle halten und dafür ist der Staat da, die Richtlinien festzulegen. Damit ist dann aber Schluss.

Spanische Immobilienkrise ? Ja stimmt, rein spekulativ. Da haben aber auch sehr viele Kleine und Mittlere sehr lange sehr gut mit gelebt und mit verdient, nicht nur die Haie. Unter anderem wir Handwerker. Die Krise ist jetzt ja wohl so um die 5 Jahre alt und hat natürlich Kosten verursacht, einverstanden. Aber Du willst doch nicht im Ernst behaupten, dass das die Stunde null war und dass es zuvor keine Verschuldung von Staat und Gemeinden gab.
Und ich sag Dir eines: Der Anteil an privatem Wohnungseigentum ist enorm, der überwiegende Teil davon ist abgestottert und so ein eigenes Häuschen ist trotz aller Probleme ein stolzer, wertvoller Besitz. Von denen, mit denen ich zu tun habe, stottert niemand mehr, die haben zu Zeiten der Bonanza alle schnell vorzeitig zurück gezahlt. Eine Zeit lang wurde in der Branche enorm verdient.

All das ist aber nichts Neues. Staatsbankrotte gab es schon viele und Immobilienblasen ebenso. Die beiden letzten in Japan, noch nicht überstanden,  und in Deutschland nach 1989. Was wurden um 1990 in De im Osten Preise erzeilt für Sachen, die heute unter den Schredder kommen. Auch in Berlin stehen 150 000 Wohnungen leer und in NRW ist es wohl nicht anders.

So nun gute Nacht und nicht aufregen, es wird schon wieder.

Dieter








 


Offline Maiorica

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Antwort #28 am:
19, Februar, 2012, 07:47:58
@Paquita

Warum ist er ausgefallen? Da ich Deinen Beitrag erst heute Morgen gelesen habe, haben wir mit vielen Anderen gewartet und auch ein paar "Sonnenblumen" gesehen, schön war es trotzdem. Viele Grüße, Astrid


Offline Paquita

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Antwort #29 am:
19, Februar, 2012, 12:34:51
@Maiorica

Tja...die Kassen sind leer!

schau, es gab zu dem Thema einen Strang

http://www.mallorca-forum.com/index.php/topic,38329.0.html

Wünsche Euch schöne Zeit auf der Insel

saludos

gaby






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