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Autor Thema: Unser erstes Mal - wohin mit Kleinkind?  (Gelesen 2858 mal)

Offline Str-Omi

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Antwort #15 am:
18, Juni, 2017, 19:10:55
Jetzt streitet doch nicht um Kaisers Bart. Fakt ist, dass Alcúdia tatsächlich östlich vom nördl. Punkt der Insel (Formentor, Pt. Pollena) liegt. Ist doch im Prinzip aber wurscht. Jede/r weiß, was gemeint ist - darauf kommt es an.
Schenke Jedem ein Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und schafft viel. Es bereichert die, die es empfangen ohne denen zu gehören, die es geben. Und Niemand hat ein Lächeln nötiger, als Derjenige, der selbst keines kennt.

Offline stinkerchen

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Antwort #16 am:
18, Juni, 2017, 19:38:12
Ich habe überhaupt nicht den Eindruck, dass wir hier streiten  ;)

Alles sehr informativ!
Lieber Gruß vom Micha

Offline Enigma

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Antwort #17 am:
19, Juni, 2017, 10:15:56
Eben :)
Gar keine bösen Absichten.

Online lenamar

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Antwort #18 am:
20, Juni, 2017, 12:10:26
@karin,

seid Ihr denn schon weiter in Euren Planungen?
Hast Du Deine PN gesehen?

lg lenamar
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Offline Kai*

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Antwort #19 am:
20, Juni, 2017, 14:46:04
Hallo Karin,

falls es noch aktuell ist will ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Individualtourismus und Kleinkind ist durchaus praktikabel, vielleicht nicht ganz so bequem wie Pauschal mit Verpflegung. Aber mit Familie eher bezahlbar.

Flach abfallende Strände, die in der Nebensaison nicht ganz so voll sind kenne ich persönlich das von lenamar vorgeschlagene Son Serra (Ostseite) und Sa Ràpita. Wenn man da ein paar Schritte geht findet man schon ein schönes Plätzchen.
Für beide Orte braucht man aber unbedingt ein Auto. Dafür hat man es etwas ruhiger.

Der Strand in Colònia de Sant Pere wird als ganz schön beschrieben, meine Kinder waren vor drei Jahren enttäuscht – klein, schmutzig, steinig. Wir sind dann nach Son Serra gefahren.

Es ist schon ein paar Jahre her, die Platja d’es Dolç bei Colònia de Sant Jordi war im Juni zwar gut besucht, aber nicht überfüllt. Der Ort ist sehr touristisch mit vielen Restaurants, Läden für „touristischen Bedarf“ und Freizeitangeboten. Auch Supermärkte gibt es dort, aber je nachdem wo man wohnt kann man da schon eine Weile laufen.
Mit zwei Jahren wird Eure Kleine sicher nicht Meter weit alleine ins Wasser laufen. Ich denke da ist es gar nicht nötig, dass man 20 m von Ufer nur bis zu den Knien im Wasser steht.

Port de Sóller ist ein schönes Ausflugsziel. Habe da selbst vor nunmehr 14 Jahren mal geurlaubt. Das letzte Mal war ich vor drei Jahren dort um mit meinen Kindern Straßenbahn zu fahren. Auch dort ist es sehr touristisch. Es gibt dort alles was man braucht. Ein Auto ist nicht zwingend notwendig. An den Strand würde ich mich allerdings nicht legen – er ist direkt an der belebten Uferpromenade.
Wenn man dort wohnt sollte man vielleicht darauf achten nicht zu weit oben zu wohnen. Die Straßen sind teilweise recht steil, was mit Kinderwagen anstrengend werden kann.

Man kann natürlich Glück haben, aber wenn Übernachtung mit Frühstück eher im unteren Preissegment liegen ist es meist sinnvoller sich im Supermarkt das zu holen was man mag und ggf. die Brötchen beim Bäcker, als für durchschnittlich 5€/Tag Pappbrötchen mit Billigwurst/Billigkäse und undefinierbares braunes Heißgetränk zu bekommen.

Wenn Ihr vorab einen Mietwagen online ab Flughafen bucht, kann das günstiger sein als wenn Ihr vor Ort einen für nur ein paar Tage nehmt. Zudem habt Ihr so mehr Vergleichsmöglichkeiten und Erfahrungsberichte von anderen. Tankreglung und Versicherungsausschlüsse beachten!

Zusätzliche Tipps für Reisen mit Kleinkind, falls nicht schon bekannt:
– Fluglinien transportieren oft Kinderwagen und Autokindersitze kostenlos, vorher erkundigen kann sich lohnen
–   Falls man den sündhaft teuren Hartan nicht mit in den Flieger nehmen will (obwohl er das bis auf ein paar Schrammen locker wegsteckt), gute Buggies gibt es online gebraucht für 20€


Grüße, Kai

Offline karinm

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Antwort #20 am:
20, Juni, 2017, 15:21:26
Hallo zusammen,

ich danke euch allen für eure teils sehr ausführlichen Antworten. Die waren durchaus hilfreich und es waren nette Plätze dabei.

Wir haben uns übers Wochenende einiges angesehen und rumgestöbert, auch was konkrete Preis etc. angeht. Und wir haben uns geeinigt, dass Mallorca wohl noch ein bisschen auf uns warten muss. Die Preise dürften derzeit ziemlich hoch sein aufgrund der vorliegenden Situation mit der Türkei usw.

Zudem haben wir das Gefühl, dass wir gerade auf Mallorca eher Individualtouristen sein möchten. Das heißt, wir würden eher eine Finca mit Selbstversorgung abseits der Touristenmassen und weg vom Trubel suchen. Das bedeutet dann natürlich einen weiteren Weg zum Strand. Da unsere Tochter allerdings derzeit noch ziemlich unflexibel ist was ihre Schlafenszeiten angeht und sie auch zwei Stunden Mittagsschlaf hält, wäre das wahrscheinlich etwas kompliziert. Wir würden sehr viel Zeit auf der Finca verbringen und das ist nicht unbedingt das, was wir möchten. Ich fände es schade, wenn wir mehr im Pool als im Meer baden würden. Dazu muss ich nicht nach Mallorca.

Deshalb verschieben wir das ganze noch ein paar Jährchen. Ich bin sicher, dass wir irgendwann auf dieser wunderschönen Insel landen werden, vielleicht auch im Herbst oder Winter. Dann komm ich wieder auf euch zurück. ;)

Also, vielen Dank nochmal und bis bald!
lg Karin

Offline Verano

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Antwort #21 am:
20, Juni, 2017, 20:28:27
Nabend Karin,

ja, die Preise auf der Insel in der Hauptsaison sind wirklich relativ hoch seit einigen Jahren schon.

Und auch die Strände zb ab Pollenca sind bei einem Fincaurlaub gut 15 Minuten entfernt mit dem Leihwagen. Anders, als wenn du den Sandstrand bei einem Strandhotel vor Augen hast.

Ein Zwischending könnte da vielleicht ein Appartment sein in P.d. Alcudia oder der Cala de San Vicente bei Pollenca. Hier habt ihr die relative Fußnähe zum Strand und seid doch für Euch.

Hinsichtlich der Schlafenszeit, die ja bekanntlich bei jedem Kind etwas differiert, kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass wir uns bei den ersten beiden Aufenthalten mit 13monatigem und dann knapp zweijährigem Kind tatsächlich nach den Bedürfnissen unseres Kindes gerichtet haben.

So waren wir vormittags meist in der Finca. Haben dort die Ruhe und Abgeschiedenheit genossen, auch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Selbst etwas Siesta gehalten, wenn unser Sohn mittags auch so ca. 2 - 3 h schlief und für die Strandzeit vorbereitet. Also schon mal die Strandtasche gepackt.

Wenn er dann ausgeschlafen hatte, sind wir mit meist gut gelauntem Kind in nicht mehr praller Mittagssonne an den Strand gefahren bis in den frühen Abend hinein. Das lohnte zeitlich durchaus noch.

Haben wir es mal anders gemacht und sind über Mittag am Strand gewesen, haben wir ihn mit Buggy in den Schlaf geschoben. Das konnte schon mal 30 Minuten auf- und abschiebend dauern... Dort hat er dann meist auch ähnlich lange geschlafen wie im Bettchen in der Finca, und wir konnten abwechselnd das Meer genießen wie sonst mittags in der Finca den Pool oder mal ein Buch lesen etc.

Ehrlich gesagt, fand ich es nicht sooo einschränkend.
Nur längere Anfahrtswege haben wir versucht weitestgehend zu vermeiden die ersten beiden Urlaube und weitere Exkursionen.
Einzige Ausnahme - gute Freunde vor Ort.

Wir mussten auf Neues Erlebbares verzichten zuerst. Das stimmt schon.
Abends sind wir manchmal von der Villa Pou aus ins Zentrum von Pollenca noch reingelaufen mit Buggy. Aber da waren die Geduld und gute Laune oft schnell aufgebraucht bei unserem Kind. Es war dann eher ein schnelles Abendessen und Schlendern. Nicht so mit Muße.

Die Flüge alle immer nahezu unkompliziert bis heute auf dieser kurzen Strecke.

Die Versorgung mit allem Nötigem vor Ort ähnlich gut wie in Deutschland.

Vielleicht vertagt Ihr Eure Reise auf die erste Oktoberhälfte. Nicht mehr so heiß, voll und preiswerter.

Eines Tages auf jeden Fall eine gute Zeit für Euch auf Mallorca und einen schönen Sommer,
Ullie

« Letzte Änderung: 20, Juni, 2017, 20:34:48 von Verano »

Offline Enigma

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Antwort #22 am:
21, Juni, 2017, 08:29:43
Unsere kleine hat ihren Mittagsschlaf damals auch durchaus am Strand in der Strandmuschel / unter dem Sonnenschirm gemacht. Das war eigentlich ganz angenehm.

Aber Respekt vor der Entscheidung den Urlaub erstmal zu verschieben wenn es nicht passt.
 :-bd


Aber ein paar Jährchen? Dazu ist es viel zu schön auf Mallorca. Und wie Verano schon schrieb: Das ist alles gar nicht so kompliziert mit Kind.


Online lenamar

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Antwort #23 am:
21, Juni, 2017, 09:49:32
Meine kleine Nichte war zum ersten Mal mit 2,5 Jahren in/im Mal Pas.
Da hat sie noch Mittagschlaf im Hotel gemacht und war vor- und spätnachmittags 2-3 Stunden am Strand.
Jetzt ist sie 4 und schläft mittags nicht mehr, wodurch die Erwachsenen natürlich etwas flexibler disponieren können.

Vielleicht vertagt Ihr Eure Reise auf die erste Oktoberhälfte. Nicht mehr so heiß, voll und preiswerter.

Das war auch mein Tipp. Finde ich in verschiedener Hinsicht einfacher und angenehmer, nicht zuletzt, was die Preise angeht, weil dann eben Nachsaison ist.

lg lenamar
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Offline Enigma

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Antwort #24 am:
21, Juni, 2017, 10:11:02
Solange das Kind noch nicht im Kindergarten ist geht das. :)




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Antwort #25 am:
21, Juni, 2017, 11:07:05
Solange das Kind noch nicht im Kindergarten ist geht das. :)

Gibt es schon Kita-Pflicht?
Sommerpause in der Kita ist doch auch eher im Juli/August?
Meine Nicht macht in den Kitaferien Besuch bei Oma (oder Oma bei der Enkelin).
Mittelmeerreisen finden eher im Früh- oder Spätsommer statt.

lg lenamar
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Offline Enigma

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Antwort #26 am:
21, Juni, 2017, 11:21:40
Wenn Mama zu Hause bleiben kann, dass ist das so.
Wenn beide Eltern berufstätig sind, MUSS man den Urlaub dann nehmen wenn der Kindergarten schließt.
Und das ist halt in den Ferien.

Unser Kindergarten hat im Jahr etwa 30 Tage geschlossen. Das sind mehr Tage als mein Jahresurlaub.
In den Sommerferien ist diese Jahr 17 Tage zu. Also müssen wir dann den Urlaub nehmen, da das Kind ansonsten nicht betreut werden kann.

Natürlich könnte man sagen, dass jeder nur eine Hälfte davon Urlaub nimmt, also einer 10 und einer 7 Tage oder so. Aber dann hat man halt nicht gemeinsam frei.

Soll keine Beschwerde sein. Ich denke mir aber bei "man kann Urlaub machen wann man will, solange das Kind nicht in der Schule ist" irgendwie, dass das auf fast niemanden zutrifft.

Wir würden auch lieber im Juni oder im September urlauben. Weil es da günstiger ist. Geht aber leider nicht.
Vorteil: Wetter ist in den Ferien stabiler.  8)

Aber das ist offtopic. :)



Online lenamar

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Antwort #27 am:
21, Juni, 2017, 11:33:56
Unser Kindergarten hat im Jahr etwa 30 Tage geschlossen. Das sind mehr Tage als mein Jahresurlaub.
In den Sommerferien ist diese Jahr 17 Tage zu. Also müssen wir dann den Urlaub nehmen, da das Kind ansonsten nicht betreut werden kann.

30 Tage sind natürlich viel - ich meine, bei uns sind es drei Wochen in der Sommerferienzeit und eine Woche zwischen den Jahren (Weihnachten).
Etwas mehr Urlaub haben die meisten ja dann doch. Und dann ist Frage, ob beide Eltern Vollzeit arbeiten bzw. mindestens einer diese Sommerferienzeit auch mit Überstunden (abfeiern) o.ä. (teilweise) abdecken kann.
Und eben: ob es z.B. Großeltern gibt, die willens und gesundheitlich in der Lage sind, sich ganztags mal 2-3 Wochen (im Jahr) um die Enkel zu kümmern.

lg lenamar
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Offline Enigma

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Antwort #28 am:
21, Juni, 2017, 11:59:24
Teilzeit hilft ja nicht. :) arbeiten muss man dann ja auch jeden Tag.

Und die Großeltern sollen ja nicht aufs Kind aufpassen, es soll ja mit in den Urlaub. :)

Und der Kindergarten handhabt das so:
3,5 oder 3 Wochen in den Ferien (abhängig davon ob erste oder zweite Hälfte)
Zwischen Weihnachten und Silvester

Dann ein Tag, an dem der Kindergarten Betriebsausflug macht.
Einen für deren Personalversammlung.
Einen Tag an dem das Sommerfest stattfindet.
Einen Tag, an dem der Ausflug der kommenden Schulkinder stattfindet.
Und auch mal einen Tag VOR den Weihnachtstagen für Überstundenabbau des Personals.
usw...

Streiks hoffentlich bald nicht mehr....




Online lenamar

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Antwort #29 am:
21, Juni, 2017, 12:06:40
Teilzeit hilft ja nicht. :) arbeiten muss man dann ja auch jeden Tag.
Und die Großeltern sollen ja nicht aufs Kind aufpassen, es soll ja mit in den Urlaub. :)

Menno, sprech ich chinesisch?

Wenn die Großeltern in den Zwangssommerferien das Kita-Kind betreuen, brauchen die Eltern da keinen Urlaub zu nehmen.
Und das Kind geht dann eben mal außer der Reihe z.B. im Oktober nicht zur Kita, weil es z.B. auf Mallorca ist.

Aber schon klar, daß Großeltern nicht in jedem Fall zur Verfügung stehen. Manche sind "zu jung" (selbst noch berufstätig), andere "zu alt" (zu gebrechlich als daß man ihnen Kleinkinder anvertrauen könnte), noch andere vielleicht in Erziehungsfragen zu weit entfernt von den Vorstellungen der Eltern etc.

lg lenamar
Je suis Charlie.





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